Erneut Einsprache gegen Stadion Zürich

Gegen den Neubau des Hardturmstadions haben Anwohner erneut eine Einsprache eigereicht. Sie lehnen das Baugesuch für den Stadionsockel ab.

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Die letzte Hürde für den Stadionbau im Hardturm ist höher als vorerst angenommen. Anwohner haben laut Medienberichten doch noch Einsprache eingereicht gegen das Baugesuch für den Stadionsockel. Für den Bau des Sockels soll der Grundwasserspiegel um mindestens einen Meter abgesenkt werden, wofür es eine kantonale Ausnahmebewilligung braucht.

Walter Vismara, Kopräsident der IG Hardturmquartier, hatte im Juli erklärt, dass die Anwohner wohl nicht rekurrieren, da ihr Anwalt die Erfolgschancen als eher gering einschätzt. Nun hat die IG offenbar anders entschieden. Für Tanja Schellenberg von der IG ist das Projekt mit integriertem Shoppingcenter «nach wie vor viel zu gross». Urs Spinner vom Hochbaudepartement der Stadt hält die erneute Einsprache für «reine Zwängerei» und beurteilt deren Chancen als «sehr gering». (zum/tif/ta)

Erstellt: 22.08.2008, 11:47 Uhr

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