Zürich

FCB-Chaoten werden öffentlich gesucht

Von Lucienne-Camille Vaudan. Aktualisiert am 22.08.2011 16 Kommentare

Fans des FC Basel hinterliessen nach dem Spiel gegen den FCZ im vergangenen Mai eine Spur der Zerstörung. Nun veröffentlicht die Stadtpolizei Zürich die Bilder der Straftäter auf ihrer Website.

1/7 Die Stadtpolizei Zürich veröffentlicht am 22. August 2011 die Bilder von 16 tatverdächtigen FC-Basel-Fans.
Bild: www.stadtpolizei.ch

   

Hofft auf Erfolg mit Internetfahndung: Stadtpolizei Zürich auf der Suche nach randalierenden FCB-Fans. (Video: Reuters)

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Seit heute Morgen sind auf der Website der Stadtpolizei Zürich die Bilder von 16 FC-Basel-Fans zu sehen, die während dem Fussballspiel vom 11. Mai 2011 gegen den FC Zürich wegen teils massiven Sachbeschädigungen rund um das Letzigrundstadion aufgefallen sind. Aufgrund von Fotos und Videoaufnahmen werden den Männern Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahlsdelikte vorgeworfen.

Die Stadtpolizei Zürich knüpft mit diesem Vorgehen an die Praxis nach den Ausschreitungen vom 1. Mai 2011 an. Dort wurden zum ersten Mal die Gesichter von Randalierenden veröffentlicht und so bis Mitte August neun von zwölf Tatverdächtigen identifiziert.

Noch niemand gemeldet

Marco Cortesi betont jedoch, dass das Mittel der öffentlichen Fahndung auch in Zukunft nur selten eingesetzt werde: «Nur wenn alle anderen polizeilichen Mittel zur Täteridentifikation ausgeschöpft sind und das Bildmaterial so deutlich ist, dass keine Verwechslungsgefahr der Straftäter besteht, stellen wir die Fotos online.» Ausserdem müsse auf den Foto- und Videoaufnahmen eine Straftat erkennbar sein, die mit der gesuchten Person in Zusammenhang gebracht werden kann und ein Auftrag der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vorliegen, so der Mediensprecher der Stadtpolizei weiter.

Von der Veröffentlichung der Bilder wäre abgesehen worden, wenn sich Personen, die an den Ausschreitungen beteiligt waren, bei einem beliebigen Polizeiposten in der Schweiz gemeldet hätten. Die Fotos derjenigen Tatverdächtigen, die identifiziert werden können, würden umgehend von der Homepage entfernt: «Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich eine der gesuchten Personen bei uns gemeldet», gab Marco Cortesi auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet bekannt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.08.2011, 10:48 Uhr

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16 Kommentare

Johannes Bellnur

22.08.2011, 12:53 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Das scheinheilige "bitte käi Püüro" vom Stadionsprecher hat mich schon immer gestört. Das war doch denen ...egal. Jetzt greift die Polizei richtig durch. Find ich super. Antworten


Simon Haller

22.08.2011, 11:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die Polizei könnte doch einfach Facebook zur hilfe nehmen, die haben sowiso schon alle Gesichter der Benutzer Analysiert und Namen zugeteilt. Einfacher gehts nicht ;-) Antworten



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