Kanton finanziert 14-Millionen-Abteilung im Unispital

Der Regierungsrat bewilligt den Bau eines Kompetenzzentrums, in dem Verletzungen und Krankheiten an Kopf und Schädel behandelt werden sollen.

Höhere Behandlungskapazität angestrebt: Das Unispital erhält ein «Kopfzentrum».

Höhere Behandlungskapazität angestrebt: Das Unispital erhält ein «Kopfzentrum». (Bild: Keystone)

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Der Zürcher Regierungsrat hat rund 14,2 Millionen Franken für den Umbau des Operationsbereiches im Nordtrakt 2 des Universitätsspitals Zürich (USZ) bewilligt. Dort soll ein so genanntes «Kopfzentrum» entstehen.

Der Umbau ermögliche, die bisher neun Operations- und Eingriffssäle im geplanten Kompetenzzentrum für die Behandlung von Krankheiten im Kopfbereich effizienter zu nutzen. Diese teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit.

Kanton bezahlt den Löwenanteil

Die Kosten für das Umbauprojekt belaufen sich auf 17,3 Millionen Franken, davon übernimmt der Kanton rund 14,2 Millionen Franken. Rund drei Millionen Franken fallen für Mobilien, Ausstattung und medizinische Geräte an. Diese Kosten werden vom Universitätsspital getragen.

Im März 2007 genehmigte der Spitalrat die Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Behandlung von Krankheiten im Kopfbereich. Dieses «Kopfzentrum» ist im Gebäudetrakt Nord 2 geplant. Dort sind bereits die Augenklinik und die Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie sowie die Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie untergebracht.

Dank der Zusammenführung der drei Kliniken an einem Ort und der Nutzung von Synergien könne die Behandlungskapazität im Nordtrakt 2 um 25 Prozent erhöht werden, heisst es weiter. Dies erfordere eine Umgestaltung der bestehenden Operationsbereiche. (cal/sda)

Erstellt: 05.11.2009, 10:40 Uhr

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