Zürich

Die heikelsten Haltestellen Zürichs

Von Jan Derrer, Christoph Landolt. Aktualisiert am 05.08.2010 18 Kommentare

Kaum eine Stadt räumt dem Tramverkehr mehr Platz ein als Zürich. Trotzdem sind Passagiere an Haltestellen oft heiklen Situationen ausgesetzt. Tagesanzeiger.ch zeigt die neuralgischen Punkte.

1/21 Kunsthaus
Die Tramhaltestelle Kunsthaus ist berüchtigt für ihre Lage, eingeklemmt zwischen Zeltweg und Hottingerstrasse.
Bild: Jan Derrer

Aus dem Tram direkt vor die Kühlerhaube

   

Google Map

Artikel zum Thema

Stichworte

1,5 Meter misst die Traminsel beim Kreuzplatz in der Breite. Direkt dahinter braust auf drei Spuren der Autoverkehr vorbei – eine gefährliche Stelle, die von Trampassagieren wie von Automobilisten viel Aufmerksamkeit verlangt. Vor vier Jahren starb am Kreuzplatz eine ältere Frau, als sie im Gedränge vors Tram fiel. Die Situation wird sich auch in den nächsten Jahren nicht entschärfen.

Der Kreuzplatz ist nicht die einzige Station im Netz der Zürcher Verkehrsbetriebe, wo sich Automobilisten, Velofahrer und Trampassagiere in die Quere kommen. Beim Kunsthaus etwa muss auf die Fahrbahn ausweichen, wer die Strassenseite wechseln will. An der Börsen- oder an Hölderlinstrasse finden sich weder zu schmale noch zu kurze Traminseln, sondern gar keine. Aussteigende Passagiere betreten direkt die Strasse.

Tagesanzeiger.ch hat an einigen der engsten Haltestellen einen Augenschein genommen. Blättern Sie sich durch die Bilder und Videos. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.08.2010, 12:51 Uhr

18

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

18 Kommentare

Tom Müller

05.08.2010, 13:06 Uhr
Melden

Würde man den ÖV unter die Erde verlegen, hätte man oben mehr Platz für Fussgänger und Velofahrer. Die Innenstadt ist zu eng für all den Verkehr. Antworten


Gunnar Jauch

05.08.2010, 13:15 Uhr
Melden

Bei der Station Ottikerstrasse kommt es regelmässig zu lebensgefährlichen Situationen, wenn Autofahrer aus der Kolonne ausbrechen und das an der grünen Ampel stehende Tram mit hohem Tempo verbotenerweise überholen. Es fehlt eine durchgehende, doppelte Sicherheitslinie. Irgendwann wird jemand auf diesem Fussgängerstreifen umkommen. Antworten



Zürich

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

Umfrage

Am 17. Juni stimmen wir darüber ab: Würden Sie die Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» heute annehmen?