Ein Autobahntunnel für die Velofahrer
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 04.05.2011 49 Kommentare
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Abstellplätze fürs Fahrrad sind am Zürcher Hauptbahnhof heiss begehrt – und rar. Entsprechend oft werden die Zweiräder wildparkiert oder in der zweiten Reihe abgestellt. So auch auf der an die Zollstrasse grenzenden Seite des Bahnhofs.
Dort wurden in der Vergangenheit so viele Velos ineinander verkeilt, dass der Zugang zum Lift blockiert wurde. Bahnreisende mit Kinderwagen oder Behinderte konnten nicht mehr in die Unterführung gelangen.
«Der Tunnel wartet nur auf die Velos»
Der Verein Pro Velo will nun mit einer Petition an den Zürcher Stadtrat und den Regierungsrat des Kantons Zürich auf die mangelnden Veloabstellplätze rund um den Bahnhof aufmerksam machen – und unterbreitet ihm gleich einen Verbesserungsvorschlag: eine Velostation an der Zollstrasse und einen Velotunnel unter dem Hauptbahnhof.
Unter dem HB existiere bereits heute ein Autobahntunnel, der in den nächsten dreissig Jahren voraussichtlich nie von Autos befahren werde, heisst es in der Petition. «Wir fordern vom Zürcher Regierungsrat, dass er den Tunnel zur Zwischennutzung freigibt, damit dort eine Velostation eingerichtet werden kann», sagt Dave Durner, Geschäftsführer von Pro Velo Kanton Zürich, gegenüber Tagesanzeiger.ch.
Abgesehen davon würde sich der ungenutzte Tunnel perfekt für eine bequeme Unterquerung des Hauptbahnhofes eignen. «Er ist breit genug und wartet nur darauf, dass er als Velostation und Veloweg genutzt werden kann.»
Abtransport von Velos bisher nicht nötig
Die Stadt selbst ist das Problem mit den falsch abgestellten Fahrrädern anders angegangen. Vor rund einem Monat wurden beim Hauptbahnhof an der Zollstrasse neue Abstellflächen markiert und zusätzliche Bügel für die Räder montiert. «Wenn Velos ausserhalb der Markierung aufgestellt werden, dann werden sie ab Mai abtransportiert», kündigte Urs Walter, Velobeauftragter beim Tiefbauamt der Stadt Zürich, auf Radio 24 an.
Bisher sei das allerdings nur in vier Fällen nötig gewesen, hiess es beim Tiefbauamt auf Anfrage. Auch bei der Stadtpolizei sind noch keine Meldungen über vermisste Fahrräder eingegangen. Selbst bei Pro Velo wurden laut Durner keine Klagen laut. «Wenn gröbere Probleme aufgetaucht wären, hätten wir das mitbekommen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.05.2011, 11:03 Uhr
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Wenn die Nachfrage das Angebot an Velo-Abstellplätzen übersteigt, dann kann man ganz einfach dasselbe tun wie bei den Autos: Parkgebühren erheben bzw. diese erhöhen und die maximale Parkzeit beschränken. Ein Parkplatz in der Innenstadt kostet 5 Franken für 2 Stunden. Wenn man davon ausgeht, dass auf der Fläche eines Auto-PP 10 Velos parkiert werden können, dann ergibt das 50 Rappen für 2 Stunden. Antworten
Wenn die Nachfrage das Angebot an Velo-Abstellplätzen übersteigt, dann kann man ganz einfach dasselbe tun wie bei den Autos: Parkgebühren erheben bzw. diese erhöhen und die maximale Parkzeit beschränken. Ein Parkplatz in der Innenstadt kostet 5 Franken für 2 Stunden. Wenn man davon ausgeht, dass auf der Fläche eines Auto-PP 10 Velos parkiert werden können, dann ergibt das 50 Rappen für 2 Stunden. Antworten

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