Grünes Licht für Geothermiebohrung im Triemli
Der Bohrturm steht, jetzt kann er auch bohren: Areal im Zürcher Triemliquartier. (Bild: TA)
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Der Bohrturm steht bereits auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten bereit – nun kann er auch endlich in Betrieb genommen werden. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat zwei hängige Beschwerden gegen die Bohrung abgewiesen. Gemäss einer Meldung des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich EWZ vom Dienstag beginnen nun die letzten Vorarbeiten für die Bohrungen, welche voraussichtlich rund zwei bis drei Wochen dauern werden.
Die Erkundungsbohrung werden bis auf eine Tiefe von etwa 3200 Metern gehen. Damit werden umfangreiche geologische und hydrologische Untersuchungen des Gesteins möglich, die erste Anhaltspunkte über den Untergrund von Zürich geben. Mit dem Geothermie-Projekt will EWZ herausfinden, ob die Erdwärme als erneuerbare Energie für die künftige Versorgung der Stadt Zürich eine bedeutende Rolle übernehmen kann.
Unterstützung von Zürcher Gemeinde- und Regierungsrat
Der Zürcher Regierungsrat hatte bereits am 8. Juli 2009 sein Einverständnis zur Erkundungsbohrung und zur geothermischen Grundwassernutzung gegeben und damit seine Unterstützung der Geothermie bekräftigt.
Der Gemeinderat hatte am 17. Dezember 2008 einem Objektkredit von rund 20 Millionen Franken für eine Erkundungsbohrung zugestimmt. Ist sie erfolgreich, soll in einer zweiten Phase eine zweite Bohrung und in einer dritten Phase der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Die Erhöhung des Objektkredites um rund 19 Millionen Franken für die zweite Bohrung und den Bau einer Energiezentrale kommt am 29. November 2009 vor das Zürcher Stimmvolk
Erstellt: 03.11.2009, 16:50 Uhr



