Zürich
Diebe profitieren vom Rauchverbot
Von Lucienne-Camille Vaudan. Aktualisiert am 18.01.2012 65 Kommentare
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Am Freitagabend wurde einer Passantin das Portemonnaie aus der Tasche gestohlen, während sie zum Rauchen vor einer Bar an der Langstrasse stand. Als sie sich bei der Polizei meldet, trifft sie auf dem Posten drei weitere Opfer von Taschendieben.
«In den letzten zwei Monaten verzeichnen wir an der Langstrasse eine massive Zunahme der Taschendiebstähle», sagt der Medienchef der Stadtpolizei Zürich, Marco Cortesi. In den Lokalen ist dieses Problem bekannt: «Wenn wir bei unseren Gästen den Verdacht haben, es handle sich um Taschendiebe, schauen wir ganz genau hin», sagt der Betreiber einer Bar an der Langstrasse.
«Meistens sind es nordafrikanisch aussehende Männer»
Peter Hufschmid*, ein weiterer Lokalbetreiber, beschreibt ein häufiges Muster der Trickdiebe: «Oft kommen mehrere Personen gleichzeitig herein. Einer lenkt das Personal ab, indem er an der Bar etwas bestellt.» Während der andere sich scheinbar auf die Suche nach einem Platz mache, räume er die Taschen der Gäste aus. «Nach einem schnellen Kaffee verschwindet die Truppe wieder, ohne dass jemand etwas gemerkt hätte.»
«Meistens sind es nordafrikanisch aussehende Männer in kleineren Gruppen. Wenn wir das Gefühl haben, es handle sich bei den Gästen um Diebe, teilen wir ihnen mit, dass wir sie im Auge behalten», sagt Hufschmid. Meist würden diese dann das Lokal schnell wieder verlassen. Es sei aber auch schon vorgekommen, dass das Barpersonal die Männer gebeten habe, die Bar zu verlassen.
Auch wenn eine weitere Quelle gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet bestätigt, dass die Diebe oft aus Nordafrika stammen, äussert sich Cortesi zurückhaltend: «Wir führen keine Statistik über die Nationalität Beschuldigter rein aufgrund der Aussagen von Opfern.» Gästen wegen ihres Aussehens den Zutritt zu einem Lokal zu verweigern, könne juristische Konsequenzen nach sich ziehen, warnt allerdings Cortesi.
Portemonnaie zu Hause lassen
Auch während der Rauchpause vor Bars und Clubs werden Portemonnaies und Taschen entwendet. «Es spielt Taschendieben sicher in die Hände, wenn viele Menschen nahe beieinanderstehen oder die Gäste bei einer Rauchpause oder einem Toilettengang ihre Wertgegenstände unbeaufsichtigt im Lokal lassen», gibt Cortesi zu bedenken. Die Polizei mache viel, um diesem Problem entgegenzuwirken, sagt er. «Im Rahmen der personellen Möglichkeiten sind Beamte in Zivil in den Lokalen unterwegs, denn Verdächtige müssen über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.»
Cortesi rät, das Portemonnaie zu Hause zu lassen und lediglich eine kleinere Geldsumme sowie einen Ausweis in die vordere Jeanstasche zu stecken. Taschen und Mäntel sollten nicht über Stuhllehnen gehängt werden.
*Name der Redaktion bekannt (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.01.2012, 13:56 Uhr
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65 Kommentare
Ich bin selbst Raucher und sollte ich mal in einer Nichtraucher Bar sein und das Bedürfnis haben draussen zu Rauchen, nehme ich sicher alles mit nach draussen in der Zeit. Die Damen sollten vielleicht das gleiche tun mit ihren Handtäschchen oder eine Beiz mit Fumoir wählen so wie ich es meist tue! Antworten
Auch den nichtrauchenden Damen wird in Restaurants, Bars und sonstwo entweder die ganze Handtasche oder aus der geschlossenen Handtasche das Portemonnaie geklaut. Und die Diebe, dies ist bekannt, so leid es mir tut, sind meistenfalls Nordafrikaner. Und dies darf auch gesagt werden, ohne rassistisch zu sein.
Natürlich sind nicht alle Nordafrikaner Diebe, aber die meisten Taschendiebe Nordafrikaner
Ich muss etwas schmunzeln. Heben wir jetzt das Rauchverbot wieder auf? Dann würde es weniger Taschendiebstähle geben. Oder noch besser, warum bieten wir nicht einen "Kurs" an, in wie man sich Verhalten muss, wenn man seinen Platz verlässt! Das gäbe wieder Arbeitsplätze, den Raucherleuten was zum Lernen und die Schmuckstücke dürften dann dort bleiben, wo Sie hingehören. Antworten
auch wenn sie sich mit viel gestohlenem geld und gekauftem wissen heimlich oder offen als das beste volk der erde betrachten, so sind viele schweizer, wie man hier wieder sehen kann, einfach reich gewordene bauern, denen es an herzensbildung und lebensfreude mangelt. weshalb man in allen umliegenden ländern auf sie als menschen heruntersieht, zumindest heimlich und während man sie nur zu gern wieder um ihren teilweise gestohlenen wohlstand brächte die schweizer sind immer nodenkt man schon sehr viel rassistischen Antworten
@Lukas Matter, ist es ihrer Ansicht nach gerechtfertigt Leute zu bestehlen weil es sich bei ihnen um reich gewordene Bauern ohne Herzensbildung und Lebensfreude handelt? Ihre Vorurteile dünken mich reichlich seltsam, wenn nicht sogar etwas rassistisch.
Ich würde allen ungeübten Schweizern empfehlen einen Reiseführer für Südamerika zu studieren, den dort scheint Herr Cortesi sich ebenfalls informiert zu haben. Dadurch haben Sie einen entscheidenden Vorteil: Sie sind
der Zeit voraus, denn besser wird es garantiert nie mehr.
Antworten
Darf man sagen, Taschendiebe aus Nordafrika, ist das nicht schon rassistisch - ich würde es weiterfassen und sagen, Taschendiebe aus der 3. Welt, denn die holen sich nur unsere Spenden. Es ist aber schon erstaunlich, dass das Beizenvolk nicht in der Lage ist, diese neuen Gäste von sich fernzuhalten. Weshalb man die klar erkennbaren Gestalten um sich herum schweifen lässt, verstehe ich nicht. Antworten
Im Gegensatz zu anderen, die die Hautfarbe erwähnen, war der doch echt rassistisch. Klar ersichtliche Schwarze sollen von allen Beizen ferngehalten werden?
Um keine unangenehmen Erfahrungen zu machen muss man sich nur so verhalten, wie die meisten Spler es machen. nur in 5Sterne Restaurants verkehren, keinen Kontakt mit dem Fussvolk, nur kulturell" gehobenere" Ver-anstaltungen besuchen und nur mit gebildeten Ausländern diskutieren um ja kein negatives Bild von den Zuständen zu erhalten. Funktioniert einwandfrei und hält einem Aerger fern. Antworten
Wir werden daran gewöhnt, uns vor diebischen Mitbürgern zu schützen, indem wir das Portemonnaie zuhause lassen und Taschen und Mäntel nicht über Stuhllehnen hängen, sondern sie aufs WC mitnehmen. Was man nicht alles tut für die Integration. Antworten
Genau. Bald werden wir nach 19 Uhr nicht mehr auf die Strasse gehen, und zuhause unsere Tueren und Fenster vergittern. Bei jeder Ausfahrt oder Einfahrt aus oder in unsere Garage zuerst herumspaehen, ob nicht ein verdaechtiges Motorrad oder 2 Typen herumstehen, etc. So ist das z.B. in Venezuela
Rauchverbot hat viele unangenehme Seiten.Auch hier in Spanien(Castellón,Valencia)sehr bemerkbar.Schliessung von Kleinlokalen,Bussen wegen Akaholkonsum in der Öffentlichkeit,Zechperllerei,Taschendiebstehle und einiges mehr.Den Nichtraucher kümmert es nicht.Warum nicht in ganz Europa Tabakverkauf und Produktion Verbieten,das wäre doch die Lösung.Ein Raucher. Antworten
Ja, super Idee, wieso nicht gleich auch Alkohol, Musik, Tanz und sonstige Versammlungen verbieten, wie bei den Taliban?
ich finde das gut. vielleicht hört der eine oder andere dann mit dem rauchen auf. ich finde man kommt dieser unart sowieso zu fest entgegen. ich muss noch immer passiv rauchen am perron und vor div. eingängen bei gebäuden etc. es macht übrigens eine total schlechte falle wenn bei eine firma vor dem eingang immer irgendwelche schwerstsüchtigen abhängen. als kunde frag ich mich wie seriös das ist. Antworten
@pat plüss. Die Lungenliga wollte sich nur profillieren. Ich sehe in vielen rauchfreien Lokalen, da brennendafür 20-30 Kerzen, dass aber der Feinstaub der Kerzen schädlicher ist als Aspest und die Lungen schlimmer als rauchen in Mitleidenschaft zieht interessiert die LG nicht. Das Holzverbrennung in CH mehr Feinstaub prod. als sämtliche Fahrzeuge und Flugzeuge das ganze Jahr ausstösst.
Es geht ums Klauen und um Taschendiebe! Aber vom Regen über die Traufe etc. kommt dieser Schlauberger sofort wieder zu seinem Lieblingsthema" RAUCHER"
und haut in gewohnter Manier der ach so toleranten Nichtraucher in die Tasten. Mir scheint, dass das "Passivrauchen" auch eine recht üble Auswirkung auf die Rechtschreibung hat. Meiden Sie ab sofort Eingänge,Perrons ect. Gute Gesundheit!!
vor dem rauchverbot war der qualm mehrheitlich in innenräumen konzentriert und "störte" nur dort. vor den türen "stört" er jetzt natürlich vielmehr leute. wenigstens hatten wir raucher zuvor ein refugium für uns. mit der wahl der superrigorosen lösung hat sich die antiraucher-liga selbst ins knie geschossen. zudem: nicht jeder, der raucht ist zwingend süchtig, es gibt auch gelegenheitsraucher.
@Holzen: Was würden Sie denn über eine Firma denken, deren Verkäufer vor dem Haupteingang stehen und rauchen? Und dann eiligst hereinkommen, um zu bedienen, aber heftig nach Rauch stinken? Gesehen nicht nur bei irgendwelchen Händlern mit Baumaterial, sondern auch bei Garagen für Luxus- und Sportautos...!
"als kunde frag ich mich wie seriös das ist."...?? ist das ihr ernst?! ... ...
Traurig, dass wir das nun hier auch nicht mehr können. Was für ein Fortschritt, toll!
Der natürliche Verstand hat in unserem Land ausgesetzt. Zuwanderung aus Nordafrika hat seine Folgen. Taschendiebstahl ist nur der Anfang.
Schlimm wenn man Headlines mit Nordafrikaner im Tagi lesen muss. Frueher waren es die Jugos, jetzt wurden sie ploetzlich von Nordafrikaner abgeloest. Ich bin mit einem Nordafrikaner verheiratet, der seit Jahren auf sein Asyl wartet.
Schlimm wie diese Menschen aus dem Magreb in der Schweiz behandelt werden. Sie wollen nur eins, Arbeiten und Leben hier. Ist dies Kriminell?
Antworten
Dann können Sie ja mit ihrem Ehemann in seine Heimat? Sicher würden Sie dort viel besser behandelt als er hier.
Aus welchem Land kommt ihr Ehemann? Die meisten Terrorregimes in Nordafrika sind ja jetzt Geschichte und die Länder bräuchten ihre jungen Männer eigentlich zu Hause um eine neue Ordnung aufzubauen...
Und ich dachte, das Vortrittsrecht für Fussgänger sei Schuld. Im ernst: Erklären Sie mir bitte den Zusammenhang von EU und Taschendieben.
Wenn das Geld einfach von den Besitzern unbeaufsichtigt liegen gelassen wird kann man doch keinem vorwerfen der Hunger hat oder ein zusätzliches Einkommen möchte es sich so zu verdienen. Da spielt die Hautfarbe doch keine Rolle, schon wieder wird eine Einwanderer-Gruppe verunglimpft. Antworten
Wenn Nordafrikaner jetzt in Massen klauen, Autos aufbrechen, Leute die auf der Bank waren Abschlagen und ausrauben (selber beobachtet) dann wird keine Migranten Gruppe verunglimpft, wenn man die benennt!
Man sollte Mut zur Wahrheit haben, Falsche Tolleranz ist Feigheit!
Noch wirksamer wäre es, gewisse Nordafrikaner zu Hause zu lassen. Dann könnten wir unsere Schuhe wieder anziehen, mit unseren Handys telefonieren und auf unseren Uhren die Zeit ablesen! Kurz, alles was wir bis anhin konnten und durften...
Ich bin Fluechtling aus Tunis. Wir finden das wir Nordafrikaner fuer alle Probleme der Schweiz herhalten muessen sehr rassistisch.Ich spreche gut deutsch und hoffe dass ich aufgenommen werde. Ich kenne mehr Kriminelle Schweizer und Balkan Leute als wir aus Nordafrika. Ich bin gerne in Zurich und die Zuercher sind grosszuegig. Also nehmt uns auf als Freunde, nicht uns beurteilen wegen Hautfarbe Antworten
Seltsam, ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen und ich habe in 50 Jahren noch nie einen wirklich kriminellen Schweizer kennenlernen dürfen.
Und wie meinen Sie das, "die Zürcher sind grosszügig" ? Und wehe, sie sind es nicht, oder was?
Herr Ramus, dann sorgen Sie doch bitte dass ihre Kollegen sich in unserem Land anständig und angenehm benehmen. Dies tun wir doch auch in ihrem Land! Danke!
Müller: Korrekt müsste es heissen "mutmassliche Taschendiebe aus mutmasslich Nordafrika, die mutmasslich als Asylbewerber hier sind".
Herr Laporte, die Gefängnisse in Brüssel sind zu 70 % von Nordafrikanern belegt, bei den restlichen 30 % handelt es sich zur Hälfte um eingebürgerte Belgier mit nordafrikanischer Abstammung. An Ihrem Image sind die Nordafrikaner leider selbst schuld.
Nein, dies ist der Tagi der dies in seiner Hetzjagd gegen Tunesier,Algerier,Lybier,Agypter, Marokkaner schreibt. Wir sind gute Leute, wir sind in Schweiz um Asyl zu erhalten und wollen arbeiten. Kriminelle hat es ueberall. Wo sind die die kriminellen Schweizer? alle am arbeiten und am schlafen?
@ T.Müller: Nein. Aber man muss die eigene Bevölkerung noch warnen dürfen, zu speziell suspekten Personenkreisen Abstand einzuhalten. Auf Distanz kann noch nicht gestohlen werden.
Nein, aber es ist höchste Zeit, dass man die Dinge wieder beim Namen nennt!
Nein, es ist politisch absolut unkorrekt in die Schweiz einzureisen und Leute zu beklauen! Und diese Typen erweisen ihren eigenen Landsleuten einen Bärendienst!
«Es spielt Taschendieben sicher in die Hände, wenn viele Menschen nahe beieinanderstehen oder die Gäste bei einer Rauchpause oder einem Toilettengang unbeaufsichtigt im Lokal lassen», gibt Cortesi zu bedenken."
Was ist denn das für ein Satz? Gäste werden unbeaufsichtigt im Lokal gelassen? Bin schockiert!
Antworten
Bin auch schockiert. Bitte richtig lesen. Es steht .... ihre Wertgegenstände unbeaufsichtigt im Lokal lassen.
Der beginnt sich der Kreis zu drehen. Festnahme-Verhör-Busse, und dann Freilassung. Danach werden sie erneut stehlen und wieder Festnahme und und und... Auf welche Kosten dieser Kreislauf am Leben erhalten wird muss nicht erwähnt werden. Erstaunlich was man sich in der CH glaubt weiterhin leisten zu können im Angesicht sich immer schneller leerender Kassen und steigendem Unmut in der Bevölkerung! Antworten
@Silvia Benz: Die Leute rauchen Tabak und andere Substanzen. Geldbeutel schmecken scheusslich.
@S. Benz: Die klauen drinnen Jacken etc. von den Stühlen und Tischen, und die Geldbörsen im Gedränge draussen aus der Tasche. Wie soll das Servierpersonal erkennen, dass der Gast nur schnell zum Rauchen nach draussen gegangen ist, wenn er nicht etwas zurücklässt? Oder müssen wir aus Mulitikulti-Rücksicht noch mehr neue Bräuche einführen, wie schon Samichlausverbot, Schweinefleischverbot etc.
Man kann ja einfach den Geldbeutel einfach mitnehmen zum rauchen und gut Verstauen.
Schliessen Sie die Tür nicht ab wenn sie aus dem Haus gehen?
@sieber: sie meinten wohl, ein weiterer grund mit dem rauchen aufzuhören. alles andere würde die/ihre intelligenz in frage stellen.
Wohl eher ein Grund, Asylbewerber so lange in einem Areal festzuhalten, bis sie entweder ausgeschaft oder eine Aufenthaltbewilligung erhalten.
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