EVP und Schweizer Demokraten können aufatmen
Von Silvio Temperli. Aktualisiert am 10.03.2010
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Damit respektiert der Stadtrat den Entscheid des Zentralwahlbüros. Dieses hatte am Dienstag aufgrund von Stichproben festgestellt, dass die Stimmenzähler beim Erfassen der Wahlzettel korrekte Arbeit geleistet haben. Hinweise auf Unstimmigkeiten gab es keine, hiess es.
Die Überprüfung wurde vorgenommen, weil die EVP und die Schweizer Demokraten in je zwei Wahlkreisen äusserst knapp die vorgeschriebene 5-Prozent-Hürde erreichten, die sie zur Vertretung im Parlament berechtigt. Die EVP verbleibt nun in der kommenden Legislatur definitiv mit vier Sitzen im Gemeinderat, die SD mit deren zwei. Auch die erheblichen Schwankungen zwischen einzelnen Kreisen bei der Zahl der ungültigen Wahlzettel hatte keine Auswirkungen auf das Resultat. Grund dafür waren Fehler bei der Zuordnung, die rein statistisch von Belang sind. So wurden zum Beispiel im Kreis 10 ungültige und ungültig eingelegte Wahlzettel vertauscht. Und im Kreis 6 hatten die Stimmenzähler einen einzigen Zettel als ungültig eingelegt taxiert, wenn ein Couvert mehrere Listen enthielt. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 10.03.2010, 16:18 Uhr


































