Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

«Die Vandalen werden eine gesalzene Rechnung erhalten»

Eine Gruppe Jugendlicher hat im Zürcher Hauptbahnhof eine Brunnenskulptur zerstört. Dass sie dabei von Beamten der Kantonspolizei beobachtet wurden, haben sie nicht bemerkt.

Brunnen ohne Wasserspeier: Jugendliche haben vor den Augen der Polizei die Brunnenskulptur  zerstört.

Brunnen ohne Wasserspeier: Jugendliche haben vor den Augen der Polizei die Brunnenskulptur zerstört.
Bild: Mobilereporter

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

«Da fehlt doch was», haben sich sicherlich einige Reisende gefragt, die in den letzten Tagen den Steinbrunnen in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofs passierten. Tatsächlich fehlt dem Brunnen die Skulptur, aus der normalerweise das Wasser sprudelt.

Jugendliche machten sich am 9. Juni einen Spass daraus, die Brunnenfigur aus ihrer Verankerung zu brechen und umzustossen. Sie waren offenbar so konzentriert am Werk, dass sie die Patrouille der Kantonspolizei nicht bemerkten, die sie bei ihrem Vandalenakt beobachtete. Die jungen Männer wurden sofort verhaftet. Wie viele am Vorfall beteiligt waren, wollte die Kantonspolizei auf Anfrage nicht bekannt geben. Sicher ist, dass Anzeige erstattet wurde.

Sicher ist auch, dass die Reparatur des Brunnens teuer wird. Weil er unter Schutz steht, muss ein Steinmetz die kleine Statuette rekonstruieren. «Die jugendlichen Vandalen werden in nächster Zeit eine gesalzene Rechnung erhalten», sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi gegenüber Tagesanzeiger.ch. In den nächsten 14 Tagen soll der Brunnen wieder in altem Glanz erstrahlen, «und wir hoffen, dass er dann wieder ein paar Jahre hält.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.07.2009, 17:07 Uhr

Zürich

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Entwicklungs-Ingenieur (m/w) Rechsteiner Partners AG, ZH Oberland

Wissenschaftliche/n Mitarbeitende/n Human Capital Management (80-100%) Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur

Partner Account Manager für Information Worker Solutions (m/w) Microsoft Schweiz GmbH, Wallisellen