Mauch siegt überwältigend und wird erste Stadtpräsidentin Zürichs
Aktualisiert am 29.03.2009 118 Kommentare
Stadtpräsidium
Historische Wahl
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Reaktionen nach der Wahl
Corine Mauch nach dem Wahlsieg (Video: Tele Züri)
Kathrin Martelli (FDP) gesteht die Niederlage ein. (Video: Tele Züri)
Ledergerber gratuliert Mauch (Video: Tele Züri)
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Die 49-jährige Corine Mauch ist am Sonntag zur ersten Zürcher Stadtpräsidentin gewählt worden. Das Mandat des zurücktretenden Elmar Ledergerber bleibt damit fest in der Hand der SP. Die FDP-Stadträtin Kathrin Martelli erlitt mit einem Rückstand von fast 11.000 Stimmen eine herbe Niederlage.
Die am vergangenen 8. Februar neu in die Stadtregierung gewählte Agrar-Ingenieurin Mauch erhielt im zweiten Wahlgang für die Neubestellung des Stadtpräsidiums insgesamt 41.745 Stimmen, wie die Stadtkanzlei bekannt gab. Ihre Konkurrentin, die 57-jährige FDP-Stadträtin Kathrin Martelli, erhielt 30.851 Stimmen. Sie war im ersten Wahlgang noch leicht vor Mauch gelegen. Die Stimmbeteiligung betrug 34,2 Prozent. Die Wahl war nötig geworden, weil keine der beiden Frauen am vergangenen 8. Februar im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht hatte.
SP seit 18 Jahren an der Spitze
Die SP Schweiz gratulierte Mauch zu ihrer Wahl. Die langjährige Gemeinderätin habe dabei in zweifacher Hinsicht einen bedeutenden Erfolg erzielt. So verteidigte sie den sozialdemokratischen Stadtpräsidiums-Sitz, der seit nunmehr 18 Jahren ohne Unterbruch von der SP beansprucht wird, wie die Partei schreibt. Zudem habe sie als erste Frau überhaupt die Wahl an die Spitze der Zürcher Stadt-Exekutive geschafft. Auch die Kommission für Gleichstellung von Frau und Mann in der Stadt Zürich zeigte sich erfreut. Die Wahl sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung. Die Kommission gratuliert den beiden Politikerinnen zu ihrem fairen, unpolemischen Wahlkampf.
Die FDP der Stadt Zürich zeigte sich enttäuscht über die Niederlage ihrer Kandidatin. Die rot-grüne Mehrheit in Zürich habe einmal mehr gesiegt, schreibt die Partei. Dazu habe auch der Aufruf zur Wahlabstinenz des SVP-Stadtparteipräsidenten beigetragen. Martelli werde für ihre beiden engagierten Wahlkämpfe und ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Sie schaffe es seit 14 Jahren, der gemeinsamen liberalen Überzeugung gegen andersdenkende Mehrheiten in Stadt- und Gemeinderat immer wieder zum Durchbruch zu verhelfen.
Ledergerber tritt auf Ende April 2009 als Stadtpräsident zurück. Er will sich laut eigenen Angaben vermehrt der Erziehung seines jüngsten Sohnes widmen und wird am 1. Mai 2009 auch neuer Präsident von Zürich Tourismus. (cpm/ep/ap)
Erstellt: 29.03.2009, 17:20 Uhr
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118 Kommentare
So ein Tamtam um diese Wahl! In über hundert anderen Schweizer Städten und Dörfer wird auch ein Bürgermeister/Stadtpräsident oder was auch immer gewählt. Da wird aber nicht so ein grosser Wirbel gemacht...ach ja stimmt, es wurde ja in Zürich gewählt die selbsternannte Hauptstadt der Schweiz.... Antworten


































