Zürich
Das Lochergut als Kulisse für Gewalt-Musik
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 04.12.2008 90 Kommentare
Lochergut im Nachthimmel: Junge Zürcher Rapper stilisieren das Lochergut als Sinnbild der Gewalt empor. (Quelle: Youtube.com)
Artikel zum Thema
Das Lochergut
Das Lochergut liegt im Strassengeviert Seebahnstrasse, Sihlfeldstrasse, Badenerstrasse und Karl-Bürki-Strasse.
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Max Frisch wohnte dort, Pipplotti Rist auch, und noch heute ist das Lochergut eine der bevorzugten Adressen für Künstler und Architekten. Für Andere ist der markante Hochhausbau aus dem Jahre 1966 genau das Gegenteil: Ein Kaninchenstall, der Inbegriff des Ghettos, 62 Meter hoch, 120 lang, eingeklemmt zwischen Seebahn- und Sihlfeldstrasse. Die günstigen Mieten sorgen für einen hohen Ausländeranteil. Dank diesen Eigenschaften stilisieren junge Rapper das Lochergut zu ihrem neuen Sinnbild empor. In ihren Texten wird Mord und Totschlag zum Ideal erklärt, als Schauplatz für dieses Leben in der Gewalt wählen sie das Lochergut. Das Ghetto Lochergut als Brutstätte ihrer Kultur, wie der New Yorker Stadtteil Bronx Geburtstätte des Hiphop ist.
«Kreis 4, Locherguet, Problembezirk» heisst es im Song «Eine vo eus», der auf Youtube zu finden ist. Der Song ist ein Treueschwur auf Almaf, einem Jungen, der dem Anschein nach im Gefängnis sitzt. «So lang no wäg bisch singed mir free Almaf.» Der Song ist hinterlegt mit einem Foto der markanten Hochhaussiedlung an der Seebahnstrasse, pathetisch eingebettet in nächtliche Gewitterstimmung.
Richtig zur Sache geht es in den Songs der Band ZH Nachwuchs. «Mini wuet lahn ich use mit em Kehleschnitt» singen die Rapper in einem ihrer Songs. Das Video besteht aus einer Reihe von Standbildern, in denen auch das Lochergut eine tragende Rolle spielt. Auf einem Schwarzweiss-Bild der Siedlung steht etwa geschrieben: «mir läbed für geld, fraue und alkohol und sterbet für eusi jungs im LOCHERGUET». Darauf folgt ein Bild eines Kapuzenpullover mit der Aufschrift «LOCHERGUET JUNGS».
In einem weiteren Video besingt die Band ihren Hass auf den erfolgreichen Rapper Gimma. «Gimma tuet voll auf krass, aber wohnt im Puurehof.» Und damit wollen sie sagen: Wirklich krass sind wir, und wir wohnen im Lochergut. Schliesslich werden im Stück Genicke gebrochen, Menschen aufgehängt und erstochen. Und auch hier: Die Musik wird mit einem Standbild hinterlegt, das schematisiert das Lochergut zeigt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.12.2008, 14:41 Uhr
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90 Kommentare
Dass sich die Halbstarken auf die Seite des momentan grösseren Vereins stellen ist doch klar. Die Chance drunterzukommen ist viel kleiner wenn man den kleineren "Feind" angreift... allein diese Tatsache zeugt von Schwäche und Angst. Der vorgeschriebene Grund (GC) für diese Taten ist nichts anderes als ein lachhaftes Alibi... Festnehmen und Ausschafen. Fertig, Antworten
Wann begreift Ihr es endlich?? LGJ sind keine Ultras sonder kleine Verbrecher die nichts mit der Ultra und Hooliganszene zu tun haben. Das ist ein Vorwand und Missbrauch des Logos vom FCZ. Hätten wir gewollt wären wir vom GCZ längst eingeschritten. Aber welcher Ultra boxt sich mit minderjährigen Kinder??? Keiner!! Fakt ist dass die Medien alles Hochstellen um die Ultraszene schlecht zu machen. Antworten
Die,die schon mal an einem Züri-Derby waren kennen die Stimmung,die um und im Stadion herrscht.Spruchbänder und andere verschiedene Parolen der Südkurve repräsentieren deren Gewaltbereitschaft.Solange es nur bei Provokationen bleibt,kann man von einer gesunden Rivalität zwischen den beiden Fanlagern sprechen. Das,was die Locherguet-Jungs an den Tag legen,ist nicht nichts anderes als ein Verbrechen Antworten
LGJ gehören nicht zum FCZ. Sie gehen an seine Spiele und Prügeln sich da. Das mit der Tramhaltestelle stimmt auch nicht. Aber rappen können sie! Aber wenn der Tagesanzeiger schreibt: Oh mein Gott, das Lochergut - das gefährlichste Gebäude in Zürich! Es gibt auch andere schlimme Gegenden wie z.B. das Auzelg oder das Hirzenbach (Beide in Zürich-Schwamendingen). Antworten
Die LGJ sind nicht so wie sie hier dargestellt werden. Am HB Zürich waren es die Boys und das mit dem 12 jährigen kann ich mir bei denen nicht vorstellen. Deren Ziel sind lediglich die Ultra-Gruppierungen des GCZ wie z.B. Blue-White-Bulldoggs, Fanatiks und Blue-Side. Antworten
"Der reissende strom wird gewalttätig genannt. Aber das flussbett, das ihn einengt nennt keiner gewalttätig." (b. brecht) Überlegt euch mal die ursachen solcher gewalt. Die lochergut jungs sind nur ein "symptom" eines ganz anderen, grösseren problems. Und ihre bekämpfung ist reine symtombekämpfung. Profitgier,rassismus,intoleranz,kapitalismus,polizei,svp, grenzen etc. Thats the problem! Antworten
An alle die,die sich einen dreck drum scheren was passiert: Meinem Kollegen und mir wurden unsere Schäle geklaut und wir wurden 100 Meter vor dem Stadion verprügelt. Ich gehe immer noch an GC Spiele doch immer mit einer Panischen Angst wieder von hinten angegriffen und verhaut zu werden. Und wen Ihr das mal erlebt habt würdet Ihr nicht mehr so leichtsinnig über dieses Thema schreiben und denken Antworten
Die Hälfte hier drinn spricht davon, dass sie in Zürich keine Fussballspiele mehr besuchen weil sie Angst haben tätlich angegriffen zu werden. Das ist ein totaler Witz, sorry. Es ist akzeptabel wenn man zur Zeit aus finanziellen, kommerziellen, usw. Gründen keine Spiele mehr besucht. Aber bei weit über 90% der Fälle, kann man Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen (auch als GC-Supporter). Antworten
Herzlich willkommen zum neuen Tagi. Absolut lausig wie hier Angstmacherei betrieben wird. Inhaltlich und formal absolut unseriös und in grobem masse peinlich. Totaaaaal trendy noch ein youtube-video von irgendwelchen x-beliebigen pubertierenden möchtegerns eingebunden, wooow. Wenn sie schon boulevardjournalismus betreiben wollen, dann geben sie sich bitte mehr Mühe. Antworten
Jeder mit Wissen über die Zürcher Fussballszene, weiss dass solche Leute gut in die Südkurve passen und mit grosser Wahrscheinlichkeit von den meisten dort auch toleriert werden. Die FCZ-Fans machen sich darüber lustig, dass die GC-Fans ein kleiner nobler Haufen sind. Die GC-Fans machen sich darüber lustig, dass die FCZ-Fans der machtlose Pöbel sind. Beide haben eigentlich Recht. Antworten
unsere fans sind auch nicht besser. sie provozieren den gegner und somit bilden sich solche gruppierungen. wer nichts von gewalt hören oder sehen will, sollte auch nicht ins stadion gehen. fussball war schon immer ein kampf-sport zwischen 2 parteien (nachschlagen "geschichte fussball" )! und wieso sollte die zürcher südkurve etwas dagegen tun, ausserhalb vom stadion = behörden problem!!! Antworten
Mein Gott, Ich wohne hier seit 1992, was schreiben Sie bloss für ein Schrott! Bin übrigens GC- Fan. Im übrigen das sind alles 15 Jährige Bueble, aber eben hat keiner den Mut denen eins an den Kessel zu hauen, wenns zur Konfrontation kommt. Das mit dem aus dem Tram zerren ist einfach lächerlich. Aber Papier nimmt alles an. Antworten
Ich finde es sehr schlimm mein Sohn wurde auch Geprügelt und mehr ich finde die Locherguet Jungs eine schlimme bande ich wünsche mir zu Weinachten einen neuen Gc Schahl. Ps* Der alte wurde mir von einem Schwarzen aus dem Lochergut geklaut wer in kennt bitte melden Antworten
Der Tagi ist Tod. Schlecht geschrieben, lausig rechechiert und voll von Fehlern. So eine Schweinerei hätte ich vielleicht im Blick erwartet, nun habe ich gemerkt das es keinen Unterschied zwischen beiden mehr gibt. Dazu kommen noch die schrecklichen Kommentare. Die Schreibweise des Autors generiert zudem das hervorkommen des kleinen Rassisten, welcher in achso vielen Leuten versteckt ist. Antworten
Viel Angstmacherei auf allen Seiten: von den Medien, hier in den Kommentaren und von den Bueben, die auf krass machen auch. Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Ich fühlte mich in Züri noch nie bedroht, auch mit den Kindern im Letzi nicht. Höred doch uf! Antworten
Zu dem Post zur Hardturm Front: Der Unterschied und den würde ich alles sehr gross bezeichnen, hat die HF nicht grundlos Leute zusammengehauen oder ausgeraubt. Die HF war eine Hooligan Gruppierung, die sich mit Andere Hools geprügelt hat, ohne das Unbeteiligte zuschaden gekommen sind! Früher war die SK noch eine Zusammenkunft der Fussballfreunde, jetzt ist sie eine der sinnlosen Gewalt... Antworten
Wieso bietet der Tagesanzeiger diesen "Asozialen" eine Plattform für ihre gewaltverherrlichenden Texte und Einstellung. So löst man das Problem bestimmt nicht. Wieso kann man es nicht bei dem Bericht über die Lochergut-Jungs beim Fussball belassen, wieso gibt man ihnen eine Plattform und macht ihre Musik bekannt!?!?Sorry verstehe das echt nicht! Antworten
martin hochstrasser du hast ja sooo recht, und glaubt mir leute 50prozent was hier drin steht is einfach falsch ich kenne die lgj persönlich und ziemlich guut und ich erfahre die wahre version dieser geschichten, die medien sind einfach schwuuul, denn sie wollen es ja , die jugendlichen im schlechten licht darstellen, so mögen es doch die leser Antworten
Zu meiner Zeit gab's die hells angels, die haben dann mit so "pseudo-was auch immer" aufgeräumt. Meistens genügte da ein Auftritt, wenn nicht, sind sie auch ein zweites Mal gegangen. Dann war Ruhe. Soviel zu Deeskalationsstrategien von E. Maurer und Kuschelfdreunden Antworten
Ziemlich erbärmlich das ganze.. Dass sich diese Toys dann auch noch "ZH Nachwuchs" nennen ist schlicht eine Schande. Früher hatte CH Rap noch Format (Ende 90 Jahre) heute ist das nur noch billiger Abklatsch und grausig inszeniertes geblabbere. Die Macher dürften jedoch glücklich sein hier eine Plattform zu kriegen. Antworten
Der Sport ist nicht schuld an solchen Prüglern.Wenn diese Lochergut-Boys nicht GC-Fans verprügeln, würden Sie einen anderen Grund finden um unschuldige Leute anzugreifen.Bei Sportanlässen kommen halt immer viele Leute zusammen und somit auch(in den Augen der Lochergut-Boys) viele Opfer.Dass die Polizei nicht konsequent die Tramstrecke Lochergut-Letzigrund bei jedem Spiel kontrolliert ist unerhört. Antworten
Ich habe insider wissen und bin selbst in einer gruppierung. es liegt gar nicht unbedingt daran das sie nur auf gc fans loosgehen sie suchen eine bestimmte gruppierung die leider widerum den locherguet jungs nicht angetan haben. aber es ist schäbig man kann nicht mal mehr nach zürich gehen ohne sich zu fürchten! Antworten
was kann die südkurve dafür das die lochergut-jungs seit geraumer zeit in am selben ort fussball schauen? was kann der FCZ dafür? jeder der selber fussballsspiele besucht glaubt nicht mehr alles was in der presse über fussballfans steht. Der bericht stimmt einem traurig. das hingegegen die südkurve oder der fcz diese für diese probleme zuständig ist zu einfach. Antworten
Wieviele male muste ich mir das Lied "Tod und Hass dem FCZ" anhören, welches die gesamte GC-Fankurve brüllte? Sowas hört man aus der Südkurve nie. Also lieber mal ein bisschen weniger gegen die Südkurve wettern, oder vor der eigenen Türe wischen Antworten
Toll - soviel zu eurer "Selbstregulierung", liebe Südkurve! Wenns knallt - weisst man jede Verantwortung von sich! Schon mal gefragt, warum man euch keine Stehplätze zumutet, euch fichiert und filmt? Nur keine Selbstreflektion! Früher als der FCZ nicht "in" war und wir uns unsere Ä... gegen Lausanne Sport etc. abgefrohren haben, wart ihr wenigstens noch kreativ. Heute seid ihr nur noch ein Mob! Antworten
bushido, kool savas verdienen mit genau identischen texten millionen und abermillionen. die vorbilder von millionen von deutschen und schweizer jugendlichen. 50 cent brüstet sich 9 mal angeschossen worden zu sein usw. diese leute werden vergöttert und leben besser als ospel und konsorten und wegen diesen paar kids gibts so ein aufschrei? -> panikmacherei rund um fussballspiele Antworten
Schön. Da hat es die Südkurve im letzten Spiel also mit ihrem Spruchband getroffen.... "GLÜCKLICH DAS LAND, DAS KEINE ANDEREN PROBLEME ALS FUSSBALLFANS KENNT" Die Südkurve ist auch nicht eine Erziehungskurve. Weshalb sollen nun die führenden Köpfe der Kurve das übernehmen was unsere Behörde nicht zustande bringt? Antworten
Es bleibt dabei: In der Südkurve werden solche Taten stillschweigend gefördert, akzeptiert und gedeckt. Dies gilt namentlich für deren harten Kern, dessen Exponenten sich nichts sehnlicher Wünschen, als den GC zu "vernichten". Leider schon sehr faschistoide und totalitäre Züge. Antworten
Natürlich wäre die Südkurve nicht für das Verhalten diese Leute verantwortlich. Nun ist es aber so, dass diese Südkurvenvertreter Gewalt nicht abgeneigt sind, immer wieder auf diesen Ghettomythos abstellen und in (lokal-)faschistoider Weise daran interessiert sind, den Gegner auszulöschen. Dies zeigt sich u.a. daran, dass leute aus diesem innersten Kern losziehen und jmd. entführen. Antworten
Kar. Verglichen mit anderen Orten geht es den sog. "Ghettokidz" hier verdammt gut. Auch wenn Sie es selbst nicht wahrhaben wollen. Wer's nicht glaubt kann ja den Pariser Banlieues, Marseille oder Berlin einen Besuch abstatten. Trotz unseres schlecht verteilten, materiellen Wohlstandes verbreitet sich in der Gesellschaft wieder menschliche Kälte. Repression alleine wirds nicht richten. Antworten
Als Lochergut-Junge würde ich sagen: Super, wir kommen in der Zeitung! An alle, die hier versimpelte Lösungen vorschlagen und glauben, das "Kernproblem" gefunden zu haben: Die Welt ist um einiges komplexer als ihr gemeinhin denkt. Ihr tragt mit euren undurchführbaren Radikallösungsvorschlägen und dem Gejammer rein gar nichts bei zur Lösung. Wieviel tragt ihr bei für Frieden & Respekt? Antworten
Es ist wie bei Uriella...je weniger über sie geschrieben wird, je weniger interessieren sich die Leute dafür. Böse Jungs hat es und wird es immer geben. Und es ist nicht ein Fussball- sondern ein Gesellschaftsproblem. Zum Thema nicht mehr an ein Match gehen: Seid ihr eigentlich alles Memmen? Gehe mit meinen zwei Töchtern (7 und 5) in die Südkurve und es ist nie etwas passiert. Antworten
Es ist traurig das wegen diesen vorkomnissen nun wieder die ganze Südkurve in den Dreck gezogen wird! Es ist sicherlich richtig das die "Locherguet Jungs" in der Südkurve stehen. Jedoch ist die Südkurve nicht verantwortlich für alles und jeden, der sich während den Spielen dort aufhält. Der Bericht von anna woelfli "siehe oben" trifft wohl eher den Punkt! Warum greift die Polizei nicht durch? Antworten
Alle die jetzt mit Argumenten a la "Ausländerkriminalität"- und ähnlichem latent Rassistischem kommen, haben wohl die Hardturmfront vergessen. Diese GC-Anhänger bestehend aus Rechtsradikalen und schweizbekannten Neonazis hat nichts anderes getan... Gründe für Gewalt ist definitiv nicht in Nationalitäten zu suchen. Antworten
Neues Rezept für solche Jugendliche: es muss gerichtlich abgeklärt werden, wie grob die Vernachlässigung der Jugendlichen durch ihre Eltern erfolgt ist. Dann wird die Strafe aufgeteilt auf Jugendliche und Eltern.Wenn Vater oder Mutter mal wegen ihrer Kindern im Knast gesessen sind, garantiere ich eine Wende.Die andere Lösung ist nur Katz und Maus Spiel. Antworten
«Raser, Schläger, Hooligans und Ultras» – hier würde ein wenig Differenzierung & Hintergrundwissen gut tun! Mir bleibt scheleierhaft, was, ausser das Aufgreifen eines Feindbildes, diese Gruppe mit der SK oder gar dem FCZ zu tun haben soll – bzw. warum sich die Klubleitung dazu äussern sollte. Soll hier etwa die Schuld an einem sozialen Misstand einem Fussballverein in die Schuhe geschoben werden? Antworten
Wie man dem Artikel entnehmen kann, ist es nicht die Schuld der Vereine oder der Fangruppierungen, dass es solche Gruppen und Personen gibt. Schnell werden Stimmen laut, welche die Fussball Clubs in die Verantwortnung nehmen wollen. Da es sich aber um ein Gesellschaftliches Phänomen handelt, welches sich Fussball als Spielwiese und Projektionsfläche ausgesucht hat, stehen wir alle in der Pflicht. Antworten
Frueher, vor 40 Jahren gaben sich in der Stadt Zuerich die Katholiken und Protestanten gegenseitig auf den Kopf, jetzt sind es Fussballfans, es gibt schlimmeres. Wie ein Transparant der Suedkurve sagt: "Gluecklich das Land das keine anderen Probleme als Fussballfans kennt" Antworten
Ich war selbst in einem Tram voll GC-Fans, welches vor ca. 3 Monaten von den Lochergut Jungs überfallen wurde. Mit Steinen wurden die Fensterscheiben des Trams eingeschlagen. Die Polizei war draussen und hat zugeschaut. Solange es keine härteren Strafen gibt und die Polizei nicht durchgreift, passiert nichts und es werden immer weniger GC-Fans die Spiele besuchen. Antworten
Zu betonen ist, dass solche Gruppierungen in der Südkurve durch ihre Aktionen durchaus Achtung und Respekt erhalten. Auch die tragenden Köpfe der Südkurve sind hier mitverantwortlich, tolerieren und fördern sie doch solche Aktionen stillschweigend. Auch der FC Zürich wäre in der Verantwortung, doch ist er in einem solchen Mass von seiner Südkurve abhängig, dass ihm die Hände gebunden sind... Antworten
Das Problem liegt nicht bei Gewaltbereiten Individuen oder auch kleineren Gruppen. Das ganze Umfeld und die Institution der Fangruppen bergen enorme Risiken. Mit den faschistoiden Verhaltensregeln und der Massenhysterie in den Fankurven, wird das vorhhandenes Gewaltpotenzial der Einzelnen massiv verstärkt. Die kultivierung eines willkürlichen Feindbildes erinnert zu stark an vergangenes. Antworten
Es ist eine absolute Frechheit, wenn man hier behauptet dass nur eine Hand voll Leute in Gefahr sind. Jede Person, die in Gefahr ist, ist eine zu viel. Härtere Strafen für diese prügelnden Jugendlichen wären der einzige Weg. Nicht eine Geldbusse, sondern Jugendknast. Die Polizei muss eingreifen, wenn am HB Schlägereien anfangen und nicht warten bis Verletzte am Boden liegen. Antworten
viel trauriger als diese pubertätsschläger ist die tatsache, dass sich in diesem lande keiner mehr getraut, sich entgegenzustellen, zivilcourage zu zeigen, zusammenzustehen und beizustehen, einander helfen... wie kann es sein, dass sich familienväter von jungen lümmels verprügeln lassen? steht mal wieder zusammen und geht ein risiko ein, ihr werdet den frieden gewinnen... neue männer brauchts Antworten
Ich verzichte auf Live-Fussballspiele mit meiner Familie. Fussballspiele sind für Familien ungeeignet. Aber anscheinend hat man lieber 12 gewaltbereite Fans im Stadtion mehr als 50 Familienväter mit ihren Kindern. Zum Glück gibts für intelligente Leute genug Alternativen zum Fussball. Antworten
Eigentlich schade, dass die Zürcher Vereine ihren Fannachwuchs lieber in der Krawallszene rekrutiert als Fussballnormalverbraucher zu gewinnen. Ich besuch mit meinem Göttikind nur noch Matches mit unattraktiven Mannschaften, weil ich davon ausgehe, dass man dabei in Ruhe das Spiel angucken kann und wieder heil nach hause kommt. Antworten
Solange die Gerichte solche Handlungen nicht prübelstark ahnden, sondern jeweils von Butterbrot mit Zucker und jugendlichen Versehen sprechen, werden wir noch lange solche Probleme schreiben müssen. Egal welche Fans die gerade einmal verloren haben, solches Fairplay gehört eben auch zum Sport. Hier sind Härte der Gericht und der Verwaltungen gefragt und keine psychologischen schlechte Ratschläge. Antworten
Bringt es überhaupt etwas, gegen diese Jungs was zu unternehmen? Werden sie erwischt, wenn sie einer anderen Person Schaden zufügen, können sie damit rechnen, gleichentags wieder aus der Haft entlassen zu werden. Das höchste aller Gefühle ist dann die von der Jugendanwaltschaft ausgesprochene Strafe: eine bedingte Busse und zwei Mittwochnachmittage gemeinnützige Arbeit. Toll, oder? Antworten
"Die meisten stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien." Fussballhooligans waren auch in Belgrad die Rekrutierungsbasis der paramilitärischen Mördertruppen von Arkan. Wollen wir wirklich warten bis aus den kleinen Krawallbrüdern eine handfeste organisierte Verbrecherbande geworden ist? Antworten
Bestimmt hat dieses Phaenomen auch soziale Gründe , fehlende Integration, schlechte Schulbildung, fehlende soziale Betreuung, Probleme in den Familien , fehlende Perspektiven. Vielleicht sollten sich die Behörden überlegen, ob sie sich nicht einschalten sollten und präventiv wie auch offensiv etwas unternehmen, damit dieser soziale Teufelskreis unterbrochen werden kann. Antworten
Ich finds einfach nurn tragisch und peinlich. Mittlerweilen können die Menschennicht einmal mehr mit ihren Kindern an ein Fussballspiel ohne zu befürchten, dass ihnen Schaden an Leib und Gut wiederfährt. Tut mir Leid, aber die Polizei scheint nur bei ausserkantonalem Besuch fähig zu sein, eingermassen durchzugreifen. Sorry Stadtpolizei: was ihr im Moment leistet ist einfach nix! Antworten
Soweit sind wir also. Ein Familienvater mit kleinem Sohn riskiert bei einem Matchbesuch von hirnlosen Typen belästigt oder gar geschlagen zu werden. Ich habe daraus schon vor einiger Zeit meine Konsequenzen gezogen. Solange die Fussballvereine, ihre wirklichen Fans aber auch die Behörden nicht konsequent gegen dieses Treiben vorgehen, besuche ich keine Spiele mehr und empfehle dies auch Andern Antworten
Ein, zwei massive Einsätze an einem GZ-Match und das Dutzend Übeltäter wäre überführt, verhaftet und angezeigt. Ist das so schwer? Am ersten Mai schafft es die Polizei ja auch, hunderte Kravalltouristen zu inhaftieren. Herr Anderegg, wir sind hier aber nicht in Wien. Antworten
Wann merkt die Gesellschaft endlich, dass es Ventile braucht? Raser, Schläger, Hooligans und Ultras - warum gibt es die wohl? Finger raus nehmen und überlegen... vielleicht fällt dann ja der Zwanziger... Verbote, Polizei und Repression sind 100pro keine geeigneten Massnahmen, im Gegenteil. Antworten
"Die meisten stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien." - Mal schauen, was die Heerscharen von Psychologen und Therapeuten uns dieses Mal erzählen, um das eigentliche Kern- problem, die Ausländerkriminalität, mit dem politisch korrekten Mäntelchen zuzudecken. Antworten
hallo Anton, das Thema hier ist nicht Wien, der Begriff ist eindeutig und auch im Zusammenhang nicht einmal ansatzweise falsch zu verstehen. Zum Thema: die Leute sind namentlich bekannt, wann sie zuschlagen auch. Was hält die Polizei davon ab etwas dagegen zu unternehmen? Antworten
Ja jetzt sind es wieder die bösen Südkurven-Jungs die immer Ärger machen. Vor ein paar Jahren, war es einfach genau anders rum, dazumals musste man als FCZ-Fan Angst haben vor und nach einem Derby von der Hardturm Front und ihren "Sympatisanten" verkloppt zu werden... Nun hat sich das Blatt gewendet und der FCZ ist momentan halt die Nr. 1 der Stadt und die "Sympatisanten" wechseltetn die Gleise. Antworten
Bezeichend ist, dass immer in Ueberzahl auf möglichs junge Opfer losgegangen wird. Aus diesem Grund wurde im GC-Forum schon länger dazu aufgerufen die Ueberfälle mit Handys zu filmen und Anzeige zu erstatten. Solch feiges Verhalten darf nicht weiter geduldet werden und hat nichts mehr zu tun mit früheren "fairen" Auseinandersetzungen von Gleichaltrigen. Antworten
Da frage ich mich, warum sich ein Verein nicht von solchen Verbrechern, Körperverletzung, Raub und Entführung sind ja nun sicher Verbrechen, distanziert, Solche Leute haben in Fussballstadien nichts verloren. Leute die mit Transparenten zu gewaltätigen Auseinandersetzungen aufrufen, sind nicht zu dulden im Fussball. Da sind Vereine und Verband gefordert! Punktabzüge+Spiele ohne Zuschauer! Basta Antworten
Ich finde die beschriebenen Szenen wirklich tragisch und doch passt es zum Bild des Menschen. Schwache (geistig, körperlich) schliessen sich zusammen und machen noch schwächere "kaputt". Das Getto Image finden Sie cool würden aber im richtigen Getto nicht zwei Stunden überleben. Arme Kreaturen. Antworten
Wie sich doch die Zeiten extrem geändert haben. Zu meiner Schulzeit; vor weit mehr als 60 Jahren; hatten auch wir unsere handgreiflichen Auseinandersetzungen. Da ging es ebenfalls z.T. heftig zur Sache. Allerdings im Gegensatz zu heute, verklopften wir diejenigen, die nicht wussten wie man sich anständig verhält. Übrigens, wo sind da eigentlich die Klubleitungen? Antworten
Schickt denen einfach nur Liebe in Gedanken - das ist es, was sie wollen. Das ist es, was sie brauchen und nicht in ihrem Umfeld finden. Sendet Liebe. Keine christliche, einfach nur gute, aufbauende Gedanken. Und: nein, ich bin nicht dieser Mike Shiva, der hätte Liebe am nötigsten. Erstellt eine Kugel aus weissem Licht und schickt diese dorthin, wo ihr sie haben und ihre Wirkung entfalten soll. Antworten
der südkurve wird sich wohl bald niemand mehr anschliessen, ihr ruf ist ja unglaublich schlecht. man hört auch immer mehr, dass familien und vernünftige bürger sich GC als klub aussuchen. ich hoffe dass auf diese weise der fan-zuspruch wieder zu gunsten von GC ausfallen wird Antworten
Schön mystisch, wie hier bandenmässige Pöbel- und Prügel-Orgien ästhetisiert werden. Vemutlich rekrutiert die Polizei daraus zukünftige Mitarbeiter, sonst würde sie gegen die Gruppe vorgehen. Vielleicht ist es auch einfach zu kalt, um solchen widerlichen Erscheinungen den Garaus zu machen. Man müsste den Locherguet-Jungs wohl anraten, sich mal bei der Kreiswache zu melden. Sonst passiert nichts. Antworten
Das ist genau das Problem: Solange so genannte Quellen nicht offen hinstehen und sich hinter der Anonymität verstecken können, wird es nie eine Lösung geben. Die selbsternannten Fans müssten endlich den Mut haben, mit ihrem Namen und ihrem Gesicht hinzustehen und die Übeltäter öffentlich an den Pranger stellen. Und die Polizei müsste die Störefriede einbuchten, statt nur zu registrieren. Antworten




kizo jama
züri isch chli, da vergisst me das vill schichte ufenand läbed. drum häts vill wo nöd checked das es lüt git wo e anderi realität läbed, e realität wo nöd so edelwiis style daher chunt! generell isch rap kei gewaltverherlichung, sondern nur en unzensierti realitäts abdruck, isch ja klar das vill lüt den schockiert sind. de wo das gschriebe het isch en blinde! Antworten