Zürich

«Erst muss sich das Revierverhalten der Männer ändern»

Das Frauendeck der Badi Oberer Letten polarisiert. Die Gegner sagen, das Deck sei schlecht besucht, die Befürworter behaupten das Gegenteil.

Bleibt bestehen, obwohl es umstritten und angeblich schlecht besucht ist: Frauendeck (vorne) im Flussbad Oberer Letten.

Bleibt bestehen, obwohl es umstritten und angeblich schlecht besucht ist: Frauendeck (vorne) im Flussbad Oberer Letten.
Bild: Nicola Pitaro

Umfrage

Braucht die Badi ein Frauendeck?

Ja klar, die Frauen brauchen Privatsphäre.

 
19.5%

Nein, heutzutage sind gemischte Bäder üblich.

 
61.3%

Egal, es soll bleiben wies ist: Frauendeck am Tag, Lounge am Abend.

 
19.2%

Artikel zum Thema

Der Stadtrat ist bereits zurückgekrebst. Er will nun von seinem Plan ablassen, das Frauendeck im Rahmen der Renovation des Flussbads Oberer Letten aufzuheben. Die Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck gibt sich aber noch nicht damit zufrieden. Sie verlangt eine Denkpause bei der Renovationsplanung und fordert den Gemeinderat auf, den Zusatzkredit an seiner Sitzung morgen Mittwoch abzulehnen. Zuerst müssten an einem Runden Tisch «potenzielle Nutzungskonflikte» diskutiert werden, wie die IG in einer heute verschickten Mitteilung verlangt.

Damit ist der geplante neue Gastrobereich gemeint. Die IG ist überzeugt, dass sich dadurch Besucherinnen des Frauendecks gestört fühlen würden. Zudem kritisiert sie die abendlichen Events, die auch auf dem Frauendeck stattfinden.

Gemischter Bereich ist «chronisch überfüllt»

Alles halb so schlimm, ist Stephan Roth überzeugt. Der Pächter des Pier West, des Gastrobetriebs im Flussbad, stellt sich hinter den ursprünglichen Entscheid des Stadtrats: «Ich kann gut nachvollziehen, wieso er das Frauendeck aufheben wollte.» Es sei schlecht besucht und nehme daher zu viel Platz ein, da der gemischte Bereich gleichzeitig chronisch überfüllt sei.

Dem widerspricht Rayelle Niemann von der IG Frauendeck. Sie behauptet gar das Gegenteil: «Das Frauendeck ist jeden Tag sehr voll.» Roths Argumentation sei aber verständlich, schliesslich vertrete er dort seine Geschäftsinteressen. Falls er hin und wieder ein weniger dicht besuchtes Deck antreffe, liege dies wohl an den zahlreichen Events im Flussbad. Dadurch würden sich eben viele Frauen zurückziehen, die eigentlich Ruhe und Entspannung auf dem separaten Deck suchen. «Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert, braucht es das Frauendeck», fügt Niemann hinzu.

Petition erhielt knapp 5000 Unterschriften

Die IG-Frauendeck-Initiantin stellt auch die Umfrage von Tagesanzeiger.ch infrage: Von 907 Lesern halten 56 Prozent getrennte Bäder als nicht mehr zeitgemäss. «Das ist ja immer eine ganz besondere Klientel, die bei diesen Umfragen mitmacht», kommentiert Niemann. Viel repräsentativer sei da ihre Petition, die innerhalb von sechs Wochen von knapp 4800 Leuten unterschrieben worden sei. «Alt und Jung, Männer und Frauen unterstützen uns», unterstreicht Niemann.

Noch sind aber die genauen Pläne der Stadt nicht bekannt. Pier-West-Pächter Stephan Roth stand zwar dem Sportdepartement beratend zur Seite, kennt die Pläne aber auch noch nicht. Solange will er sich auch nicht über die Zukunft des Flussbads äussern. Eines sei aber klar: Wenn in Zukunft nur noch ein «Kiöskli» bleiben würde, sähe der Obere Letten bald wieder aus wie vor zehn Jahren, bevor das Pier West ihr Gastroangebot startete. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.07.2010, 15:01 Uhr

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52 Kommentare

Shlomo Grünbaum

04.03.2011, 16:57 Uhr
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Und ich hätte gerne ein Judendeck nur für mich und die anderen Jungs. Aber es ist doch sehr schön zu sehen was uns so beschäftigt. Leute: uns gehts echt zu gut. Antworten


eva horvat

17.07.2010, 17:40 Uhr
Melden

an alle unzufriedenen Männer. seit männer und keine super heulsusen. zum glück gibts uns frauen und das bedeutet auch pflegt und unterstützt unser anliegen, statt alles unfair zu empfinden. Macht doch auch ne Männerbadi auf oder organisiert euch männerdecks. damit ihr unter eures gleichen, auch abgedeckte schlappsachen an die frische luft hängen könnt. Antworten


Edith Habermann

16.07.2010, 10:42 Uhr
Melden

Als heterosexuelle Frau (in festen Händen) schätze ich Männerblicke mehr, als Blicke gewisser, etwas maskulin geratenen Emanzen. Trotzdem fordere ich kein Heterodeck. Ich kenne viele Lesben und Schwule und schätze sie sehr, weil sie offene und tolerante Menschen sind. Ich denke, die IG-Frauendeck-Initiantin Rayelle Niemann schadet dem Image der Frauen mit ihren überrissenen Forderungen sehr. Antworten


Markus Bhend

14.07.2010, 16:12 Uhr
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Ich weiss nicht was die IG Frauendeck anstrebt: Gleichberechtigung kann es jedenfalls nicht sein!!! Gebt der IG was sie wünscht, eine Frauenbadi irgendwo an der Sihl, Höhe Brunau. Mal schauen ob Frau Niemann und Genossinnen darauf eingehen. Antworten


Martina Puls

14.07.2010, 15:59 Uhr
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Das ist jetzt interessant, etwas näher zu sezieren:die Gleichberechtigung ermöglicht es den Frauen, sich ebenfalls öffentlich in einem Badestrand/ort aufzuhalten. Das war VOR der Gleichberechtigung tabu. Jetzt haben sich die Frauen innerhalb der letzten 40 Jahre diesen Bereich erkämpft. Weil zuviele Männer jedoch noch nicht gelernt haben, Frauen nicht anzüglich anzusehen, braucht es Frauendecks.;- Antworten


Domenico Caverna

14.07.2010, 15:02 Uhr
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Soviel zum Thema Gleichberechtigung! Antworten


Hans Häberli

14.07.2010, 14:57 Uhr
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Die ganze Polemik sch... mich an! Jetzt hat es jahrzehntelang funktioniert wie es ist, aber jetzt muss plötzlich daran herum gedreht werden! Lasst doch der handvoll Frauen ihr Deck. Es ging bisher auch so. Aber nein, die Stadt muss wieder einmal "ordnend" eingreifen (i.e. mehr Profit herausschlagen). Dasselbe Theater wie bei den "genormten" Seehäsuchen. Ein echtes Sommertheater! Antworten


Pascal Fröhlich

14.07.2010, 14:39 Uhr
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Frauen wollen Emanzipation? Dann sollen sie auch B sagen und sich damit abfinden Ihr "Revier" mit den Männern teilen zu müssen. Wo soll das noch hinführen? Erst fühlen sie sich von den Männern bevormundet, kriechen dann aber gerne selber in ihr eigenes Frauendeck und verteidigen dies wie wildgewordene Hunde. Nein. so kann das nicht gehen. Also weg mit dem Frauendeck. Antworten


Roland Maire

14.07.2010, 14:38 Uhr
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Also wenn ich mir die männerfeindlichen Kommentare durchlese plus den Artikel freue ich mich jetzt schon auf 5 -7 weibliche Bundesräte. Sie werden ja so was von sachorientiert handeln; wie die Damen hier im Forum und Frau Niemann. Antworten


Maese Hinz

14.07.2010, 14:36 Uhr
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ist uebrigens das gleiche mit diesen unsaeglichen frauenparkplaetzen; waere ja nichts dageben einzuwenden wenn 1 Deck fuer Maenner, das andere fuer die Frauen. Ganz einfach aber so funktioniert "Frau" nicht, 1 Deck nur fuer Frauen und die anderen bitte fuer alle. So ist es recht! Aha. Offensichtlich dasselbe Muster bei den Badeanstalten und an vielen anderen Orten! Maenner aufwachen! Antworten


Günter Fey

14.07.2010, 14:32 Uhr
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Ich dachte, dass Huldrych Zwingli schon lange begraben sei! Frau (!) Niemann belehrt mich als Nichtzürcher eines Besseren. Antworten


Urs Theiler

14.07.2010, 14:28 Uhr
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Was wir brauchen ist ein Zebradeck! Antworten


Moritz Richter

14.07.2010, 14:28 Uhr
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Die Frau wird heute in KEINEM Bereich gesetzlich diskriminiert; faktisch vielleicht schon, aber Frau kann sich wehren (Judikative). Der Mann hingegen wird gesetzlich bis heute diskrimiert: Zum Beispiel im UVG: Die Frau erhält so oder so eine 40% Rente des versicherten Einkommens des Mannes, der Mann hingegen nur, wenn Kinder da sind und auch nur bis zu deren Volljährigkeit. Ist das gerecht? Antworten


Klaus Rozsa

14.07.2010, 10:35 Uhr
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Die Eventitis und totale Kommerziailisierung der Freizeit und aller Plätze ist das Problem, nicht das Frauendeck. Wieso soll in einer einfachen Badi ein Kiosk mit Getränken, Sandwiches und Glace - zu vernünftigen Preisen - nicht reichen? Wozu an jeder Ecke ein Schnickimicki Gastrobetrieb (nicht Beiz) mit Horrorabzockpreisen? "Pier West" und "Primitivo" - Nomen est Omen! Antworten


albert bänziger

14.07.2010, 10:13 Uhr
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meistens sonnen sich die frauen oben ohne die.. das oberteil besser nicht ausziehen würden.. Antworten


Hans Noetig

14.07.2010, 09:11 Uhr
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Prinzipiell bin ich gegen getrennte Bäder, wir leben ja nicht mehr im Mittelalter und wehren uns gegen jegliche Diskriminierungen resp. Unterdrückung von Frauen und Männern. Wenn ich aber die Zeilen über Frau Niemann lese, dann vergeht mir sogleich die Lust, neben Ihr am Letten zu liegen! Antworten


Stefan Flüeler

14.07.2010, 04:39 Uhr
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Auf dem "freien" Liegesteg vis-a-vis zur Badi "Oberer Letten" geht es zwar ein wenig 'nackter', sonst aber ebenso so freundlich und gesittet zu und her wie in der Badi selbst, und das ohne jeden Bademeister oder sonstige Aufsicht. Von daher wäre eine separate Frauen-Badi gewiss nicht nötig. Aber wenn man schaut, welche Frauen sich dort so aufhalten, kann man nur dankbar um diese Einrichtung sein. Antworten


Christoph Schaer

14.07.2010, 00:11 Uhr
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Die geneigte Leserin und der geneigte Leser sollte das Wort Frauendeck mit Maennerdeck ersetzten und die Argumente sich vor Augen führen, wenn einige Männer im öffentlicher Umgebung einen Raum exclusiv verteidigen würden. Der Aufschrei wäre nicht zu überhören. Daher, Schluss mit getrennten Bädern. Antworten


Dominik Bucheli

13.07.2010, 22:54 Uhr
Melden

«Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert, braucht es das Frauendeck» Merkt die Frau eigentlich nicht, wie widersprüchlich ihre Aussage ist. Ein eigenes Revier am Flussbad Oberer Letten haben nur die Frauen und zwar das Frauendeck. Antworten


Marcle Zürcher

13.07.2010, 22:06 Uhr
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Tja Frau Niemann, vielleicht liegts daran dass die Männer ihr Jagverhalten nicht auf sie ausgerichtet haben. Eifersüchtig? Antworten


Stefan Ritz

13.07.2010, 21:34 Uhr
Melden

Unnötige Luxusdiskussion der Schweizerinnen und Schweizer Antworten


Hans Haenni

13.07.2010, 21:07 Uhr
Melden

Ihr Frauen wollt immer und überall Gleichberechtigung!! Sollt ihr auch haben, aber dann wollt ihr euch wieder abgrenzen. Passt irgendwie nicht zusammen, oder sehe ich das falsch, weil ich ein Mann bin??? Es kann doch nicht sein, dass es in öffentlichen Bäder eine trennung von Frau und Mann gibt?! Das ist ein Schritt zurück von hunderten Jahren. Die Frauen sind stehen geblieben in der Zeit. Antworten


Peter Hunziker

13.07.2010, 20:54 Uhr
Melden

IG Frauendeck: allein schon der Name spricht Bände über die Haltung, Toleranz und Aufgeschlossenheit. Antworten


Thierry Bonda

13.07.2010, 20:43 Uhr
Melden

Warum nicht gleich das ganze Limmatufer von Quaibrücke bis Werdhölzli zur männerfreien Zone deklarieren? Dann wären auch gleich die Probleme am Sihlquai behoben...... Antworten


Bojan Antonovic

13.07.2010, 20:32 Uhr
Melden

In anderen Ländern lacht man (auch frau) über unsere "Probleme" ! Antworten


Sibylle Weiss

13.07.2010, 20:18 Uhr
Melden

Herr Graf; Sie werden jetzt vielleicht lachen. Ich bin zwar eine Frau, aber selbst mich stören solche Frauenabteile, kann nichts dafür, ist aber so! Unter den Männern geht es auch viel natürlicher zu,was man von Frauen, speziell in öffentlichen Bädern wahrlich NICHT sagen kann!Von Frauen kann man ätzender angestarrt werden, als von Männern,sodass ich mich frage,wo leben wir denn hier? Antworten


Thomas Kuner

13.07.2010, 20:16 Uhr
Melden

Das nennt man dann Diskriminierung. Und zwar ganz konkret. Antworten


Markus Altdorfer

13.07.2010, 20:07 Uhr
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Ich frage mich warum es überhaupt geschlechtergetrennte Badeanstalten gibt. Das ist ja völlig mittelalterlich und daneben. Ich bin dafür alles ganz normal zu halten so wie jede andere Badi. Ganz abgesehen davon: Eine städtische Badi ist sowieso total unattraktiv. Wer will schon zwischen Häuserschluchten und Abgasen baden gehen. Also am Besten in eine schöne ländlische Seebadi. ;-) Antworten


John Tobler

13.07.2010, 19:49 Uhr
Melden

danke Marc Bourgeois Antworten


Jan Novotny

13.07.2010, 19:01 Uhr
Melden

Sich anfeinden, Gärtli bauen und böse Blicke über den Hag werfen – erinnert mich an den Mief der 50er Jahre. Frage mich nur, wie wir die Generation unserer Eltern und Grosseltern als Bünzlis verschreien konnten. Irgendwie scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Schönen Sommer trotzdem! Antworten


James Wittleburry

13.07.2010, 18:41 Uhr
Melden

Was soll das ? Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck ? Hallo ? Jetz aber schnell weg mit der Schiltbürgeridee sonst wollen die Scientologen auch noch ein Deck. Unfassbar ... werdet erwachsen und sucht bitte einen Job. Antworten


Edgar Müller

13.07.2010, 18:30 Uhr
Melden

Mir geht das Gejammer der Frauen in vielen Bereichen langsam auf den Wecker. Ob Badi, Bundesrat, Universität, überall gibts (bald) satte Frauen Mehrheiten. Aber kommt ein Mann ins Spiel, dann muss er sein Revierverhalten ändern. Na ja, vielleicht verträgt sich Emanzipation und Prinzesschen spielen einfach schlecht miteinander.... Antworten


Stefan Baumgartner

13.07.2010, 18:15 Uhr
Melden

Gleichberechtigung erreicht man nur wenn Mann und Frau teilt und nicht wenn Mann und Frau das Gleiche separat besitzten. Wenn ihr das versteht, liebe IG-Frauen, dann versteht ihr auch die Umfrage. Antworten


Anette Magnussen

13.07.2010, 17:51 Uhr
Melden

Ich suche auch immer etwas Ruhe und Entspannung bei den Damen am Letten seit das limmatgruene Kiosk verschwand und dieses obzoene 'Pier West' eingezogen ist und sich wie ein Geschwuer ausgebreitet hat. Meine Taktik: um es nicht zu sehen lege ich mich einfach oben drauf! Super! Hoffe es bleibt so, eine kleine -gratis - Oase im Rummel! Antworten


Dario Piemontese

13.07.2010, 17:51 Uhr
Melden

Der Lätten ist generell ein riesen Poser-Treff und Fleischmarkt. Zum teil wirklich fürchterlich was sich dort so rumtummelt. Von dem her ist es nachvollziehbar, dass einige Frauen auf diesem kleinen Deck etwas ruhe haben möchten. Gönnen wir es ihnen. Zudem muss diese Eventisierung aufhören. Abends soll Letten und Pier-West für alle offen sein, welche etwas feiern wollen. Gratis & ohne Konsumzwang. Antworten


michael wagner

13.07.2010, 17:12 Uhr
Melden

@Marc Bourgeois: Genau! Und von Frau Niemann möchte ich gerne wissen, wie denn das allgemeingültige Revierverhalten eines Mannes so aussieht? Wenn ich mich schon nach ihren Wünschen und Ansprüchen ändern soll, möchte ich gerne nähere Angaben dazu! Antworten


paul scheier

13.07.2010, 17:10 Uhr
Melden

"Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert [...]". Hoppla, schwere Kost. Wenn ein Mann einfach alle Frauen so in einen Topf werfen würde, müsste er sich wohl einiges vorwerfen lassen. Aber als emanzipierte Frau darf man das offenbar ;-) Antworten


Fritz Müller

13.07.2010, 17:07 Uhr
Melden

"Wenn in Zukunft nur noch ein «Kiöskli» bleiben würde, sähe der Obere Letten bald wieder aus wie vor zehn Jahren, bevor das Pier West ihr Gastroangebot startete." - Da hätte ich gar nicht mal soviel dagegen einzuwenden! So hätten die Holz-'Pritschen' auch wieder genügend Abstand zueinander! Oder wird dann der frei werdende Platz mit weiteren EGO-Liegen belegt?? ;-) Antworten


Daniel Daniel Wüthrich

13.07.2010, 17:06 Uhr
Melden

Bravo Marc - ich bin deiner Meinung Antworten


urs frei

13.07.2010, 16:54 Uhr
Melden

ich bin für eine getrennte bäderlandschaft, so müssten die männer das revierverhalten der frauen (emanzentum) nicht ertragen... Antworten


Maurice Müller

13.07.2010, 16:36 Uhr
Melden

"Wenn in Zukunft nur noch ein «Kiöskli» bleiben würde, sähe der Obere Letten bald wieder aus wie vor zehn Jahren, bevor das Pier West ihr Gastroangebot startete. ": Ja gern! Antworten


Daniel Schmid

13.07.2010, 16:17 Uhr
Melden

Habe gedacht, dass mit dem Rücktritt von E. Maurer, die Lustfeindlichkeit aus der Stadt verbannt wurde. Jede Grosstadt hat ihre Beachclubs und dort funktioniert ein Miteinander von Badenden und Barbesuchern! Frauenbadi? Herrenbadi? In welcher Zeit leben wir denn? Einzig die Gruenliberalen zeigen sich konsequent offen zu modernen Projekten: Lettenbadi, Limmattwelle, Streetparade Barverbotaufhebung! Antworten


Marc Bourgeois

13.07.2010, 16:10 Uhr
Melden

Die Frauen haben ihre Frauenbadi an bester Lage am Stadthausquai, die Männer versorgt man im trüben Schanzengraben. Das sollte eigentlich Ungleichbehandlung genug sein. Dieses übertriebene Emanzentum ist in der heutigen Zeit nur noch lächerlich. Antworten


Kurt Aegeri

13.07.2010, 15:54 Uhr
Melden

Was das Revierverhalten der Männer angeht, da ist was Wahres dran! Also Männer: werdet endlich Mann und zwar ganz und gar. Will heissen: werdet das, was ihr seid. Und kein Abziehbild eines Mackers oder eines Softies oder einer sonstigen Modeströhmung. Das würde ich aber eigentlich auch gerne den Frauen nahelegen. Im übrigen: lasst doch den Frauen ihr Deck! Antworten


Gianin May

13.07.2010, 15:43 Uhr
Melden

@Doris Knezik: ja das ist so, das sind eben die Probleme eine Wohlstandsgesellschaft - dazu gehören auch die Forderungen von Frauen (die sie natürlich haben dürfen, aber dies ist nur in einer solchen Gesellschaft überhaupt möglich) Antworten


Hans Graf§

13.07.2010, 15:42 Uhr
Melden

Anfangs des letzten Jahrhunderts haben sich die Frauen (!) den Zugang zur Männerseite der Bäder erkämpft. Vielleicht sollten jetzt einfach die Männer rüberspazieren. Spezielle Frauenabteile sind heutzutage eine Zumutung. Jene Frauen, die solche mittelalterlichen Zustände befürworten, sind die, die am lautesten nach Gleichberechtigung schreien - von gleichen Pflichten halten sie allerdings weniger. Antworten


Gianin May

13.07.2010, 15:36 Uhr
Melden

«Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert, braucht es das Frauendeck», fügt Niemann hinzu. --- und immer sind es die Anderen die zuerst was ändern müssen ----- Antworten


Yasmin Enzer

13.07.2010, 15:36 Uhr
Melden

Frau Niemann, danke an Sie, dass ich zu "einer ganz besonderen Klientel" gehöre. Gehen Sie doch mit ihren Gefolgsfrauen in die Frauenbadi. Antworten


marc michel

13.07.2010, 15:35 Uhr
Melden

es braucht eine stelle an die sich DISKRIMINIERTE MÄNNER wenden können! und zwar nur männer... Antworten


Doris Knezik

13.07.2010, 15:33 Uhr
Melden

Liebe Damen, liebe Herren Haben wir keine wichtigeren Probleme, wie über die Revierabgrenzungen in der Badi? Manchmal bekomme ich den Eindruck, uns gehts einfach zu gut... Antworten


Betty Kant

13.07.2010, 15:30 Uhr
Melden

Die Eventisierung und Kommerzialisierung jeder nur verfügbaren Fläche in Zürich geht mir furchtbar auf die Nerven. Reicht denn der Ballermann auf der anderen Seite des Flusses beim Primitivo nicht? Muss die ganze Stadt zu Malle werden? Antworten


Beni Schwarzenbach

13.07.2010, 15:13 Uhr
Melden

Es gibt gerade mal drei Badeanstalten an der Limmat, die einigermassen zentral liegen: Frauenbadi, oberer und unterer Letten. Erstgenannte ist komplett für Frauen reserviert. Wieso braucht es da noch ein Frauendeck im permanent chronisch überfüllten Letten? Und Frau Niemann, was für ein Revierverhalten genau zeigen die Männer? Können Sie Ihren sexistischen Vorwurf erläutern? Antworten



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