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Jetzt geraten FDP und SVP aneinander

Nach der Niederlage von Kathrin Martelli bei der Wahl ins Zürcher Stadtpräsidium wird zwischen den bürgerlichen Parteien nochmals viel Geschirr zerschlagen.

Keine Koalition mit der SVP mehr: FDP-Präsident Urs Egger.

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Bild: Keystone

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FDP-Präsident Egger zur SVP

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FDP-Präsident Egger will nicht mehr mit der SVP

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Offenbar habe die SP ihre Leute sehr gut mobilisieren können. Trotz Aufruf der SVP-Parteispitze zu einem Wahlboykott sei er von einem knappen Resultat ausgegangen, der Zürcher FDP-Stadtparteipräsident, Urs Egger. Die SVP-Basis habe offenbar diesen undemokratischen Aufruf befolgt.

In Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen im nächsten Jahr sagte Egger, dass die Partei selbstständig in den Wahlkampf steigen werde. Eine Koalition mit der SVP sei kein Thema mehr. Ende April will die Partei entscheiden, mit wem sie im nächsten Jahr in die Wahlen steigen will. Dann werde auch besprochen, ob Kathrin Martelli als Stadträtin wieder antreten werde. Dies sei noch offen.

SVP: Mauch war besser

Auch für die SVP ist eine Koalition mit der FDP im Hinblick auf 2010 kein Thema mehr, wie Stadtpräsident Rolf A. Siegenthaler auf Anfrage sagte. Die Partei wolle allein eine bürgerliche Alternative bilden. Martelli habe sich im ersten Wahlgang die Mehrheit selber verscherzt, weil sie nicht klarer zur SVP gestanden ist.

Bevor die Zusammenarbeit im bürgerlichen Lager wieder besser werde, müsse es nochmals deutlich schlechter werden. Bei der FDP werde es bei den nächsten Wahlen zu einer Flurbereinigung kommen, prophezeite Siegenthaler. Für Siegenthaler bildet das Wahlergebnis vom Sonntag die politischen Verhältnisse in Zürich mit linker Mehrheit ab. Corine Mauch von der SP sei zudem klar die bessere Kandidatin, sagte Siegenthaler weiter. Sie ist intelligenter und überzeugender. (cpm/sda)

Erstellt: 29.03.2009, 16:22 Uhr

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