Zürich

Mehr als doppelt so lang wie der Prime Tower

Aktualisiert am 16.03.2012 7 Kommentare

Die SBB setzen in Zürich neue Massstäbe: Die Serviceanlage, die 2013 in Altstetten eröffnet werden soll, ist so lang wie drei Fussballfelder und kostet knapp 300'000 Franken pro Meter.

Das drittlängste Gebäude der Stadt: Die neue SBB-Serviceanlage in Zürich-Altstetten.

Das drittlängste Gebäude der Stadt: Die neue SBB-Serviceanlage in Zürich-Altstetten.
Bild: www.sbb.ch

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Weil die SBB heute massiv mehr Fahrgäste transportiere, bestellte sie 2010 bei der Firma Bombardier Transportation Switzerland AG für 1,9 Mrd. Franken 59 Fernverkehrs-Doppelstockzüge. Diese Züge sind bis zu 400 Meter lang. Sie werden ab 2014 die wichtigsten Verkehrsknoten der Deutsch- und Westschweiz verbinden, wie die SBB mitteilt.

Deshalb baut die SBB in Zürich-Altstetten eine neue Serviceanlage. Es soll 420 Meter lang werden - das entspricht der Länge dreier Fussballfelder. Gebraucht wird es zur Instandhaltung der neuen Doppelstockzüge. Die Anlage, die gemäss der SBB 2013 fertiggestellt ist, kostet 123 Millionen Franken. Das sind 290'000 Franken pro Meter.

Eine Milliarde Franken in den nächsten zehn Jahren

Weil die Serviceanlage länger sein wird als die Züge, könne künftig an diesen gearbeitet werden, ohne die einzelnen Wagen abtrennen zu müssen: «Wir können so unsere Instandhaltungsarbeiten noch effizienter erledigen als heute», sagte Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, anlässlich des Spatenstichs.

Auch Zürichs Stadträtin Ruth Genner zeigte sich erfreut über das Vorhaben: «Unsere 24-Stunden-Gesellschaft profitiert ganz direkt von der neuen Anlage.» Das helfe, die Preise tiefer zu halten. Neben Zürich-Altstetten investieren die SBB bis 2023 über eine Milliarde in Anlagen für die Instandhaltung ihrer Flotte.

(lcv)

Erstellt: 16.03.2012, 17:50 Uhr

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7 Kommentare

peter müller

16.03.2012, 18:14 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

sehe keine solarpaneels auf dem dach! Antworten


giorgio perez

16.03.2012, 21:00 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die grösse ist ja keine sache. Es gibt grössere gebäude. Aber die 300'000 pro meter sind der wahnsinn. Aber die sbb bekommts ja hinten reingeschoben - aus steuergeldern und strassenabgaben. Antworten



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