Zürich

Im Löwenbräu-Silo soll ein Restaurant entstehen

Von Peter Aeschlimann. Aktualisiert am 21.07.2011 1 Kommentar

Auf dem Löwenbräu-Areal ist ein kühnes Gastroprojekt in Planung. Wo früher Rohstoffe für die Bierproduktion gelagert wurden, sollen künftig Gäste bedient werden.

Silo-Umnutzung: Die Bauherren planen, die riesigen Behälter in ein Restaurant zu verwandeln.

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Das Umnutzungsgesuch wurde im gestrigen «Tagblatt» publiziert: «Restaurant anstelle Lager im Stahlsilo, Untergeschoss bis 1. Obergeschoss.» Details gibt Bauherrin Swiss Property (PSP) nicht bekannt: «Es besteht noch keine konkrete Planung», sagt Sprecher Vasco Cecchini. Zurzeit seien lediglich Ideen für die Umnutzung des Silos vorhanden. Der Gestaltungsplan sehe keine Nutzung im Silo vor. Mehr ist von der PSP (PSPN 81.85 -0.97%) nicht zu erfahren.

Der Ausbau des Löwenbräu-Areals hat letzten Herbst begonnen. Vor rund zwei Monaten fand die Grundsteinlegung für das 70 Meter hohe Wohnhochhaus statt. Das schwarz glänzende Gebäude in Form einer gereizten Giftschlange wird das im Jahr 1897 gebaute Brauereihaus aus rotem Backstein Ende 2012 überragen. Im Mai waren 48 der 58 Wohnungen bereits reserviert.

Roter Bürokomplex

Des weiteren baut die PSP auf dem Areal einen 40 Meter hohen roten Bürokomplex. Entworfen haben die Neubauten die Zürcher Architekturbüros Atelier WW und Gigon/Guyer. Insgesamt investiert die PSP 136 Millionen Franken für Überbauung, Land und Infrastruktur. Im Besitz der börsenkotierten Immobiliengesellschaft mit einem Portfolio von rund 5 Milliarden Franken ist das Areal im Industriequartier seit 2004.

1984 wurde die Löwenbräu-Brauerei von Hürlimann übernommen, fünf Jahre später stillgelegt. In den 90er-Jahren richtete sich in den Räumen das Museum für Gegenwartskunst ein. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.07.2011, 07:23 Uhr

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1 Kommentar

Freddy Zürcher

21.07.2011, 09:33 Uhr
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Warum nutzt die Swiss Mill die Silos nicht ebenfalls als Kornspeicher, stehen ja in unmittelbarer Lagerschaft. Antworten



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