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Gratis Internet in der ganzen Stadt

In Zürich soll das Surfen im Netz überall und kostenlos möglich sein. Das fordert der Informatiker Rinaldo Cajochen in einer Petition, die er diese Woche dem Stadtrat übergeben wird.

Surfen in Zürich – immer, überall und gratis: Das wird in einer Petition gefordert.

Surfen in Zürich – immer, überall und gratis: Das wird in einer Petition gefordert. (Bild: Keystone)

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WLAN gibts bisher nur am Zürcher Limmatquai umsonst. Das soll sich nun ändern. «Alle Einwohner, auch sozial benachteiligte, sollen von einem draht- und kostenlosen Internet-Zugriff profitieren können», sagt Cajochen gegenüber der Zeitung «20 Minuten».

Dass ein grosses Bedürfnis nach einem kostenlosen Zugang ins Netz besteht, belege laut Cajochen die Facebook-Gruppe «Gratis WLAN in der ganzen Stadt Zürich»: 5600 Mitglieder haben sich bereits angemeldet.

Luzerner surfen bereits gratis

Luzern ist den Zürchern punkto Gratissurfen eine Nasenlänge voraus: Dort deckt ein städtisches Netz die gesamte City ab. Auch in Basel wurde kürzlich eine Petition eingereicht, die den kostenlosen Internetzugang im ganzen Stadtgebiet fordert. In Zürich wird das WLAN-Netz von der Firma TPN auf eigene Kosten betrieben – und rege genutzt, sagt TPN CEO Joerg Furrer gegenüber «20 Minuten».

Trotzdem habe die Stadt Zürich laut Renata Huber, Sprecherin der Industriellen Betriebe, nicht vor, aktiv ein Gratis-WLAN-Netz aufzubauen. Man konzentriere sich auf den Ausbau des Breitbandnetzes und überlasse den kostenlosen Internetzugang den Privaten. «Sollte aber ein politischer Auftrag vorliegen, werden wir die Situation neu beurteilen müssen», sagt sie weiter. (tif)

Erstellt: 14.12.2009, 13:46 Uhr

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11 Kommentare

Beat Cadotsch

15.12.2009, 11:37 Uhr
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Mit einem kleinen Wireless Adapter ab 16 Fr. (Antenne, Karte oder USB-Stick zum einstecken) kann man auch mit dem PC ans WLAN. Und was sind schon ein paar Milliönchen Investition für einige 100 000 Steuerzahler, wenn sie danach je 600 Fr/Jahr, zusammen also einige 60 Mio Fr/Jahr einsparen könnten. @ Marcel Zürcher, die gewonnene Kaufkraft der Bürger für anderes ginge zu Lasten der Telecom-Firmen. Antworten


walter walder

14.12.2009, 22:02 Uhr
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Los. Wann? Dafür wäre eine Spendenaktion / Sponsoring-Geschichte oder Steuern sinnvoll. Allerdings: In der ganzen Schweiz gibts bereits sehr günstige GPRS Angebote aller Betreiber (unter CHF 80 Flatrate pro Monat), dann scheint das auch irgendwie überflüssig. Oder? Antworten


Luzia Naegeli

14.12.2009, 20:01 Uhr
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Weiss jemand, was das den Steuerzahler wieder kostet. Falls nicht finde ich es ok. Andernfalls will ich, dass auch mein Festnetzanschluss gratis wird, warum soll nur jemand mit Notebook gratis surfen koennen. Antworten


Max Kuhn

14.12.2009, 19:51 Uhr
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Die Gratisnützung könnte auf 2 Stunden (oder auch mehr) pro Tag beschränkt werden - wer es länger nutzen möchte kann dies über eine Gebühr. Somit wäre der Unterhalt bereits finanziert. Antworten


Marcel Zürcher

14.12.2009, 18:47 Uhr
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@Beat Cadotsch,,,Sie habens genau erfasst, irgendwo muss das 'eingesparte' Geld ja wieder reinkommen. Und das wird es, jede Garantie. Es gibt Gründe warum in gewissen 'Entwicklungsländern' WLAN gratis ist, bei uns ist diese Gegebenheit nicht ersichtlich. Es sei denn für die Profilierungsüchtigen welchen ich im Zug jeweils über die Schulter schauen kann, inklusive offen gelegten Kundendaten :-) Antworten


Beat Cadotsch

14.12.2009, 17:02 Uhr
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Super Idee. Wo kann ich unterschreiben, wenn ich mich nicht im Facebook registrieren möchte? Man bedenke das Geld, das dadurch frei würde: Einige Hundert Tausend Internetanschlüsse mal ca. 50 Fr./Monat ergäbe einige 60 Mio. Fr./Jahr... Antworten


Martin Ebnoether

14.12.2009, 15:40 Uhr
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Je mehr WLAN Access Points aufgestellt sind, umso niedriger kann die Sendeleistung eines einzelnen Access Points eingestellt sein. Maximal duerfen diese Geraete (Computer, APs etc) mit einer Leistung von 100 mW senden. Zum Vergleich: Ein Mobiltelefon kann theoretisch mit bis zu 2 Watt senden, wenn die Basisstation zu weit entfernt ist. Zudem sendet WLAN nur dann, wenn Daten anfallen. Spart Akku. Antworten


Alois Tobler

14.12.2009, 15:12 Uhr
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@Adriano Maranta: Jedes Handy am Ohr ist vermutlich strahlungsintensiver als WLAN auf dem Hausdach. Einschlägige Infos (pro und contra) finden sich auf dem Netz zur Genüge. Für mich brauchts kein Internet wenn ich in der Badi bin (siehe Bild..) Antworten


Imanol Studer

14.12.2009, 14:48 Uhr
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Nun ja, es gibt sowieso schon überall W-LAN accesspoints (private, öffentliche, unternehmen etc.) daher macht es in bezug auf gesundheitliche auswirkungen keinen grossen unterschied.... Antworten


alfred bleuler

14.12.2009, 14:27 Uhr
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bravo, sehr guter vorschlag, die politiker sollen noch VOR den nächsten wahlen dazu stellung beziehen. Antworten


Adriano Maranta

14.12.2009, 14:27 Uhr
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Weiss irgend jemand etwas Verlässliches über die gesundheitlichen Einwirkungen von WLAN? Ich finde, dieser Aspekt sollte unbedingt auch ausdiskutiert werden... Antworten



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