Keine Gnade für Familie Comagic – Regierungsrat antwortet auf Petition

Als Reaktion auf die Petition des Schülerkommitees Pro Co-Magic schreibt der Zürcher Regierungsrat, die Familie habe ihren Aufenthalt mit einem «unbegründeten Asylverfahren» hinausgezögert.

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Der Regierungsrat beantwortet die Petition des Schülerkomitees Pro Co-Magic, die ein Bleiberecht für Olivera Comagic und ihren beiden Zwillingstöchtern verlangt. Wie der Regierungsrat nun mitteilt, ist er sich bewusst, «dass die beiden Töchter die vorliegende Situation nicht verursacht haben». Gleichwohl beruft er sich auf den rechtskräftigen Rekursentscheid vom Mai 2008, der die Ausweisung der Töchter nach Serbien als zumutbar beurteilt.

Der Antwort des Regierungsrates ist weiter zu entnehmen, dass der Aufenthalt der Familie nur so lange dauern konnte, «weil im unbegründeten Asylverfahren alle Rechtsmittel sowie Wiedererwägungsgesuche eingereicht wurden und weil sich die Mutter anschliessend rechtsmissbräuchlich auf eine Ehe berufen hat.» (fsc)

Erstellt: 29.08.2008, 11:55 Uhr

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