Geht in Zürich-Höngg ein Hundehasser um?
Aktualisiert am 17.02.2010 24 Kommentare
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Gemäss ersten Ermittlungen der Zürcher Stadtpolizei dürften die Tiere auf der Strasse unbekannte Happen gefressen haben. Am Montag und Dienstag gingen bei der Stadtpolizei fünf Anzeigen ein, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Zwei Fälle hätten sich bereits im Januar zugetragen, die anderen drei im Laufe des Februar.
Zwei Hunde seien gestorben, die übrigen drei werden ärztlich betreut. Abklärungen und Autopsien der toten Hunde seien im Gange, heisst es in der Mitteilung. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Sie brachte zudem im betroffenen Gebiet warnende Flyer an und verstärkte ihre Patrouillentätigkeit.
Betroffen waren laut Polizeisprecherin Judith Hödl verschiedenste Hundearten - vom Pudel bis zum Golden Retriever. Ihre Halter hatten sie im Gebiet Hönggerberg/Rütihof/Friedhof zu Spaziergängen ausgeführt.
Schon länger ein Gerücht
Warum die Anzeigen alle innert zwei Tagen eingegangen seien, könne sie nicht erklären, sagte Hödl. Offenbar habe man seit längerem in der Umgebung von solchen Vorkommnissen gesprochen.
Die Besitzer konnten nicht genau angeben, ob ihre Vierbeiner etwas gefressen hätten, das müsse aber wohl so sein, sagte Hödl. Worum es sich handle, wisse man noch nicht. Gefunden habe man bisher nichts.
Die Polizei mahnt die Hundesbesitzer, ihre Tiere im Auge zu behalten, auch wenn sie frei herumliefen. Sobald sie ungewöhnliche Symptome zeigten - etwa Erbrechen, Zittern, Krämpfe und dergleichen - solle man sich an einen Tierarzt wenden und diesem eine Probe des Erbrochenen in einem Glas mitbringen.
Immer wieder Vergiftungen
Der Fall erinnert an andere, ähnliche Vorkommnisse: 2002 waren in Zürich-Affoltern - nicht weit von Höngg - vergiftete Fleischstücklein ausgestreut worden. Anfang 2007 starben in Bettwiesen TG zwei Pudel, nachdem sie unbekannte Happen von der Strasse gefressen hatten.
Im Dezember 2007 gingen in der Region Härkingen SO zwei Hunde ein: Sie hatten vergiftete Wurststücklein gefressen. Zwei Monate später wurden im bernischen Oberaargau vergiftete Cervelats gefunden. Und letztes Jahr verfütterten Unbekannte im solothurnischen Schönenwerd vergiftetes Fleisch an Hunde - ein Tier starb. (bru/sda)
Erstellt: 16.02.2010, 18:47 Uhr
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24 Kommentare
Sollen wir die Biertrinker auch vergiften, einfach weil Pärke, Feuer- und Picknickstellen und viele öffentliche Wege/Plätze regelmässig von grünen Bierflaschenscherben verseucht sind? Oder der sonstige Abfall? Oder die Zigarettenkippen? Alles Zeichen einer Gesellschaft, die vor lauter Egoismus jeglichen Anstand und Respekt für den öffentlichen Raum und Mitmenschen verloren hat. Robidog ist so easy Antworten
Da gibt es nur eines. Hunde sofort an die Leine nehmen und beim Auslauf genau beobachten was sie in die Schnauze nehmen. Vielleicht ist es das was diese offensichtlich gestörte Person erreichen will. Schade, denn Hunde brauchen ihren täglichen Auslauf. Übrigen sieht man hier, dass das Gesetz für einen Tieranwalt diesen Hunden nichts nützen würde. Antworten


































