Zürich
GC-FCZ-Derby: Spieler lassen ihre Familien zu Hause
Aktualisiert am 09.02.2012 36 Kommentare
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Mitglieder der Südkurve, welche eine Saisonkarte besitzen, dürfen für einen 30-Franken-Aufpreis einen Platz auf der Haupttribüne ergattern. Dies entschied FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Unter der GC-Prominenz geht nun die Angst um, wie der «Blick» in seiner heutigen Ausgabe schreibt. Besonders ihre Familien, wollen Spieler, Trainer und Vorstandsmitglieder nicht ans Derby mitnehmen.
«Es ist viel zu gefährlich», erklärt GC-Trainer Ciri Sforza gegenüber der Zeitung. Er empfinde es als Provokation, dass Fans aus der Südkurve Tickets für die Haupttribüne bekommen hätten. Auch GC-Team-Leader Ricci Cabanas bläst ins gleiche Horn: «Meine Familie nehme ich an Risiko-Spiele nie mit.»
«FCZ trägt volle Verantwortung»
Kritik kommt auch von Stamm-Captain Boris Smiljanic und Vizepräsident Alain Sutter. Smiljanic hält Canepas Angebot an Mitglieder der Südkurve für «nicht clever». Wenn von seiner Familie überhaupt jemand dem Spiel beiwohne, sei es höchstens er selbst. Sutter seinerseits gibt zwar an, keine Angst davor zu haben, auf der Haupttribüne zu sitzen. Die Situation sei aber glasklar: «Der FC Zürich trägt mit der Regierung, der Polizei und der Swiss Football League die volle Verantwortung. Sie alle sind der Meinung, der eingeschlagene Weg sei der richtige.»
Beim Derby vom kommenden Sonntag treffen GC und FCZ zum ersten Mal seit Oktober 2011 aufeinander. Damals wurde das Spiel abgebrochen, weil ein FCZ-Anhänger eine brennende Petarde in die GC-Fankurve warf. Beide Klubs bezahlten darauf eine Busse von 50'000 Franken und wurden mit der Schliessung ihrer Fankurven beim nächsten Derby bestraft.
Die jetzige Ausnahmeregelung für Südkurvenmitglieder mit Saisonkarten soll aber zu keinen Störungen des Spiels führen, ist FCZ-Präsident Ancillo Canepa überzeugt. «Es wird eine gute Stimmung geben und friedlich sein.» Dennoch sieht das Management des Letzigrund vor, die Anzahl von Sicherheitsleuten auf der Haupttribüne zu erhöhen.
(jcu)
Erstellt: 09.02.2012, 09:21 Uhr
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36 Kommentare
Ja klar, die pösen pösen Hooligans entführen sicher die Kinder von Ciri und Co. Die haben nur Angst, dass ihre Kinder Fcz-Fans werden könnten,wegen der guten Stimmung auf der Haupttribüne. Hört doch auf mit dieser Panikmacherei. Die Südkurve war in Luzern neben dem Familysektor, ohne Absperrung, alles war friedlich, aber darüber berichten die Medien nie, weil es keine schrecklichen Bilder gib Antworten
Die Kommentare der GC Vertreter ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Klassendenken par excellence - Menschen aus der Südkurve sind schlechtere Menschen - bloss nicht mit denen auf der gleichen Tribüne sitzen oder gar in Kontakt kommen.
Woher haben die GC Vertreter überhaupt Tickets, es gab schliesslich keinen öffentlichen Vorverkauf, nur Saisonabos sind gültig...
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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