Hartes Vorgehen der Stadtpolizei polarisiert
Aktualisiert am 03.12.2009 114 Kommentare
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Kein Pardon beim Polizei-Einsatz
(Quelle: «10vor10»)
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Ist es verhältnismässig, mit dieser Härte vorzugehen? Die Meinungen über die Aktion «Respekt» der Stadtpolizei Zürich sind bei den Lesern und Leserinnen von Tagesanzeiger.ch geteilt. Mit einer Null-Toleranz-Strategie versucht die Stadtpolizei Zürich sich seit Ende Oktober mehr Respekt auf der Strasse zu verschaffen. Dies, nachdem Beleidigungen und Tätlichkeiten gegenüber den Polizisten zugenommen hatten.
Bei einem Einsatz in der Langstrasse, der von einem Fernseh-Team der Sendung «10vor10» gefilmt wurde, endete die Verhaftung eines Velofahrers mit einem Grossaufgebot der Polizei.
Bei den Lesern polarisiert dieses Vorgehen: Während die einen das harte Vorgehen begrüssen, halten es andere für völlig unangebracht. «Was für eine Unverhältnismässigkeit!», findet etwa Leser Peter Blatter. Er ist der Meinung, dass sich die Polizei besser um die Drogendealer kümmern würde, statt um Velofahrer, die sich nicht an Verkehrsvorschriften halten. Auch Maurus Candrian findet das Vorgehen, das im TV-Beitrag zu sehen ist, unverhältnismässig: «Die Polizei (...) ist kein Platz für Möchtegern-Rambos.»
Leser Roger Lenmann differenziert: Für ihn können solche Szenen «im Trubel einmal vorkommen». Er ärgert sich aber darüber, dass der Polizeikommandant den Einsatz in der Sendung «10vor10» als verhältnismässig bezeichnet: «Damit gewinnt er nicht das Vertrauen der Bevölkerung.»
Wenn Zivilcourage fehlt
Aber viele Leser sind auch der Auffassung, dass den Ordnungshütern gar nichts anderes übrig bleibt, als sich mit Härte durchzusetzen. Die Verhältnismässigkeit der Polizeikräfte müsse sich halt entsprechend der Gewaltbereitschaft der Leute entwickeln, findet etwa Hans Fürter. Wer sich korrekt benehme, habe nichts zu befürchten, meint der Leser.
Konsterniert schreibt Werner Meier: «Wo eben Zivilcourage, Anstand und Sitten fehlen in der Gesellschaft, muss mit Law & Order gewisse Regeln durchgesetzt werden.» Und Maurus Lustenberger findet, Beleidigungen und Angriffe gegen Polizisten müssten mit hohen Strafen geahndet werden. «Das sind doch keine Witzfiguren in Uniform sondern unser Schutz!»
Welche Erfahrungen haben Sie mit der Stadtpolizei Zürich gemacht? Schreiben Sie uns Ihre Erlebnisse im Kommentar.
(cim)
Erstellt: 03.12.2009, 14:23 Uhr
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114 Kommentare
....Zigiwerfer verhaften. Aber wenn wir uns ereifern, weil unser Kollege von der Polizei völlig unverhältnismässig, grob angepackt wird ist das nicht akzeptiert...klar ihr sitzt am längeren Hebel. Ausserdem sind es genau solche Kleingeister wie diese Beamtin, welche mit roher Gewalt auf Leute losgehen von denen sie sich provoziert fühlen. Antworten




