Zürich

Ein Krater an der Limmatstrasse

Aktualisiert am 08.12.2009

Am Morgen um 2 Uhr ist im Zürcher Kreis 5 eine Hauptwasserleitung geborsten. Der Tramverkehr ist unterbrochen.

1/9 Der Wasserrohrbruch riss einen Krater in die Limmatstrasse.
Bild: Markus Heinzer/newspictures

   

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VBZ-Behinderungen

Die Linie 4 und 13 sind zurzeit unterbrochen. Zwischen Escher-Wyss-Platz und Hauptbahnhof können keine Busse eingesetzt werden.

Die VBZ empfehlen, von und nach Escher-Wyss-Platz/Limmatplatz/Hauptbahnhof die Buslinien 33/72/32 und 46 zu benützen.

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Die Hauptleitung barst unter der Limmatstrasse um zwei Uhr am Morgen – auf der Höhe der Tramhaltestelle Dammweg. Das Wasser schoss mit hohem Druck aus dem Leck und zerstörte den Strassenbelag. Auch die Gleise wurden laut der Mitteilung stark beschädigt.

Erich Maag, Mediensprecher von Schutz und Rettung Zürich sagt, dass durch den Rohrbruch grosse Schäden entstanden sind: «Bei der geborstenen Leitung handelt es sich um eine Wassertransportleitung, die vom Grundwasserwerk Hardhof in die Stadt Zürich führte. Zudem kam es in der Folge an der Josefstrasse zu einem weiteren Wasserrohrbruch», so Maag weiter. Trinkwasser sei aber weiterhin vorhanden. Rund ein Dutzend Keller und Garagen wurden überschwemmt. Verletzt wurde niemand.

Der Trambetrieb der Linien 4 und 13 zwischen dem Escher-Wyss-Platz und dem Hauptbahnhof ist eingestellt (siehe Box links). Am Dienstag muss während des ganzen Tages mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Bis der Tramverkehr wieder einwandfrei rollt, dürfte es sogar mehrere Tage gehen. Beim Privatverkehr blieb ein Verkehrschaos aus, wie die Stadtpolizei auf Anfrage sagte.

Die Ursache des Wasserrohrbruchs wird von Spezialisten der Wasserversorgung untersucht.Die VBZ lassen den Zustand der Geleise durch Spezialisten untersuchen. Die Stadtpolizei sowie Schutz & Rettung Zürich rückten mit einem Grossaufgebot aus. (raa/mro/ap)

Erstellt: 08.12.2009, 07:05 Uhr

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