Lange Weihnachten am Limmatquai

Die Weihnachtsbeleuchtung am Limmatquai zeigt sich ausdauernd. Wegen der lange herrschenden Kälte wird sie erst heute abgebaut. Zuvor hätten die Monteure ihre Gesundheit riskiert.

Ausdauernd: Die Weihnachtsbeleuchtung am Limmatquai wird erst jetzt abmoniert. (Bild: Thomas Schenk)

Ausdauernd: Die Weihnachtsbeleuchtung am Limmatquai wird erst jetzt abmoniert. (Bild: Thomas Schenk)

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Die Weihnachten in Zürich dauern diesen Winter einen Monat länger. Bis heute zieren die 32 metallenen Bäume das Limmatquai, die eigentlich nur zur Adventszeit Konsumenten in die Strasse locken sollen. «Wegen der Kälte konnte die Weihnachtsbeleuchtung nicht früher abmontiert werden», sagt Andreas Wyss von der Geschäftsvereinigung Limmatquai-Dörfli. «Bei den Minustemperaturen wären Finger oder Handschuhe der Monteure an den Metallteilen angefroren.» Und danach, sagt er, seien Mitarbeiter der Elektrofirma, die für den Abbau zuständig ist, wegen Grippe ausgefallen.

Heute Montag konnte nun endlich damit begonnen werden, die Beleuchtung abzuschrauben. Seit über 20 Jahren sind gemäss Wyss die «abstrakten Tannenbäume» am Limmtaquai bereits im Einsatz. Was mit den rund 1000 Glühbirnen passiert, die jedes Jahr verwendet werden, ist noch offen. «Wir klären ab, ob wir künftig Sparlampen verwenden können», sagt Wyss. Dazu wären allerdings Anpassungen bei den Lampenfassungen nötig. Mit der revidierten Energieverordnung, die Anfang 2009 in Kraft getreten ist, sind Glühbirnen, wie sie am Limmatquai eingesetzt werden, in der ganzen Schweiz aus dem Handel verbannt worden. Für Weihnachtsbeleuchtungen gelten jedoch Ausnahmebewilligungen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 26.01.2009, 12:17 Uhr

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