«Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger»

Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), verhöhnt die beiden Fischer, die am letzten Sonntag bei der Fussgängerunterführung Schanzengraben von einem Auto totgefahren wurden.

Sorgt immer wieder für erboste Reaktionen: Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken.

Sorgt immer wieder für erboste Reaktionen: Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken. Bild: Keystone

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Der Präsident des VgT schreibt unter dem Titel «Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger», dass die beiden Männer in flagranti, bei Ausübung ihres Tierquäler-Hobbys, zu Tode gefahren worden seien. Die Reaktionen der Leser auf diese Aussagen sind eindeutig:«erbärmlich, respekt- und geschmacklos», kommentieren sie die Aussagen Kesslers. Diesen kümmert das nicht. Er sieht sich im Kommentar zu den Lesermeinungen als Robin Hood, der auf der Seite der Wehrlosen sei und mit den Tätern kein Mitleid habe.

Die Ursache des Unfalls vom Wochenende ist weiterhin unbekannt. Wie der zuständige Staatsanwalt auf Anfrage sagte, werde er in rund einem Monat aktiv darüber informieren. Laut verschiedenen Presseberichten könnten Alkohol oder ein Epilepsieanfall eine Rolle gespielt haben. Beim Unfall beim Bürkliplatz starben ein 34-jähriger Serbe und ein 60-jähriger Schweizer, beides Hobbyfischer. Beim Unfallverusacher handelt es sich um einen 42-jährigen Franzosen, er wurde mittelschwer verletzt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 15.07.2010, 17:53 Uhr)

So wettert Erwin Kessler gegen die Toten: Ausschnitt aus der Homepage des VgT.

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