Zürich

Futuristisches Gebäude auf Stelzen für die ETH

Aktualisiert am 25.09.2012 2 Kommentare

Auf dem Campus Hönggerberg plant die ETH einen Neubau für ihr Institut für Technologie in der Architektur. Der Einzug soll spätestens 2015 erfolgen.

1/5 Gebäude auf Stelzen: Bis 2015 soll auf dem Campus Hönggerberg ein Neubau für das ETH Institut für Technologie in der Architektur entstehen.
Bild: Arch_Tec_Lab HIB

   

Einblicke in den Neubau: Visualisierung des geplanten ITA-Gebäudes der ETH (Video: Arch_Tec_Lab HIB)

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Ihre theoretischen Erkenntnisse wenden die Fachleute am Institut für Technologie in der Architektur (ITA) beim Neubau in der Praxis an: digitale Fabrikation, Leichtbauweise, nachhaltiges Bauen und dergleichen. Der 30-Millionen-Franken-Bau bietet auf 5936 Quadratmetern Nettogeschossfläche Platz für 240 Arbeitsplätze, wie die ETH am Dienstag mitteilte.

Der dreigeschossige Neubau des Arch_Tec_Lab wird auf Stelzen auf der Decke eines unterirdischen Parkhauses erstellt und beansprucht damit keine Baureserven. Eine Passerelle verbindet es mit einem bestehenden ETH-Gebäude.

CO2-freies Gebäude

Das wellenförmige Holzdach wird vollständig digital konzipiert. Für die Fabrikation werden Roboter eingesetzt. Die beteiligten Architektur-Professoren haben laut Mitteilung den filigranen Baukörper gemeinsam geplant.

Für den Betrieb des Neubaus sind keine fossilen Brennstoffe nötig. Heizung und Kühlung erfolgen über eine grossflächig angelegte Hohlbodenkonstruktion. So genannte Airboxen verteilen die Luft im Gebäude, das zudem an das Erdspeichersystem auf dem Campus angeschlossen wird.

Das Projekt soll diesen Herbst ausgeschrieben werden, wie es in der Mitteilung heisst. Baubeginn ist im kommenden Jahr und spätestens 2015 soll das Institut einziehen können. (tif/sda)

Erstellt: 25.09.2012, 14:56 Uhr

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2 Kommentare

Max Müller

26.09.2012, 08:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ein sehr schönes Gebäude, das der Stadt sehr gut ansteht. So etwas muss natürlich auch finanziert werden. Die Leute die ständig jammern wegen den Steuern sollten doch einsehen, dass sie auch etwas bekommen für ihr Geld. Antworten


pat plüss

26.09.2012, 19:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

und wenn die eth bei diesem gebäude noch ein, zwei stockwerke draufschlägt, kann sie die häuser an der sonneggstrasse gradweg aus dem masterplan rausnehmen, welche sie in ihrem ausdehnungsdrang gerne schleifen möchte! Antworten



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