Zürich
Genossenschafter müssen zum Duschen in den Container
Aktualisiert am 15.11.2012 11 Kommentare
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Die rund 400 Mieter der Gewerkschaftlichen Wohn- und Baugenossenschaft (Gewobag) an der Langgrütstrasse haben kürzlich zwiespältige Post erhalten. Angekündigt wird eine etappenweise Erneuerung aller Küchen und Badezimmer zwischen 2013 und 2017.
Während der Bauzeit können sie ihre Wohnung nur sehr eingeschränkt benutzen. Bad, WC und Küche sind einen Monat lang gänzlich ausser Betrieb. Abhilfe kommt von der Gewobag selbst. Jene Mieter, die keine andere Lösung finden, können während dieser Zeit einen eigenen, 21 Quadratmeter grossen Wohncontainer mit einem kleinen Aufenthaltsraum, sanitären Anlagen und einer Kochnische benutzen, wie die NZZ von heute Donnerstag berichtet. Auch wird den Mietern für diesen Monat der Mietzins erlassen.
«Wie Campingferien»
Die Container hat die Genossenschaft gekauft, weil weitere Sanierungen in anderen Quartieren anstehen. «Das ist für die Bewohner in Albisrieden wie Campingferien», sagt Daniel Muff, stellvertretender Gewobag-Geschäftsleiter gegenüber der Zeitung.
Ein Hotelzimmer biete die Genossenschaft ihren Mietern aus finanziellen Gründen nicht an. Denn als Folge müssten die Mieten erhöht werden. Gerade deshalb lobt Walter Angst vom Mieterverband das Vorgehen der Gewobag.
(pu)
Erstellt: 15.11.2012, 08:45 Uhr
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11 Kommentare
Na ja wenn die GL der Genos. immer so rücksichtsvoll mit ihren Genossenschaftern umgehen würde wäre das schön. Leider ist das nicht der Fall. Es wird Angst und schrecken verbreitet und die GL führt sich vor, wie wenn die Genossenschaft ihnen gehören würde, dabei sind sie nur Angestellte! Aber eben, auf negative Kritik weiss man sich dann aber nicht zu wehren, ausser mit Kündigungs Drohung! Antworten
Im Prinzip tönt das schon gut. Allerdings muss ich hier unbedingt erwähnen, dass sich die Damen und Herren der Geschäftsleitung dieser Genossenschaft sich sehr diktatorisch aufführen. Herr Saluz' Kommentar ist schon zynisch: Wenn man die Machenschaften und Hintergründe der Gewobag genauer kennt, sieht man dieses vordergründig soziale Angebot in einem anderen Licht. Nicht alles was glänzt ist Gold. Antworten
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