Zürich

«Man wird versuchen, euch zu brechen»

Von Jvo Cukas. Aktualisiert am 31.10.2011 31 Kommentare

Der amerikanische Alt-Senator Mike Gravel besuchte heute die Occupy-Aktivisten auf dem Lindenhof. Trotz seines Kampfes für die direkte Demokratie, sieht er auch in der Schweiz Verbesserungspotenzial.

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Mit 40-minütiger Verspätung traf Mike Gravel heute auf dem Lindenhof ein. Der 81-Jährige war gekommen, um sich ein Bild der lokalen Bewegung zu machen. In den USA hatte er bisher noch keine «Occupy»-Veranstaltung besucht.

Er versicherte den rund 30 Aktivisten, welche sich zu einer Diskussionsrunde mit dem ehemaligen Senator von Alaska eingefunden hatten, seine volle Unterstützung. «Es ist ein Wunder, mein ganzes Leben habe ich gehofft, dass es so etwas mal geben wird.»

Direkte Demokratie als Heilmittel

Gravel, der 2008 auch chancenlos als Präsidentschaftskandidat antrat, diskutierte vor allem die grosse Wichtigkeit, dass das Volk seine Gesetze selbst machen könne. Dennoch sieht er auch in der direkten Demokratie der Schweiz Probleme: «Das System hier wird auch kontrolliert von einer Regierung, die euch repräsentiert.»

Gravel warnt die Aktivisten vor den Mächtigen der Welt: «Je mehr Erfolg ihr habt, desto mehr werden sie versuchen, euch zu brechen.» Auf dem Lindenhof stiess er damit auf offene Ohren.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 31.10.2011, 14:53 Uhr

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31 Kommentare

Marco Pollastri

31.10.2011, 18:03 Uhr
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Wo der Kapitalismus regiert, gibt es keine Demokratie. Antworten


Nathalia Rothenberger

31.10.2011, 15:01 Uhr
Melden 31 Empfehlung

den letzten 4 Zeilen kann man nichts mehr hinzufügen. Antworten



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