Kinder-Notfall wird neu organisiert

Das Kinderspital Zürich richtet an Wochenenden und Feiertagen eine Notfallpraxis für leichtere Notfälle ein. Damit soll die stark frequentierte Notfallstation entlastet werden.

Run auf die Notaufnahme: 28'000 Kinder wurden 2009 in der Notfallstation des Kinderspitals betreut.

Run auf die Notaufnahme: 28'000 Kinder wurden 2009 in der Notfallstation des Kinderspitals betreut. Bild: Keystone

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Immer häufiger bringen Eltern ihre kranken Kinder direkt in die Notfallstation des Stadtzürcher Kinderspitals. Als Folge davon kommt es dort teilweise zu stundenlangen Wartezeiten, während gleichzeitig die organisierten Notfalldienste nicht ausgelastet sind. Das Kinderspital und die Kinderärzte reagieren nun auf die Entwicklung und organisieren den Notfalldienst neu.

Konkret wird ein Kinderarzt seinen Notfalldienst an Wochenenden nicht mehr in der eigenen Praxis leisten, sondern in einer Notfallpraxis im Kinderspital. Ein zweiter Arzt steht für telefonische Auskünfte bereit. So sollen die Ärzte in der Notfallstation entlastet werden, damit die sich ganz auf die schwer erkrankten oder verunfallten Kinder konzentrieren können. Die Regelung ersetzt den bisherigen kinderärztlichen Notfalldienst in der Stadt und ergänzt die Notfalldienste in den Bezirken Dietikon, Bülach und Dielsdorf. Angelegt ist das Projekt vorderhand auf ein Jahr, danach will man Bilanz ziehen. (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 08.01.2010, 10:18 Uhr)

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