Mit provokativen Plakaten gegen das Pelztragen

In der Zürcher Kirche «Offener St. Jakob» wird derzeit mit Kunst gegen Pelze angekämpft. Ausgestellt sind Werke von Chinesischen Video- und Plakatkünstler die vor allem eines wollen: Provozieren.

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Der Schweizer Tierschutz STS, Animal Trust und Marchig Animal Welfare Trust riefen auf einer speziell eingerichteten chinesischen Website zum zweiten internationalen Plakatwettbewerb «Design Against Fur» auf. Insgesamt haben 248 Kunststudentinnen und –studenten aus chinesischen Universitäten auf den Aufruf reagiert und über 5'100 engagierte, sehr ausdrucksstarke Videoclips und Plakatentwürfe ein, teilte der STS heute mit. «Kunst will seit jeher auch provozieren und zum Nachdenken anregen», heisst es weiter, «der Schweizer Tierschutz nützt diesen Aspekt, indem er den Wettbewerb in China organisiert hat.»

Heinz Lienhard, Präsident des Schweizer Tierschutzes, der den Wettbewerb in China mitorganisiert hat, will mit den Plakaten eine junge Generation ansprechen. Sie sei es, welche die zukünftige Mode präge. China ist heute Marktleader bei der Pelzproduktion. «Die Plakate helfen im Kampf gegen diese Tragödie», sagte Lienhard anlässlich der Präsentation. Morgen Sonntag findet in der Kirche St. Jakob zudem ein Gottesdienst statt, zu dem auch Tiere eingeladen sind. Ebenfalls im Zeichen der Kreatur steht der heutige Migros-Event im HB anlässlich des Welttiertages: «Welches Haustier passt zu mir?», lautet das Motto.

(pa/tif)

Erstellt: 04.10.2008, 11:28 Uhr

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