«Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand»
Interview Christoph Landolt. Aktualisiert am 06.08.2010 136 Kommentare
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Sein Pseudonym prangt an unzähligen Wänden in ganz Zürich. Seinen wahren Namen will «Puber» logischerweise nicht verraten, schliesslich geht der von ihm angerichtete Schaden in die Hunderttausende. Stattdessen will er wissen, warum man über ihn schreiben wolle. Ein Grinsen umspielt den Mund des Mittzwanzigers, der mittelgross, sportlich und nach eigener Angabe Schweizer ist. In einem asiatischen Restaurant findet sich ein ruhiger Winkel, wo sich Puber äussern will.
Wer sind Sie eigentlich?
Ich bin der Puber.
Woher wissen wir, dass Sie der echte Puber sind?
Keine Ahnung, vielleicht lüge ich Sie auch an.
Wie zum Beweis krizzelt er zwei «Puber»-Schriftzüge auf den Notizblock des Reporters: einen Tag und die aufwendigere Variante davon, einen sogenannten Throw-up. Er benötigt dafür nur Sekunden.
Woher kommen Sie?
Ich bin von hier. Das bin ich auch. Züri, für immer und ewig. Ich bin hier aufgewachsen, ich liebe diese Stadt, Mann.
Andere Sprayer haben wenig Respekt vor Ihnen und bezeichnen das, was Sie machen, als Anti-Style.
Das, was ich mache, ist Anti-Style! In New York, in Paris machen es alle genau so! Auf der Strasse bringt es nichts mehr zu machen. Die Leute entfernen eh alles grad wieder, nach zwei Tagen ist alles verschwunden. Aber ich lege sehr wohl Wert auf Style. In der Schweiz ist die Szene einfach hängengeblieben und macht aufwendigen Shit. Ich bin eher dirty, New-York-Style.
Was ist die Botschaft, wenns denn eine gibt?
Ich will, dass alle Menschen mich sehen. Jeder, jeder, jeder. Hausfrauen, Geschäftsmänner. Dass sie meine Sachen sehen und fragen: Was ist das?
Angesprochen auf die Meinung anderer, zuckt er mit den Schultern. Für jene Sprayer, die mit mehr Gestaltungswillen ans Werk gehen, hat Puber nur Spott übrig. Er bezeichnet sie als «ZHDK-Studenten», als «Michis», die nach zwei Wochen U-Haft in die Hosen scheissen würden.
Sie überschreiben auch Werke von anderen Sprayern. Das gilt als Respektlosigkeit.
Die müssen das nicht persönlich nehmen. Für mich ist jede Wand rein. Ausser wenn da schon ein Freund etwas gemacht hat.
Warum haben Sie mit der Sprayerei angefangen?
Es gehört einfach zu mir, ich lebe in meiner eigenen Welt. Es ist selbstverständlich, dass ich, wenn ich rumlaufe, meinen Namen hinschreibe. Ich will einfach überall meinen Namen sehen. Es geht nicht um das Künstlerische – und auch nicht um den Adrenalinschub.
Was ist Ihnen wichtig im Leben? Was treibt Sie an?
Sprayen und ficken, das ist das Geilste. Party machen ist schon auch gut. Aber ich war nie der Typ, der voll verdrögelt ist oder ein Riesen-Alkproblem hat. Frauen und Sprayen, das hat für mich Priorität. Wenn ich hier rumlaufe und tagge, dann gibt mir das keinen grossen Kick. Aber bei einer harten Action, wenn wir S-Bahnen machen, dann schon.
Wenn er Züge mit seinem Schriftzug versieht, schliesst sich Puber mit seiner Crew zusammen. Sonst ist er am liebsten allein unterwegs. Einen Stift hat er immer dabei, meist auch zwei Spraydosen.
Wie viele Graffiti haben Sie schon gemacht?
Viele, viele, viele! Throw-ups sicher Hunderte, Tags Tausende.
Im letzten Jahr war Puber offenbar weniger aktiv als früher. Warum das?
Da sag ich nichts dazu. Vielleicht war ich im Ausland. Ich bin viel im Ausland. Amsterdam, London, Madrid – es kann gut sein, dass du dort «Puber» findest.
Wissen Sie eigentlich, wie viel Schaden Sie mit Ihren Sprayereien schon angerichtet haben?
Hunderttausende, vielleicht Millionen, keine Ahnung (grinst). Aber letztlich sind diese Summen übertrieben. Die SBB zum Beispiel verrechnen 17'000 Franken für einen S-Bahn-Wagen. Dabei kostet die Reinigung höchstens 500 Stutz. Aber die schlagen noch 10'000 extra drauf, weil der Wagen aus dem Verkehr gezogen werden müsse. Das ist doch auch Abzocke! Die Bahnbillette werden wegen den Tags sicher nicht teurer.
Haben Sie keine Angst vor der Polizei?
Nein. Darüber darfst du nicht nachdenken. Sonst hörst du noch auf. Wenn du ein berühmter Sprayer werden willst, dann gehört das Risiko dazu. Sonst kannst du gleich am Samstagnachmittag am Letten sprayen gehen.
Sprayer mit künstlerischem Anspruch, sind das Ihre Feindbilder?
Die interessieren mich nicht. Aber das ist schon recht, was die machen. Die stellen Graffiti auch in ein besseres Licht als «Puber» das tut. Mein Feind ist die Polizei. Ich bin voll dagegen, wie die mit Sprayern umgehen. Die nehmen einen Studenten, der mitten im Leben steht, für sieben, acht Monate in U-Haft.
Ein schlechtes Gewissen kennen Sie nicht?
Nicht eine Sekunde, keine Hundertstelsekunde, nie.
Mit Ihren Graffiti richten Sie genauso Schaden an, wie wenn Sie jemanden bestehlen würden.
Nein. Das ist etwas anderes. Wenn andere bei mir etwas hinsprayen wollen, dann sag ich denen, vertaggt den ganzen Block, von vorne bis hinten! Ist mir doch scheissegal. Im Ausland ist das viel weniger schlimm als hier. Wenn du in Rio taggst, dann kommen die Armen, und wollen, dass du ihr Haus auch noch anmalst.
Haben Sie Respekt vor dem Eigentum anderer?
Doch, schon. Wenn einer arme Leute abzockt oder einem Mädchen die Handtasche klaut, ist das für mich schon schlimm. Aber ich bin sicher, das kommt irgendwann einfach auf dich zurück. Ich glaube sehr an Karma und so. Wie eine Waage, die immer ausgeglichen ist. Sprayen hat definitiv keinen Einfluss auf die Waage.
Auf dem kurzen Gang zur Primetower-Baustelle, wo sich Puber gerne mit einer seiner Sprayereien fotografieren lassen würde, passieren wir mindestens ein Dutzend «Puber»-Tags auf Rollläden von Mehrfamilienhäusern, auf Ladentüren und Betonmauern. Bei der Baustelle findet Puber sein Kunstwerk nicht. Vielleicht habe er es auch weiter hinten gemacht, er habe keine Ahnung mehr. Beim Bahnhof Hardbrücke schliesslich finden sich noch mehr von seinen Tags. Bereitwillig rückt Puber seinen Pullover zurecht und wirft sich für die Kamera in Pose. Die Pendler wissen nicht, wer da vor ihren Augen fotografiert wird. Als Puber ihre fragenden Blicke spürt, lächelt er. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.08.2010, 14:17 Uhr
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136 Kommentare
Jemand der änlich anfing: "Den ersten Schritt in die Kunst machte Basquiat gemeinsam mit seinem Freund Al Diaz. Unter dem Synonym SAMO pflasterten die beiden Freunde den Süden von Manhattan mit Graffiti-Phrasen und erlangten schnell lokale Berühmtheit." seine Graffitis wurden von den Wänden gekrazt und an Museen verkauft, sie sind heute unbezahlbar. Antworten
Respect, Puber. Wenigstens einen Freigeist in dieser doch so beklemmenden und verklemmten Schweiz.. Nicht, dass ich deine Arbeiten schön finde, aber ich finde die Absicht dahinter wertvoll. Was ist schon ein versprühtes Wändchen oder Zug, gegen die ganze "ich nehme 30% von deinem Geld Waschanlage Schweiz"? Geld aus Waffenhandel, Drogen, Prostitution und Menschenhandel....Spar Dir die Steuern. Antworten
Absurd, über was sich die Leute ärgern. Dabei sind die wahren Verschandler an einem ganz anderen Ort zu suchen, wo es allerdings immer schön legal zu und her geht: dort nämlich, wo triviale Einfamilienhäuser, Wohnblöcke oder Einkaufscenter ganze Landschaften zerstören. Auch fürs Auto nimmt man ganz viel Verschandlung in Kauf. Nur seltsam, dass sich dort die Leute kaum je ärgern darüber. Antworten
Mir gefällts. Als Kreis5 Bewohner bin ich froh, wenn auch hin und wieder etwas un-Norm unser Quartier am Leben hält. Auch wenns halt mal mein Haus trifft. Personen die von Stockhieb-Folter an Jugendlichen träumen, würden mich hier weit mehr stören als eine Million Puber oder KCBR-Tags. Er macht weder etwas kaputt noch greift er personen an. Dass er seine Sache richtig macht, zeigen die Kommentare. Antworten
@Iris Holzinger: Spannender Punkt! Irgendwie sind Sie die einzige, die die Medien hinterfragt und nicht nur den "Puber". Gratulation! Vorschlag für das nächste Interview-Thema: Ein Tag im Leben eines (echten) Wagenreinigers. Mausarm und macht die grösste Drecksarbeit für uns. Um dann andauernd zu hören, wie dreckig die doch Züge sind. Antworten
Schockierend, wie militant hier gewisse Leute reagieren. Puber ist sicher ein selbstgefälliger Typ mit Geltungsdrang. Und er "schädigt" fremdes Eigentum bzw. verursacht Kosten. ABER: Woher diese unermesslich sadistische Bestrafungsgier? Weil man ästhetisch nicht ganz einverstanden ist? Weil er die von allen treu umsorgte Umwelt verschandelt? Wer hier hat zuletzt etwas auf den Boden geworfen? Eben. Antworten
Dieser Puber ist ein unverfrorener rücksichtsloser Frechdachs. Das Lachen wird ihm hoffentlich noch vergehen wenn die Polizei seiner habhaft wird. Dann soll er den Schaden bezahlen und wenn es lebenslang ist. Polizei: An die Arbeit, den Mann fassen. Antworten
Diejenigen waaaahnsinnig verständnisvollen und ach so toleranten "Kunstliebhaber" die Pubers Sachbeschädigung schönreden, sind genau die Gleichen, die sich fürchterlich aufregen, wenn irgend jemand in ihr kleines Reich eindringt. Jedermanns Eigentum, nicht nur das eigene, ist zu respektieren! Wer keinen Respekt zeigt hat auch keinen Respekt verdient. Antworten
die meisten die so abschätzig über puber kommentieren sollten sich mal alles in zürich genauer ansehen. am vermeintlich anderen ende der skala geht es um geld und frauen. in der reihenfolge. ich seh da in der gesinnung eigentlich keinen unterschied. kosten tun uns die am anderen ende von puber wesentlich mehr. da regt sich jedoch kaum einer auf. hauptsache anzug und kravatte und man ist seriös. Antworten
Sorry Pubi. Ich bewege mich seit jahren täglich in der Stadt und habe noch nie eine Deiner Schmierereien wahrgenommen. Ergo: fleissig weiter schmieren, bis die ganze Stadt voll ist. Irgendwann machst Du einen Fehler und dann landest Du wieder da, wo Du während Deiner Schmierabsenz schon warst. Dort hast Du dann genügend Zeit, Dich selbst zu bemitleiden und die Welt weiter zu hassen. Love your life Antworten
herkömmliches graffiti hat sich zu tode etabliert. man kann ein perfekter bünzli sein und kunstvolle sprayereien für firmen oder auf freigegebenen mauern anfertigen. was puber macht, ist aktuell, es ist rebellisch und jugendlich. zum glück regen sich alle spiessbürger über seine kunst auf, das bedeutet, dass ers richtig macht! Antworten
also ehrlich! was für ein mist muss eine zeitung noch publizieren? was für ein blödsinn einem solchen "menschen" überhaupt eine plattform zu geben? das ist schade für's papier und die druckerschwärze! schäm di tagi, du wirst auch immer primitiver!!!! Antworten
@Stefan von Siebenthal Augenscheinlich gehören sie nicht zur ach so bornierten "besitzenden Klasse der Kapitalisten". Wer sein Haus nicht grosszügig versprayen lässt, ist wohl ein Spiesser, gell?! Vorschlag: Lassen Sie doch einfach mal einen Sprayer Ihr Eigentum, sprich Ihre Möbel, Ihr Velo oder Ihr Schlafzimmer verschönern. Dann wollen wir mal sehen, wer hier zum Spiesser wird. Antworten
"Sprayen und Ficken" als politisches Konzept - es löst in der vermeintlichen Nichtfickerwelt derart viel Ekel aus, dass er bestimmt viele Anhänger hinter sich scharen könnte. Meine Stimme hat er, und zwar nicht, weil er - trotz einiger doch schlagfertiger Argumente - so grossartig ist, sondern weil seine Gegner schlecht sind. Antworten
Das sieht man was Mann für einen Charakter haben muss damit sich die Frauen heutzutage einem vor die Füsse werfen, äh, legen. So les ich das. Na dann, so wird es also noch mehr Pubis, äh, Bubis, geben. Dumm nur dass der Trottel sicher keine Steuern zahlt und auch ein Billett noch nie von nahe gesehen hat, ausser das Strafbillett. Oder sind am Ende gar die anderen die Trottel? Antworten
Wenn ich so die Kommentare lese, dann werden vielmals Vergleiche mit anderen Verbrechen und Grenzüberschreitungen gezogen. Das ist doch einfach Blödsinn. Die Sprayereien sind einfach Pott-Hässlich und Kosten die Allgemeinheit eine Menge Geld. Da wären Konsiquenzen wie in Singapore wirklich nicht schlecht. So einer soll für die Schadenssumme Arbeiten für die Allgemeinheit verrichten, was lange geht Antworten
Mir gefällt diese Subkultur bzw. Kunst der Spayer sehr! habe selber ein solch wunderschönes Werk an meinem Haus, seit Jahren. Kriminell ist das nicht. Provozierend aber sehr, was Puber offensichtlich bestens gelungen ist, wenn man die Kommentare hier liest :) Antworten
Ich finde es einfach nur traurig, wenn jemand solche Lebensinhalte hat. Für was steht Puber eigentlich? Für Pubertärer unterentwickelter banaler einfallsloser Rechtsverweigerer? Dass der Tagi einen solchen Bericht macht, finde ich aber gut. Ansonsten würde ich immer noch denken, dass uns der Sprayer eine Nachricht übermitteln möchte... Antworten
Ich wette, Puber ist linkshändler und halb farbig. Die Körpergrösse lässt sich gemäss Foto ermitteln, schätzungsweise über 180 cm. Die Polizei soll eine Belohnung für Hinweise festsetzen. Dann wollen wir mal schauen, ob dieser Mistkerl weiterhin sein Unwesen treiben kann. Ohne öffentlichen Druck konzentriert die Polizei auf Parksünder, um die Kasse zu füllen. TA-Leser/in, mach dich auf die Jagd! Antworten
Zum Fürchten: In wie vielen dieser Kommentare waltet doch die Sauberkeit in obszöner Nähe zur Säuberung. Das kann man hinnehmen, muss man aber nicht. Man kann sogar was dagegen tun: lest anstatt zu lamentieren - Literatur schärft die Sinne! Dürenmatt, Frisch, Glauser und Keller zum Beispiel halten Euch schon lang den Spiegel vor. Antworten
@Alexander Dominguez- Mir ist so ein "Schmierfink" immer noch lieber, als jemand mit Ihrem Verständnis von Zucht und Ordnung. Wenn Sie sich dermassen über sowas aufregen, schlage ich Ihnen doch vor, nach Singapur oder Iran auszuwandern. Das System dort dürfte Ihnen wohl besser zusagen. Antworten
Ganz toll, da kann doch tatsächlich ein Subjekt einen Namen schreiben. Ein Analphabet weniger auf der Welt. Sobald er noch einige Buchstaben dazugelernt hat, sollte er sich nach New York begeben und dort vor Ort als spiessigprovinzielle Lachnummer den "Züri Style" begründen. Antworten
Irgendwie erinnern mich diese Typen an Hunde, die überall ihr Revier markieren. Es ist nicht gut, solchen Gestalten eine Plattform zu geben, das spornt noch an. Auf der anderen Seite konnte TA den Typen finden, also sollte es auch der Polizei möglich sein. Holt ihn endlich undlasst ihn den Schaden bezahlen. Antworten
ein sprichwörtliches Weichei, nichts in der Birne! Sprayen und ficken sind für ihn das geilste, dass sagt doch alles über dieses Bürschchen! Aber auch er wird auch noch auf die Welt kommen, spätestens wenn sie ihn kassieren und er den Schaden jahrelang abstottern muss. Antworten
ein Sprayer zerstört nicht und nimmt niemandem etwas weg. ihre 'Angriffe' auf öffentliches und fremdes Eigentum sind eher symbolischer Art. Sie stellen unsern Eigentumsbegriff in Frage, das Herzstück unserer kapitalistischen Gesellschaft. Ist es das, was diese unglaublichen Agressionen freisetzt, die man in diesen Komentaren lesen kann ? Antworten
@Luciana Siegenthaler: Leider meinen sie dies wohl nicht ironisch. Wenn jeder macht, was er will ohne Rücksicht auf die anderen + alle völlig ausser Kontrolle wären, dann wäre das definitiv nicht eine Welt, in welcher ich mich wohl fühle. Denn dann ist Chaos + meine Freiheiten wären durch diejenigen der Rücksichtsloseren gefährdet und beschnitten. Und Kunst sollte definitiv andere Ziele haben. Antworten
Seine Tags sind hässlich. Es gibt auch Sprayer, die eine schöne Schrift haben, dementsprechend professionell und gekonnt sehen die Tags aus. Dieser junge Mann hier hat ganz offensichtlich eine S**schrift und sollte sich lieber in dieser Richtung weiterbilden, statt Leuten ihre Rollläden (wow...Gangster-Style!) zu verschandeln! Antworten
Also, ihr Bünzlis mit eurem diePolizeisolltebesserSprayerjagenalsParkbussenverteilen-Gejammer - wer dort parkt, wo geparkt werden darf, wird nicht gebüsst. Oder ist das Gesetz nur dann zu respektieren, wenn euer Playmobil-Weltbild dadurch gestärkt wird? Mich stören Autos in der Stadt ungleich mehr als das infantile Gesprühe. Antworten
Den Mut, sich unverdeckt zu zeigen, bringt er aber nicht auf, dieser Idiot. Man sollte eigentlich einer solchen Person gar keine Möglichkeit geben, eine 'Werbeplattform' in der Presse zu erhalten. Viel besser wäre gewesen, man hätte ihn gleich angezeigt und ihn somit zum Verantwortlichen für die Schäden gemacht, sofern seine Schuld bewiesen werden kann. Antworten
@ Luciana Siegenthaler , wie würde Sie reagieren , wenn ?hr Eigentum verschmiert wird ? Vielleicht sind Sie im Besitze eines Hauses , geben Sie ?hm die Möglichkeit, Seine kreativen Gedanken, an ?hrer Fassade festzuhalten . Wenn nicht , dann besitzen Sie vielleicht ein Fahrzeug ? Auch dort hat es genügend Flaechen für diesen , wie Sie es nennen , "Künstler " ! Antworten
Die Aktionen von Puber gleichen denen eines streuenden Hundes, überall hinpinkeln die nächste Hündin besteigen und dann weiter gehen. Das hat weder mit Kunst noch mit Kult zu tun, sondern dient einzig der Befriedigung seines Minderwertigkeitskomplexes und verursacht dazu noch grossen Schaden. Antworten
@ Hans-Peter Widmer--warum machen wir es nicht wie Singapore? LÄSST SICH LEICHT BEANTWORTEN: fragen sie leute in S ob sie auch der meinung sind "alles und jenes sei menschenrecht" (eben sprayen, polizei anlügen, pass wegschmeissen um sich was zu erschleichen etc etc)--sicher 98% sagen nein---dann schauen sie sich die parteienlandschaft in S an und vergleichen sie mit CH---fast alles klar, oder? Antworten
...so, ich auch noch! Da pinkelt einer, mit Ausdauer, an fremde Wände und wischt sich den Hintern mit einigen platten Sprüchen. Da schreiben betroffen Bewegte ihre Kommentare über einen in der Analphase hängen gebliebenen. Zeitvertreib? Zeitgeist? Treibt uns alle der Wunsch Spuren zu hinterlassen? Uns etwas gar wichtig zu nehmen, zu denken wir hätten was Intelligentes auszuscheiden. Naja :-)))))) Antworten
"In New York, in Paris machen es alle genau so!" Zürich ist ja auch genau wie Paris und NY, Mann. Der Satz sagt eigentlich alles. Eine importierte Kultur, die einfach nicht richtig in die lauschige Schweiz passen will. Aber wenn wir fleissig weiter üben, wird das vielleicht mal noch was. In 50 oder 100 Jahren, oder so... Antworten
Es ist irgendwie schade, dass sich solche Menschen sich nicht an unserem Wertsystem anpassen koennen. Meinen dann auch noch sie seien Helden. Sind sie nicht. Anpassen ist keine Schwaeche, sondern Staerke und kann ueberall in der Natur nachvollzogen werden. Wenn er dann noch von NY redet habe ich meine Zweifel. Er waere in 2 Tagen tot! Not important, move on, moran! Antworten
Ein Schelm ist wer denkt dass hier Kommentare abgegeben werden in der Hofnung, jemand lese diese und beachte den Autor inkl. dessen Meinung. Und genau darum sprayt der Typ auch alles voll. Die Ironie ist nur ein "Kommentar senden" weit entfernt. Los, teilt Euch mit........ Antworten
Puber hin oder her. Wenn man ihn als Künstler betrachtet, würde er einen Spiegel sein, der unsere verkommene Welt wieder gibt. Er ist wie ein Werbeplakat, das ohne die Öffentlichkeit zu fragen die Stadt zu kleistert und einem ihre Botschaft ins Gesicht hämmert. Werbeplakate sind Sinnbild für ihre Marktdominanz, Geld und Macht. Das lernt uns die Gesellschaft. Wer ist Schuld? Antworten
Super dass der TA diesem Kleinkriminellen auch noch eine Plattform bietet und ihm Medienpräsenz gewährt. Das ist es was solche Leute anstreben, beachtet zu werden, wenn es nicht positiv geht, dann halt mit kriminellen Taten. Der Werteverfall zeigt immer mehr seine hässliche Fratze. Antworten
«Sprayen und ficken, das ist das Geilste.» Liebe Leser - verschaffen wir dem Pupser Frauen. Ganz, ganz viele Frauen! Dann bleibt er zu Hause und muss nicht immer demonstrieren, dass auch er schreiben gelernt hat. Zeichnen kann dieses Würstchen ja ganz offensichtlich nicht. Antworten
Wenn es doch darum geht, dass "Puber" will, dass alle ihn sehen - warum liess ihn dann der Tages-Anzeiger nicht verhaften als ihn zu interviewen? Ein öffentliches Gerichtsverfahren gäbe auch die "gewünschte" Publizität. Zahlt jetzt der Tagi die Beseitigung der Schmierereien? Antworten
Alle die hier Kommentare abgeben, für oder gegen ihn, unterstützen das Ganze Ich auch...und ich mach es gerne. Kannte den Jungen nicht aber finde es unglaublich spannend den ganzen pseudomoralischen Blödsinn zu verfolgen den hier Bildungsbürgerliche und selbsternannte "Ritter gegen sozialie Missstände" von sich geben Bitte mehr so harmlose Schmierereien die das Volk so bewegen Antworten
@ Patrick Urwyler: ...".das den urbanen Raum prägt, ihn individuell und lebendig macht und gegen die unsägliche Bilderflut der Werbung ankämpft, die niemanden zu stören scheint." Nicht mal Sprayer und Tagger offensichtlich. Warum tagt eigentlich keiner auf Plakate? Da wär wenig schaden angerichtet, politische Botschaft und jeden Monat kann man erneut tagen! WIN WIN WIN sozusagen?! warum nicht? Antworten
Diesen "Künstler" sollte man möglichst schnell festnehmen und zur Strafe alle seine "Kunstwerke" wieder von den Fassaden und auch Bahnwagen entfernen lassen. Als "Lohn" ganz einfach Kost und ein Dach über dem Kopf während der Nacht (sprich Zelle), es dürfte auch in Nachtarbeit ausarten, da er vermutlich sein Handwerk ansonsten auch an den Wochenenden und in der Nacht ausübt. Antworten
Wenn der Journalist Christoph Landolt auch nur einen Funken Ehrgefühl im Ranzen hätte, dann würde er solchen unbedarften Pubertierenden keine Interview-Plattform bieten. «Sprayen und ficken, das ist das Geilste.» Wie dumm, langweilig und nichtssagend dürfen eigentlich die Interview-Partner des Tages-Anzeigers sein? Muss ich mit noch primitiveren Interviews rechnen? Oder war das der Tiefpunkt? Antworten
Alle Achtung, hier entscheiden Kleingeister und Erbsenzähler was Kunst ist und was nicht. Und alle wünschen sich zehn Jahre Haft. Und morgen fahren sie besoffen Auto und karren ein Kind tot, betrügen ihre Frauen heimlich mit Strichern oder schlagen ihre Tochter. Wer zuerst Doppelmoral buchstabieren kann, gewinnt. Antworten
hey puber: schon gewusst? sprayer sind die speichellecker der chemieindustrie. weiter so, konsum-kid! die nachfolger der IG Farben lieben dich. haufen aktien von chemiebuden in deiner familie, hm? (genug der wertschätzung für heute und den rest des jahres.) Antworten
Also der Journalist kann ja nix dafür, wenn Spätpubertierer Puber sich so äussert. Das Interview an sich ist gut, aber Puber scheint in seinem Leben bös vernachlässigt worden zu sein. Und zu den Puber-Fans hier: Wenn einer sein Pseudo an eine Wand sprayt, ist er noch lange kein Künstler. Aber heute geht ja jeder Furz als Kunst durch. Antworten
Man ist geneigt zu sagen, dass nur degenerierte, egoisitische Idioten ohne jeglichen Sinn für die Gemeinschaft und Respekt vor fremdem Eigentum zu so etwas im Stande sind. Aber vielleicht ist alles ganz anders und der selbsternannt Künstler einfach nur zu banal um mit etwas wirklich Kreativem aus der Masse der Bedeutungslosigkeit herauszustechen und so seinem gu grossen Ego gerecht zu werden. Antworten
@Urwyler: Ihre Rechtfertigungsversuche sind erbärmlich. Was dieser Puber macht hat keinerlei künstlerischen oder sonstigen Wert, das ist purer Vandalismus. Qualitativ nicht wesentlich anders als wenn jemand durch die Stadt zieht und wahllos Scheiben einschlägt. Antworten
Ich finde es eine bewundernswerte Leistung eine ganze Stadt voll zu sprayen! Für mich persönlich ist DAS Kunst. Und vielleicht findet ihr vollgeschmierte Wände hässlich. Ich finde sie schön, da sie der Stadt und den grauen Wänden Leben einhaucht. Ich denke ihr habt ein Problem damit, weil ihr es nicht kontrollieren könnt..Puber macht einfach was er will und das ist gut so. Super Artikel! Antworten
Der Schmierfink gehört 10 Jahre in den Knast, Punkt ! Dass solche assoziale Elemente noch Medienpräsenz erhalten, ist schwer zu verstehen. Alle Geschädigten sollten den Typen noch verprügeln dürfen, bevor er in den Bau wandert. Alles weitere ist bei solchen Typen Zeitverschwendung. Antworten
Die Kritik der «Plattform» ist vollkommen lächerlich. Der Tagi macht bestimmt keine Werbung für diesen Sprayer, indem er ihm kritische Fragen stellt (das allein widerlegt den Verdacht der Unterstützung), sondern ermöglicht es der Leserschaft, die Denkweise einer solchen Person kennenzulernen. Dieses Interview ist saubere journalistische Arbeit und ein Grund, weiterhin den Tagi zu lesen. Antworten
Mit Verlaub, dieser verzogene, pubertierende Zürichberg-Grössenwahnsinnige gehört gefasst! Man sollte ihn in eine Erziehungsanstalt stecken und er müsste auf Jahrzehnte hinaus den angerichteten Schaden abarbeiten. Ebenso gehören seine, allem Anschein nach SEHR vermögende Eltern, gehörig gebüsst. Antworten
Puber ist nichts anderes als ein kleinkrimineller, vulgärer Bünzli-Bub.Unfähig auch nur durchschnittliche Leistungen zu erbringen, macht er nonchalant kaputt, was andere mit viel Aufwand, Hingabe und Talent erstellt haben. Sollte seine ID bekannt werden, wir er lange darunter zu leiden haben. Kult wird er nie werden, auch nach TV-Auftritten nicht. Und wenn doch: na dann Ade du schöne neue Welt. Antworten
Kann mir jemand verraten, warum man mit solchen Deppen die sich wichtig fühlen auch noch Interwievs macht?? Der Tagi hätte die Polizei informieren müssen, damit man diesen Bubi-Schnösel einbuchtet und er den Schaden abarbeiten muss! Was sind wir nur für ein heruntergekommener Staat geworden.... Antworten
Wirklich traurig, dass der Tagi einem Verbrecher die Chance gibt, sich berühmt zu fühlen. Solche Sprayer sind reine Vandalisten. Fremdes Eigentum verschandeln sie und fühlen sich dabei noch stolz. Hoffentlich erwischt die Polizei diesen "Puber". Im Gefängnis soll er den ganzen Tag putzen. Den Dreck anderer entfernen wird ihn hoffentlich wieder zur Vernunft bringen. Auch ein Pfuiii von mir! Antworten
Gut, gibt der Tagi diesem Menschen Aufmerksamkeit, die er so nötig zu haben scheint. Vielleicht wird er mit der Zeit weniger sprayen, da er ja nun im Tagi verewigt ist. Ich sehe das als Therapieversuch, vielleicht bedankt Puber sich mit Einsicht, es ist doch jeder Mensch noch reifer geworden. Gerade solche Menschen haben auch das Bedürfnis, über sich selbst hinaus zu wachsen, nicht nur zu kritzeln Antworten
@ urwyler: auch writer muessen talentiert sein, um in der szene erfolg zu haben wenn ich pubers sprühereien vergleiche mit denen von zb. Seen, bleibe ich bei meinem eindruck: ungeübter nachahmer, monoton und repetitiv, destruktiv, ohne neue impulse, grau wie zuerich eben. ps: warum besprühen sie und konsorten nicht die werbeplakate,,welche sie kritisieren? Antworten
Schön, dass der Tagi Mut beweist, Puber zu Wort kommen zu lassen. Ob man seine Tags und Throw-ups mag oder nicht, ob man seiner oder anderer Meinung ist, es beweist dennoch, dass dieser junge Mann nicht mutwillig zerstört sondern sich Platz im öffentlichen Raum nimmt – ebenso ungefragt bei der Öffentlichkeit wie die Werbung. Apropos zerstört: Durch Graffitis wird nichts zerstört, nur umgestaltet. Antworten
"Aufstand, Einbruch in das Urbane als Ort der Reproduktion und des Codes [...] Dazu braucht man weder organisierte Massen noch ein klares politisches Bewusstsein. Es genügen tausende mit Filzschreibern bewaffnete Jugendliche, um das städtische Signalsystem durcheinander zu bringen, um die Ordnung der Zeichen zu stören." (Jean Baudrillard, 1976) Das klappt noch immer ganz gut, wie man sieht :-) Antworten
@urwyler 16:16 : aha, in seinem eigenen habitat mit den eigenen regeln und begriffen ist ein untalentierter mr. pubes ploetzlich "writer", der sich auf eine 40-jaehrige neu-yorker tradition beruft? Dass ich nicht lache, sandkastenspielchen, wen meochten sie hier eigentlich fuer bloed verkaufen? gelingt wohl nur mit jemandem, der weniger intelligent ist als sie, vielleicht mit agglo teeny-girls? Antworten
Der Mann Puber ist wie Herr Marek feststellt, ein Kleinkrimineller, der an öffentlichen und privaten Gebäuden usw. Schaden anrichtet. Der Steuerzahler oder Private muss dann für den Schaden mittels höheren Steuern oder Prämien aufkommen. Wichtig ist aber,diesen Spinner so bald wie möglich zu verhaften und dann auch entsprechend zu bestrafen (mind. hohe Busse)! Antworten
Genug Banken, sauber geleckte Strassen und Geld, Geld, Geld in Zürich. Ich finde solche - auch mal zerstörenden - Sachen gut. Ob Kunst oder nicht ist mir egal. Nur würgt es mich leicht wenn ich die ganzen Bünzlis hier höre mit ihren Kommentare von wegen schöne Häuser und Billet-Kosten Antworten
Das ist sicher ein Asozialer, der nicht mal Steuern bezahlt, sonst hätte er noch Respekt vor fremden Eigentum. Hofentlich erwischen sie dieses Riesenbaby bald. Für so einen Deppen muss die Allgemeinheit wieder bezahlen. Schäm Dich, Pusher, dass Du nicht mal ein schlechtes Gewissen hast, wenn Du die Steuerzahler verarschst. Antworten
Wahrscheinlich wettert er gegen Kunststudenten weil er selbst die Aufnahmeprüfung für die ZHdK nie geschafft hat. Das muss man sich mal vorstellen. Die ZHdK ist gezwungen wegen dem Spardruck des Kt. immer mehr Studenten aufzunehmen und dieser Möchtegern schafft nicht mal diese ständig sinkende Hürde.. Antworten
Einfach nur ein Riesen-Riesen-A****loch, der PUBER. Solche Menschen möchte ich einfach nur stundenlang ohrfeigen. Sinnlos von anderen in mühsamer Arbeit geschaffene Werte zerstören für einen kleinen persönlichen Kick. Vandalismus in reinsten Form. BItte, bitte, liebe Polizisten, schnappt diesen kranken Typen und stellt ihm die ganzen aufgelaufenen Reinigungskosten in Rechnung. Antworten
Nicht der Tagi-Bericht wird Puber und (seine) Mitstreiter zu neuen Taten animieren, sondern die Kommentare hier. Es ist wohl genau diese "Pfui-schau-mal-den-an-Zwängerei" von Vielen, welche Leute immer wieder von Neuem dazu animiert ein Zeichen (oder Spraydosenstrich) dagegen zu setzen. Ob man das schlussendlich gut oder schlecht findet, spielt hier selbstredend keine Rolle. Antworten
Ich will, dass alle Menschen mich sehen. Jeder, jeder, jeder. Hausfrauen, Geschäftsmänner. Dass sie meine Sachen sehen und fragen: Was ist das? ...genau wie Firmen und Ihre Werbung. Und genau darum geht es, warum sollen nur Geldbesitzer uns alle mit Ihrem Namen/Produkt die Aussicht versauen? Ich mag weder Puber (sorry Purscht) noch die Werbeverschmutzung muss aber wohl beide ertragen. Pech... Antworten
Wie war das doch gleich mit dem Schweizer Sprayer, der in Singapore 3 Jahre in den Kanast kam und auch noch ein paar schmerzhafte Stockhiebe verabreicht bekam? Gerechte Strafe für jemanden, der nichts besseres zu tun hat als fremdes Eigentum zu beschädigen! Antworten
Für mich ist Puber nichts anderes als ein Strassenköter der an jede Ecke pissen muss. Wenn er sein Selbstbewusstsein aus der Menge seiner Pissereien schöpfen muss, ist er schon beinahe bedauernswert. Um die Schindeln an der Fassade des Unteren Letten zu reinigen reichen 500 Fr. bei weitem nicht. Puber piss doch in deine eigen Wohnung! Antworten
klingt für mich eher sehr uninteligent. habe im ersten drittel aufgehört, weil es mehr nach selbstsucht klingt, als was anderes. abgesehen davon, der name ist mir nicht geblieben und die tags schaue ich nie an in der city. da hat man sich doch längst dran gewöhnt. junge such dir was normales, da fällst du vermutlich mehr auf :-)))))))))) Antworten
spaetpubertierender nichtsnutz mit aufmerksamkeitsdefizit syndorm aufgrund von verelendung und verwahrlosung. ist wohl nichts gegen zu machen, lasst sie einfach abloosen. diesen typen sehen wir sicherlich in irgendeiner sozialeinrichtung die dann verstaendnis und ein offenes ohr und naturlich geld fuer ihn hat. schade eigentlich. Antworten
Toller Beitrag, jetzt wird wohl jeder Pubertierende und Komplexhaufen den 'Sinn' seines Lebens im Verschmieren von Wänden sehen. Ob solche Typen 2 Wochen oder 7-8 Monate in U-Haft kommen. Hoffentlich werden möglichst viele dieser Halbschlauen erwischt und werden von der Strasse genommen. Antworten
Puber ist kein Künstler er ist ein Writer und diese bewegen sich in einem System, das dem Werten und Kategorien der Kunst/Gesellschaft nur schwer entsprechen kann. Puber gehört der bereits 40 jährigen Tradition des Graffitis an (vgl. New York), das den urbanen Raum prägt, ihn individuell und lebendig macht und gegen die unsägliche Bilderflut der Werbung ankämpft, die niemanden zu stören scheint. Antworten
Meine Bitte and den Tagesanzeiger: Diesen "Journalisten" sofort entlassen. Unglaublich mit was man in die Zeitung kommen kann. Kuenstler. Dass ich nicht lache. Es ist schlimm solchen Leuten, die nun der Gesellschaft auch gar nichts bringen, noch eine Plattform zu geben. Antworten
Wenn die Polizei gleich viel Energie aufwenden würde, wie für das Verteilen von Parkbussen, dann hätte sie diesen (Klein-?)Kriminellen schon längst geschnappt. Ich komme gerade aus Oslo zurück und musste beim Besuch dieser sauberen Stadt mit Wehmut und Aerger an unser in vielerlei Hinsicht verschmutztes Zürich denken. Antworten
Ich frage mich wann der sog. Künstler aus der PUBERTÄT kommt! Die Billetpreise haben sehr wohl mit Reinigung / Wiederherstellung der Waggons zu tun. Ich kenne einige Sprayer: Arbeitslos, Mittellos, Frustriert. Die meisten wollen die Verantwortung für ihr persönliches Leid der Gesellschaft zuschieben. Im Grunde bemitleidenswerte Burschen. Schockierend bleibt aber die Ignoranz und die Schadenfreude. Antworten
Nicht mehr als ein provinzieller Möchtegern. Mit Kunst aus NY oder den Favelas von RJ haben seine dillentantisch-silvesterstreichartigen Kritzeleien überhaupt nichts zu tun, die er in prostatisch-kurzstrahliger Art auf alle Wände Zürichs bringen will. Ein kleinkrimineller Nobody aus Zürich ist eben nicht automatisch ein Künstler. Dazu bräuchte es Talent, denn Anti-Talent heisst stinknormal sein. Antworten
Schöne Graffitis sind schon was....nur sind die extrem selten. Die meisten kribbeln einfach Ihren Namen hin, wohl weil sie einfach nicht mehr können. Das ist dann schon potthässlich und verschandelt die ganze Gegend. Ich war 6 Monate in Rio, dort ist wirklich vieles Vollgesprayt. So schade das ganze. Richtig schöne alte Häuser verschandelt und kaputtgemacht. Zerstören statt Aufbauen, typisch :( Antworten
Grundsätzlich finde ich das Sprayen keine schlechte Sache. Aber lieber Tagi noch Werbungen ist doch überhaupt und meines Erachtens diesem sonst guten Online Portal nicht würdig. Zu der Intelligenz dieses Typen kann man nach dem Interviem eigentlich nichts mehr sagen, ausser keine vorhanden. Antworten
Zürich
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Patrick Urwyler
Angenommen Sie werte 95% der Kommentierenden haben (neben dem wohl schon begonnen Sammeln von Unterschriften für die «Einführung des 'asiatischen' Strafrechts») Zeit & Musse, sich in aller Ruhe (!) mit der Thematik zu beschäftigen, dann empfehle ich Ihnen die Bücher «Tag Town» (1981) oder aktueller «From Style Writing to Art» (2009) - An Interesse scheint es ja nicht zu mangeln, dank Tagi :) Antworten