Zürich

UBS-Chaoten vor der Jugendanwaltschaft

Zürcher Linksautonome bekennen sich zum Farbanschlag auf die UBS vom Wochenende. Zwei beim Anschlag verhaftete Jugendliche sind der Jugendanwaltschaft übergeben worden.

Symbolobjekt: Linksaktivisten haben die UBS-Fassade eingefärbt. (Bild: Markus Heinzer)

Symbolobjekt: Linksaktivisten haben die UBS-Fassade eingefärbt. (Bild: Markus Heinzer)

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Wenig Aussicht auf Schadensersatz

Stellt die Jugendanwaltschaft einen Strafantrag, so erhält der Geschädigte die Gelegenheit, eine Zivilforderung zu stellen. Damit kann der jugendliche Täter dazu verpflichtet werden, den verursachten Schaden zu tragen. Ob die UBS in diesem Fall einen solchen Schritt unternimmt, ist offen. Laut einem Sprecher entscheidet sich die Grossbank von Fall zu Fall, ob sie eine Zivilforderung stellt. Da die finanziellen Mitteln der Täter vielfach gering sind, ist es unsicher, ob der Schaden überhaupt ersetzt wird. Die Eltern von jugendlichen Tätern können nicht zur Begleichung des Schadens herangezogen werden.

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Der Farbanschlag auf den UBS-Sitz am Paradeplatz geht auf das Konto von Zürcher Linksautonomen. In einem Schreiben, das im Internet publiziert worden ist, bekennen sich «verschiedene revolutionäre Kräfte» dazu, die Fassade eingefärbt zu haben. Die UBS, heisst es, «ist für uns ein Symbol der Krise des Kapitalismus, aus der es nur einen revolutionären Ausweg geben kann.» Kritisiert wird auch das milliardenschwere Rettungspaket des Bundes für die Bank wie auch die ankündigten Massenentlassungen, «um sich profitabel zu sparen».

Die beiden Jugendlichen, die nach dem Anschlag verhaftet worden waren, hat die Stadtpolizei inzwischen an die Jugendanwaltschaft Zürich übergeben, bestätigt Polizeisprecher Marco Cortesi. Die beiden sind laut Cortesi in Zürich wohnhaft. Zurzeit werden die Jugendlichen einvernommen. Ob ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt wird, ist laut einem Sprecher der Jugendanwaltschaft noch offen.

Kampf gegen das WEF

Die Autonomen haben mit ihrem Anschlag auch das Weltwirtschaftsforums (WEF) im Visier, das Ende Januar in Davos stattfindet. Sie stören sich daran, dass die UBS als strategischer Partner des WEF auftrete und über die Zeit nach der Krise diskutiere, wo diese die reale Wirtschaft noch nicht richtig erreicht habe. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.01.2009, 16:52 Uhr

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37 Kommentare

Daniel Landwehr

21.01.2009, 15:37 Uhr
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In der Schweiz gibt es keine politischen Gefangenen? Dass isch nicht lache! Freiheit für die beiden Jugendlichen! Auf zur Knastdemo! Antworten


Klaus Wäber

20.01.2009, 21:39 Uhr
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Die UBS war zwar wegen Missmanagement in den Medien und es ist sicher vieles nicht gut gelaufen, aber soll die ganze Bankenwelt verteufelt werden? Es ist auch richtig, dass viele Gelder vom Staat hierinfliessen, die der Steuerzahler zu begleichen hat. Aber es rechtfertigt noch lange nicht eine solche Farbschmiererei. Das kostet auch mehrere 10 000 Franken. Diese Leute gehören auch in den Knast! Antworten


Bruno Elsasser

20.01.2009, 19:14 Uhr
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Sehr geehrte/r MH, sehr geehrter Herr Bachmann. Das sind ja tolle Vorschläge... etwa so wie die Banker ihre eigenen Schäden auch bezahlen oder ? Die Wut über solche Aussagen gegen unsere vieleicht etwas verwirrte Zukunft bringen mich fast dazu auch noch einen Beutel zu werfen. Damit nicht nur "Chaoten" werfen, sondern auch wir "ehrbaren" in diesen Anzügen mit den kurzen Haaren und tollen Titeln. Antworten


Daniel Müller

20.01.2009, 17:35 Uhr
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Die beiden Verdächtigten (15 und 16 jährig) wurden am 17. Januar weit entfernt vom Tatort willkürlich festgenommen und befinden sich seither ohne Beweise in Untersuchungshaft. Dies obwohl bei beiden wichtige schulische Prüfungen anstehen. Es kann nicht sein, dass die Polizei zwei Minderjährige ohne handfeste Beweise über so lange Zeit festhält. Freiheit für alle politischen Gefangenen! Antworten


Erika Menzi

19.01.2009, 23:56 Uhr
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Meine FreundinCaro wollte da auch mitmachen. Ich hab ihr gesagt richtige linksautonome werfen keine farbbeuteli; wir wollen nicht passanten und Pfortner plagen. Antworten


Hans Bachmann

19.01.2009, 23:32 Uhr
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In diesem Fall sollten die Chaoten vom Gesetzgeber dazu angehalten werden,die ganze Bankfassade selbst zu reinigen. Das wäre wahrscheinlich das erste mal in ihrem Leben, wo sie eine Arbeit verrichten müssten.Würde auch nicht schaden.Wenn sie dann vor Jugendstrafgericht verurteilt werden,können sie ja einen Asylantrag in einem kommunistischen Staat stellen, weil sie vom Kapitalismus verfolgt werden Antworten


Giovanni Bagni

19.01.2009, 23:16 Uhr
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Ich verstehe den Frust diese Leute. Den Frust aller jetzt Entlassenen auch der Mitarbeiter der UBS. Auf der einen Seite werden Milliarden von totalen Versagern in den Sand gesetzt. Diese kassieren für Ihre Schandtaten noch einen Haufen Geld. Und was macht unser Staat? Anstatt die kriminellen Element hinter Schloss und Riegel zu bringen, wird Ihnen noch unser Geld nachgeworfen. Eine Schande. Antworten


Ruedi Lienhart

19.01.2009, 22:12 Uhr
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Ja liebe Tagi Journi solche Zeilen wie Sie hier Hanspeter 17.23 schreibt publiziert Ihr. Sonst wird hier viel nicht publizeirt. Es ist eind Schande wenn nach einer Beschädigund einer Liegenschaft das als harmlose Tat hingestellt wird, wei das Gebäude der SBG gehört. Ich liebe den Tagesanzeiger wie die SP auch nicht darf ich jetzt diese Gebäude beschädigen ?? Ich erwarte eine Antwort von Euch Antworten


Sperber Vogel

19.01.2009, 21:42 Uhr
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Ich habe nichts davon gehört, dass die Verantwortlichen der UBS, welche Milliarden von Volksvermögen vernichtet haben, einem Gericht übergeben worden wären. Im Gegenteil; diese Schädlinge sonnen sich nächstens am WEF in trauter Zweisamkeit mit vier Bundesräten und anderen "Würdenträgern". In diesem Falle ist unsere Justiz offenbar überfordert ! Sie befasst sich lieber mit ein paar Jungendlichen. Antworten


Ruedi Waser

19.01.2009, 19:55 Uhr
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Was sind ein paar Farbbeutel im Vergleich gegen die Anschläge auf das Schweizer Bankgeheimnis und die Schweizerische Wirtschaft, welche die UBS verübt. Bei der UBS beeilt man sich noch bei den Taten mit Staatshilfe behilflich zu sein und ein paar Beutelwerfer bringt man gleich vor den Richter. Tja so ist es in der Schweiz. Bünzli as Bünzli can. Antworten


E. Meyer

19.01.2009, 18:57 Uhr
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Wann endlich wandern die Bänker hinter schwedische Gardinen? Antworten


Dani Meier

19.01.2009, 18:36 Uhr
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Diese Jugendlichen zeigten Courage. Die Farbtupfer sollen an dafür sorgen, dass nichts vergessen wird. Die Justiz würde besser einmal die UBS-Verantwortlichen, diese Ospels und Co vorladen! Eine scheinheilige Rechtskultur in diesem Land! Richter und Banker stecken wohl alle unter einer Decke. Antworten


Paulchen Panter

19.01.2009, 18:35 Uhr
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@Hans Peter: Schöne Einstellung die Sie da haben! Wie wäre es bei Ihnen zu Hause und dazu noch ein paar Scheiben und möglicherweise das Auto abfackeln? Mal sehen wie Sie reagieren würden! Schlimm ist, dass die pensionierungsreife Andrea St. immer noch Anhänger findet die sie manipulieren kann! Antworten


Patrick Perren

19.01.2009, 18:17 Uhr
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Genau Richtig! Die UBS darf uns bestehlen und bedrohen. (Nachweislich) Dafür werden jungentliche für scheinverbrechen vor Gericht gestellt! Gebt mir die Namen der jugentlichen, dann können die dem Gericht einige Schreiben vorlegen, so dass dem Gericht mal so richtig übel wird! Antworten


Ana Nasz

19.01.2009, 18:04 Uhr
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Reisst doch endlich das hässliche Gebäude ab! Nicht mal mit Farbe ist es ansehnlich! Antworten


Thomi Horath

19.01.2009, 17:47 Uhr
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Wem gehört eigentlich das Gebäude? Der UBS? Antworten


M H

19.01.2009, 17:45 Uhr
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Ich hoffe, dass diese Jungs den verursachten Schaden bezahlen oder die Eltern dafür belangt werden. Antworten


Dan Escher

19.01.2009, 17:42 Uhr
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Es ist immer wieder interessant zu sehen, zu welch gewalttätigen und vandalistischen Mitteln die extreme Linke greift, um ihr vermeintlich soziales und pazifistisches Gedankengut kund zu tun. Dies führt zu so absurden Phänomenen wie dem sog. "linken Antisemitismus", der sich in den letzten Wochen wieder an einigen Ort in den antijüdischen Sprayereien manifestiert hat. Antworten


Peter Bieler

19.01.2009, 17:37 Uhr
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Man muss die Jugendlichen nicht zahlen lassen. Sondern reinigen. Scheinbar ist denen einfach zu langweilig, also haben sie genug Zeit, die sie mit putzen verbringen können. Die Alten, die solche Schweinereien gut finden, könnte man als Hilfen beiziehen. Nur Dank ihnen dürfen sich die Jungen alles erlauben. Man findet das sogar gut. Ich weiss nicht, wer versagt hat, aber die einen schon länger da. Antworten


Daniel Landwehr

19.01.2009, 17:34 Uhr
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Wie bitte? Untersuchungshaft? Jetzt reicht es dann! Einige Farbtupfer sind offenbar schlimmer als Schwerskriminelle Wirtschaftskapitäne die sich selbst bedienen aus der Kasse. Ist von denene etwa jemand in U-Haft? Nein. lieber hofieren die Bundesräte die Gangster am WEF in Davos...Und dann gibts noch Leute, die sich über diese Farbaktion der Hilflosen empören: Die machen wenigstens etwas. Antworten


Hans Peter

19.01.2009, 17:23 Uhr
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Wegen ein paar Farbbeutel ein solches Theater zu machen (und erst noch an einem eigentlich scheusslichen Gebaeude) wenn die dahinter mit Milliarden kriminell umgegangen sind. Na ja vielleicht kann man diese jungen Menschen ja jetzt kriminalisieren. Die haben sicher vorher noch einen Joint geraucht. Irgendwas kann man denen doch anhaengen. Macht weiter so! Immer noch nichts geschnallt? Antworten


sepp zürcher

19.01.2009, 17:23 Uhr
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Wer sind eigentlich die linksautonomen? autonom? Sind das die die was anderes wollen als die fdp-parteimitglieder? ich denke, hinter ihrer kritik können 50% der schweizer stehen: kritik an der ubs-subvention, kritik am kurzfristigen renditedenken der ceo... aber ebä, solange es diese komischen kerle sind, ist es bloss eine vernachlässigbare minderheit, worüber wir uns keine gedanken machen müssen. Antworten


Roman Etter

19.01.2009, 17:23 Uhr
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Gut gemacht, tolle Jugend! Eure kreative Meisterleistung zur später Stunde hat wieder mal gezeigt, wie langeweilig es Euch an freien Samstagabenden ist. Durch Gassen zu ziehen, und kapitalistische Anlagen als Feindbilder zu betrachten, sie sogar noch zu beflecken. Das grenzt an einen wahrhaftig künstlerischen Akt. Medienwirksam wäre nun auch eine gründliche Reinigung, zeigt was ihr könnt, Jugend Antworten


Urs Würgler

19.01.2009, 17:19 Uhr
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Einer der Gründe, wieso ich mich heute kaum noch an eine Demo getraue hat genau mit jenen Herrschaften zu tun, die glauben, mehr Rechte als der Rest der Menschheit zu haben. Wir brauchen mehr Verstand, nicht mehr Idiologie. Antworten


Roland Meier

19.01.2009, 17:09 Uhr
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Wann werden die UBS Bänkster endlich der Staatsanwaltschaft übergeben. Antworten


yoni pacheco

19.01.2009, 17:01 Uhr
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@Paul Kümin: wahrscheinlich weil Farbtupfer an der Wand von gesichtslosen Kapitalisten eher ein romantisch idealistischer Protest ist, während Fremdenhass etwas vom Abschäulichsten ist, was ich mir vorstellen kann. Antworten


Richard Steiner

19.01.2009, 14:18 Uhr
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Zeitungen, die mit Zitaten aus Bekennerschreiben Gratiswerbung für die Täter machen und damit die Sachbeschädigungen erst interessant machen, sollten von den Gerichten als mithaftbar erkannt werden. Antworten


ueli herzog

19.01.2009, 14:15 Uhr
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endlich passiert wieder mal etwas in dieser stadt...schöne grüsse an alle die sich empören....in einer welt die von allttäglicher gewalt gegen mensch und natur zu ersaufen droht...regt euch doch über krieg und ausbeutung auf... die aussenfassade einer bank zu verschönern ist weniger kriminell als die gründung einer bank und das geld und die aktien sind sowieso bald nichts mehr wert..kein erbarmen Antworten


Rainer Thomann

19.01.2009, 14:08 Uhr
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Obwohl die Aktion leider nichts an den Machtverhältnissen ändert, sie hat etwas Befreiendes. Wer sich über die „sinnlose Sachbeschädigung“ empört, der werfe den ersten Stein. Am besten gleich in die Richtung derselben UBS-Fassade oder noch besser ins Bundeshaus, wo der 68-Mia-Kuhhandel abgesegnet worden ist. „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“, schrieb einst Georg Büchner. Recht hatte er! Antworten


Paul Kümin

19.01.2009, 13:11 Uhr
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warum gilt linksradikal als kulturell hochwertig und rechtsradikal als schlimm ? Radikale / Fundis sind so oder so von Uebel und verhindern richtige Diskussionen. Also bitte gleiche (Negativ-) Wertung für alle ! Antworten


Hans Herzig

19.01.2009, 12:57 Uhr
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Nur weil die UBS Leute entlässt gibt es ja nicht weniger Kapitalismus und auch nicht weniger UBS, Herr Müller. Beim Denken ist im Übrigen jedes Prädikat überflüssig. Antworten


Rolf Zurlinden

19.01.2009, 12:07 Uhr
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Schön, zu sehen, dass die Leute auch Zähne zeigen können. Die UBS hätte nach ihren frechen Taten den Sonnenplatz am Paradeplatz schon längst nicht mehr verdient. Wo ist die Instanz über Recht und Unrecht in diesen Tagen? Antworten


Johann Binder

19.01.2009, 11:46 Uhr
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Schluss mit dem Unfug.Wir haben immer noch eine Demokratie,so nicht.Tausende ausländische Firmen in der Schweiz haben einen Steuersitz..Die bezahlen viel Geld,darum gibt es die Schweiz heute noch.Wir alle profitieren davon.Ich bin nicht immer einverstanden,was unsere Regierung macht, aber was Euch anbetrifft,ihr solltet euch schämen,meldet euch,putzt die Fassade runter.Wenn schon demonstriert. Antworten


Herbert Berger

19.01.2009, 10:58 Uhr
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Als bekennender Sozialist ärgern micht diese sog. Linksautonomen doppelt, werfen sie doch ein sehr schlechtes Licht auf uns Linke. Allerdings etwas muss ich denen zugute halten. Diese Leute sind konsequent autonom. So autonom, dass sie sogar autonom jeglichen Denkens handeln. Würden sie nämlich nur minimst denken, müssten sie sehen, wie kontraproduktiv ihre lächerlichen Aktionen sind. Antworten


Leo Rüegg

19.01.2009, 10:53 Uhr
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Solche Aktionen, zweifellos Rohrkrepierer, und als solches ziemlich dämlich - zeigen dennoch die Hilflosigkeit vieler Mitbürger. Man liest, hört und spürt viele Ungerechtigkeiten. Das "herrschende" System ist jedoch unwillens oder unfähig auch etwaige Schuldige ausfindig zu machen. Die syncronen Bankräuber kommen nicht mehr mit der Uzi, sondern sitzen bereits im Bankhaus. ...Und der Gesetzgeber? Antworten


Frank Müller

19.01.2009, 10:44 Uhr
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Wenn die UBS für die linken Schwachstromdenker doch ein "Symbol für die Krise des Kapitalismus ist", dann müssten sie die "Massenentlassungen" eigentlich begrüssen. Das ganze Konstrukt scheint mir irgendwie inkonsequent. Wirklich autonomes Denken ist offensichtlich nicht jedermanns Sache... Antworten


Manfred Hügli

19.01.2009, 10:42 Uhr
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Die Fassade verdient sowieso einen neuen Verputz, so durfte die "öffentliche Meinung" sich noch rasch kundtun was sie von den Spielen der Oligarchen (UBS, WEF und ihre Handlanger im Bundesrat) wirklich hält. Die Polizei wird so nett sein, den Farb-Attentätern nicht allzu streng hinterher zu sein. Farbwürfe als Stabilisator zwischen unten und oben. Schade, es gäbe ja auch noch schärferes Geschütz Antworten



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