Mehr Platz für Gipfeli: Gnädinger expandiert

Die Traditionsbäckerei am Schaffhauserplatz baut die Produktion aus. Ganz in der Nähe entsteht zurzeit eine zweite Backstube. Die heutige platzt aus allen Nähten.

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Seit 1942 entstehen Buttergipfeli, Vollkornbrote und andere Backwaren im Untergeschoss der Bäckerei Gnädinger. Seit 25 Jahren kämpfen die Bäcker mit Platzproblemen: «Frühmorgens geht es hier zu und her wie beim Tetris-Spielen, man steht sich oft im Weg», sagt Andy Gnädinger.

Er und seine Frau Yasmine haben im Jahr 2006 die Geschäftsführung übernommen und beschlossen, eine Lösung für die engen Platzverhältnisse zu finden. An dieser wird bereits eifrig gearbeitet, die Gnädingers haben gemäss Recherchen von tagesanzeiger.ch/newsnetz an der Weinbergstrasse eine Liegenschaft erworben. Der Umbau soll noch dieses Jahr beendet werden, offizielle Eröffnung ist auf Anfang 2009 geplant.

Neue Backstube bleibt im Quartier

An der Weinbergstrasse sollen vor allem Brote gebacken werden. Die Confiserie und der Restaurantbetrieb bleiben am alten Ort. In einem zweiten Schritt folgt der stetig wachsende Partyservice, der in den letzten sieben Jahren um 350% zugelegt hat.

Die Nähe zum Haupthaus am Schaffhauserplatz war gemäss Andy Gnädinger bei der Standortwahl fundamental: «Wir wollten, dass sich die Verkäuferinnen im Laden und die Bäcker weiterhin persönlich kennen. Ausserdem kann man Qualität nur gewährleisten, wenn die Transportwege zwischen Produktion und Verkauf minimal sind.» Zwischen der neuen Backstube an der Weinbergstrasse und dem Hauptsitz am Schaffhauserplatz liegen nur rund 100 Meter.

Kein zweiter Laden geplant

Bei der Expansion sind keine neuen Stellen geplant, das alteingesessene Team arbeitet am neuen Standort weiter. Und auch ein neuer Laden ist nicht vorgesehen. Der Gnädinger bleibt also ein Quartierbeck mit Tradition und ohne Filialen. Die Anwohner an der Weinbergstrasse müssen sich künftig mit dem feinen Gipfeliduft am Morgen begnügen, zum Reinbeissen ist der kurze Spaziergang an den Schaffhauserplatz weiterhin Pflicht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.09.2008, 15:55 Uhr

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