Gezecht ohne zu zahlen

Ein Holländer hat in einem Zürcher Nachtklub Champagner, Kaviar und Wodka für über 1700 Franken konsumiert - aber nicht bezahlt.

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Der fehlbare Mann wurde nun vom Bezirksgericht Zürich wegen Zechprellerei zu einer bedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen à 70 Franken sowie einer Busse von 300 Franken verurteilt.

In dem Nachtklub arbeitete die Ex-Freundin des 43-jährigen Verurteilten. Die russische Tänzerin sowie weitere Angestellte hatten den Mann an jenem Abend gesehen und später identifiziert. Vor dem Richter behauptete der Holländer aber, er sei Opfer eines Komplotts geworden. Er sei nie im Klub gewesen, habe gar nicht gewusst, wo die Russin arbeite.

Ein E-Mail, in dem er seiner Ex geschrieben hatte, er sei an jenem Abend rein zufällig in dem Nachtklub gewesen, bezeichnete er als gefälscht. Das Gericht kommt in seinem Urteil zum Schluss, der Verweis auf ein Komplott vermöge die Zeugenaussagen und die Beweismittel nicht in Zweifel zu ziehen. Das geschuldete Geld muss der Klub auf zivilrechtlichem Weg einfordern. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 16.08.2008, 08:38 Uhr

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