Zürich

Letzigrund: Stadt entschädigt Fussballclubs

FCZ und GC werden von der Stadt Zürich für die temporäre Schliessung und die Montage von temporären Stützen im Letzigrund-Stadion entschädigt. Über die Höhe der Zahlung schweigen die Beteiligten.

Nach dem Belastungstest können die Stützen im Letzigrund entfernt werden. (Video: Christoph Landolt)

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Man habe eine für alle Parteien akzeptable Lösung gefunden, teilt Stadtrat Gerold Lauber in einem Schreiben des städtischen Schul- und Sportdepartements heute Dienstag mit. Die Stadt werde den Clubs einen Beitrag an die Umtriebe und Ausfälle bezahlen. Wie hoch dieser ausfällt, werde man nicht bekannt gegeben, ergänzt Departementssprecher Marc Caprez auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Das Letzigrund-Stadion war am 8. Februar für rund drei Wochen geschlossen worden, nachdem ein Riss in einem der stählernen Dachträger entdeckt worden war. Vor der Wiedereröffnung liess die Stadt Zürich als Eigentümerin des Stadions provisorische 31 Stahlstützen aufstellen.

Geld für tiefere Eintrittspreise

Weil die massiven Stahlstützen die Sicht aufs Spielfeld teilweise einschränkte, senkten die beiden Clubs die Eintrittspreise für Heimspiele. Gleichzeitig hatten sie von der Eigentümerin des Stadions, der Stadt Zürich, Schadenersatz gefordert.

Nachdem die Stadt verschiedene Belastungstests vorgenommen hatte, wurde am vergangenen Freitag mit dem Abbau der ersten Stahlstützen begonnen. Bis zum Saisonstart am 17. Juli werden alle Stützen entfernt sein. (cim/sda)

Erstellt: 06.07.2010, 10:56 Uhr

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2 Kommentare

Hans-Peter Amrein

06.07.2010, 17:08 Uhr
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Was für eine Arroganz des Staates? "Die Parteien haben über die Höhe der Zahlung Stillschweigen vereinbart". Bis dato war für mich die Definition des Staates die folgende: "die Gemeinschaft aller Bürger". Weshalb dürfen die Bürger das Ausmass der Zahlungen nicht kennen. Sie bezahlen diese doch mit ihren Steuern! Es ist zu hoffen, dass es in dieser Stadt noch Politiker gibt, die dies hinterfragen! Antworten


Adrian Funk

06.07.2010, 14:25 Uhr
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Eigentlich gehört ein Teil dieser Entschädigung den zahlreichen Saisonabo-Besitzer auf der Haupttribüne, welche am meisten von der Sichteinschränkung durch die Stützen betroffen waren. Antworten



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