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Ein Casino in der alten Epa an der Sihlporte

Nach der Sanierung durch die Architektin Tilla Theus zieht ein Casino ein – wenn die City Casino Zürich die Konzession erhält.

(Bild: Sophie Stieger)

Fifa-Hauptsitz, Hotel Widder und jetzt ein Casino: Die Architektin Tilla Theus.

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Noch bis Ende Jahr können Schnäppchenjäger im Outlet Qualiposten an der Sihlporte einkaufen. Dann will die Eigentümerin Swiss Life das Gebäude umbauen, in dem bis 2005 die Epa Waren verkaufte. Geplant ist eine umfassende Sanierung. Mit dem Umbau beauftragt ist die bekannte Architektin Tilla Theus, die zurzeit bereits das Gran Café am Limmatquai neu gestaltet und unter anderem den Fifa-Hauptsitz erstellt hat.

Wer wird nach der Sanierung in das prominent gelegene Gebäude ziehen? Laut Swiss-Life-Sprecher Martin Laederach gibt es zwei Varianten. Die erste: ein Casino plus Büros. Die zweite: Läden plus Büros. Ob ein Casino einziehen wird, hängt davon ab, ob der Bundesrat dem Spielbanken-Projekt an der Sihlporte eine Konzession erteilt.

Bereits im Frühling werden die Karten in der Casino-Branche neu gemischt. Der Bundesrat entscheidet, ob er neue Konzessionen für Spielbanken erteilt – und wenn ja, an welche Casinos. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Zürich eine Lizenz erhält, da die grösste Stadt der Schweiz bisher keine hat.

Zwei Projekte sind bis jetzt bekannt – beide hatten sich bereits vor zwei Jahren beworben, als Zürich bei der Konzessionsvergabe leer ausging. Das Casino-Projekt an der Sihlporte wird von der City Casino Zürich AG vorangetrieben. Dort war gestern niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Nach ihrer Gründung 2006 hatte die Firma mitgeteilt, dass sie sich für eine B-Konzession bewerben wolle. Bei einer solchen bestehen Einsatz- und Gewinnlimiten, zudem sind nur drei Arten von Tischspielen und höchstens 150 Automaten zugelassen.

Ebenfalls um eine B-Konzession bewerben will sich die im Spielautomatenbereich tätige Schweizer Firma Escor, die seit Jahren zusammen mit dem österreichischen Partner ACE Casino Holding ein Casino-Projekt in der Alten Börse verfolgt. Escor-Verwaltungsratspräsident Christian Vollmer zeigt sich zuversichtlich, dass Zürich eine Konzession erhalten wird. Sollte der Bundesrat sein Projekt berücksichtigen, müsste der Klub Alte Börse ausziehen, der einen Untermietvertrag mit Escor hat.

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Erstellt: 14.01.2010, 04:00 Uhr

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3 Kommentare

Daniel Udovicic

15.01.2010, 15:47 Uhr
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Kein Mensch braucht ein Casino mitten in der Stadt. Eins was sicher ist " die Bank gewinnt immer im Casino". Antworten


Walter Krauer

14.01.2010, 09:07 Uhr
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Es wäre höchste Zeit Casino und Spielautomaten in der Schweiz generell zu verbieten. Den jeder weiss dass man mit weniger Geld raus kommt. Nicht die Reichen sind dazu anfällig hier Geld zu verlieren, es sind diejenigen Menschen die schwer verdientes Geld liegen lassen, und meist fast mittellos nach etlichen Besuchen dastehen. Zuletzt brauchen Sie gar noch Sozialhilfe vom Staat, Antworten


Lukas Engler

14.01.2010, 08:40 Uhr
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Lasst den Outlet Qualiposten wo er ist. Die Swiss Life kann ja an ihrem Hauptsitz ein Casino einrichten. Gewinn oder Verlustmaximierung nennt man das. Antworten



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