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Gespenstische Ruhe im Letzigrund

Aktualisiert am 12.02.2012 6 Kommentare

Im Fokus des heutigen Zürcher-Derbys steht nicht nur der Kampf um wertvolle Punkte, sondern auch das Verhalten der Fans. Bis zum Anpfiff blieb es gespenstisch ruhig.

1/5 Derby-Stimmung sieht anders aus: Die Tribüne im Letzigrund kurz vor Anpfiff.
Bild: Lucienne-Camille Vaudan.

   

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Nach den Randalen beim letzten Zürcher-Derby waren heute alle Blicke auf die Fans der beiden Lager gerichtet. Wird es wieder zu Randalen kommen? Auch noch kurz vor dem Spiel war nichts von Anspannung zu spüren. Im Gegenteil: Vor und im Stadion herrschte eine gespenstische Ruhe. Vor der leeren Südkurve prangte ein Transparent mit den Worten: «Fussball ohne Kurven ist wie eine Liga ohne Xamax».

Die Organisatoren haben auch ihre Ankündigung des Bierverbots wahrgemacht. Alkohol ist beim 227. Derby fehlanzeige. Ob viele Fans deswegen oder aufgrund der Kälte den Gang ins Stadion mieden, war bis Spielbeginn nicht auszumachen. Der Veranstalter bot jedoch eine durchaus erwärmende Alternative: Gratistee.

Die Polizei steht dennoch für einen Ernsteinsatz bereit. «Wir wissen, dass dies ein Hochrisikospiel ist und haben entsprechend vorgesorgt», lässt sich Stadtpolizeisprecher Marco Cortesi gegenüber Teleclub zitieren.

(mrs/lcv)

Erstellt: 12.02.2012, 17:12 Uhr

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6 Kommentare

Hans Meiser

12.02.2012, 18:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Hmmm, wieviele Millionen sollen für das neue Stadion verschwendet werden? Ein Derby der Stadtklubs und es hat 6'000 Zuschauer..... Vielleicht sollte die Stadt die Vereine direkt finanziell unterstützen, statt ein Stadion zu bauen, dass die ein paar gute Spieler kaufen können. Obwohl, die Oper ist ja auch nur zu 30% besucht... Voll sind im Moment nur die Asylheime. Schräge Welt in der wir da leben. Antworten


Fred Büchi

12.02.2012, 19:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das kann sich nur die Schweiz leisten (womit?), Zuschauer von öffentlichen Fussballspielen fernzuhalten. Antworten



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