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Einbetonierte Bohrmaschine bereitet Kopfzerbrechen

Von Maria Rodriguez. Aktualisiert am 04.05.2009 9 Kommentare

Seit der Baupanne am HB liegt eine Tunnelbohrmaschine im eingestürzten Mikrotunnel. Wie sie aus Beton und Geröll befreit werden soll, ist eine technische Knacknuss.

Baustelle der Durchmesserlinie: In diesem Schacht beim Zürcher Hauptbahnhof steckt die Bohrmaschine fest.

Baustelle der Durchmesserlinie: In diesem Schacht beim Zürcher Hauptbahnhof steckt die Bohrmaschine fest.
Bild: Alessandro della Bella/Keystone

Bohrmaschine im Gotthard-Basistunnel: Eine ähnliche Bohrmaschine liegt unter dem Zürcher HB in Beton.

Bohrmaschine im Gotthard-Basistunnel: Eine ähnliche Bohrmaschine liegt unter dem Zürcher HB in Beton. (Bild: Keystone/Martin Ruetschi)

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Damit der Boden nicht absinkt, spritzen die SBB letzte Mittwochnacht über 40 Kubikmeter Beton in die instabilen Hohlräume. Der Beton wurde hart und schloss die über drei Meter lange Tunnelbohrmaschine ein: «Die Bohrmaschine befindet sich zurzeit in einem Bereich, an den wir nicht herankommen», erklärt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage.

Zurzeit beraten Fachleute über die Möglichkeiten einer Befreiungsaktion. Ende Woche wird entschieden, wie man die Bohrmaschine bergen soll: «Aus dem Beton befreien müssen wir sie auf jeden Fall. Zum einen erhoffen wir uns aus dieser Bergung Hinweise zum technischen Defekt. Zum anderen hat die Maschine einen Wert von mehreren Hunderttausend Franken», so Pallecchi weiter. Welche Techniken für diese Befreiung in Frage kommen, möchten die SBB noch offenlassen. Unklar ist, ob die Bohrmaschine nach der Bergung überhaupt noch funktioniert. Mit einer Verzögerung der Arbeiten an der Durchmesserlinie rechnen die SBB nicht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.05.2009, 17:45 Uhr

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9 Kommentare

Emil Roduner

04.05.2009, 16:59 Uhr
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Die Zürcher Tunnelbauer können sich bei der S-Bahn in Stuttgart erkundigen, was zu machen ist. Natürlich wird der Fall nicht ganz vergleichbar sein, aber beim Bau des S-Bahntunnels in den 80-er Jahren blieb eine Tunnelbohrmaschine im Gelände unter der Universität stecken. Die ist heute noch drin! Die S-Bahn fährt in einem "Bypass" daran vorbei. So zumindest hat man mir das erzählt. Antworten


Peter Roediger

04.05.2009, 19:26 Uhr
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Warum wurde eigentlich das umliegende Terrain nicht vor gängig tief gefroren? Wie z.B. beim EURO Tunnel. Diese Verfahren ist übrigens von einer Schweizer Firma. Antworten



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