Zürich

Monika Stocker hat einen neuen Job

Von Martin Huber. Aktualisiert am 08.07.2009

Ex-Stadträtin Monika Stocker steigt in die Privatwirtschaft ein. Im September eröffnet sie ein Büro für Beratungen.

Monika Stocker, Ex-Vorsteherin des Sozialdepartements der Stadt Zürich.

Monika Stocker, Ex-Vorsteherin des Sozialdepartements der Stadt Zürich. (Bild: Thomas Burla)

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Am 1. September eröffnet die 61-jährige Monika Stocker an der Grüngasse im Kreis 4 das «Atelier Monika Stocker» mit den Schwerpunkten Coaching, strategische Planungen, Referate und Genderfragen, wie aus einem Werbeflyer hervorgeht.

«Ich begleite Führungsleute aus sozialen Institutionen und politische Mandatsträgerinnen und -träger. Ich habe viel Erfahrung im Umgang mit Macht, mit Strukturen, mit Medien», schreibt die ehemalige Sozialvorsteherin der Grünen darin.

Keine Aufträge der Stadt

Für Unternehmen insbesondere aus dem Sozialbereich und für Selbständigerwerbende wolle sie «innovative realistische Strategien für die Zukunft» entwickeln. Sie werde in diesem Bereich aber «keine Aufträge aus der Stadtverwaltung Zürich» annehmen. In allen Beratungsangeboten will Stocker «die Vision einer gerechten, fairen Welt» vertreten, wie sie schreibt.

Stocker war im Juli 2008 nach 14 Jahren im Stadtrat in den Ruhestand getreten. Nach einer Pause und dem Abschluss eines Studiums der angewandten Ethik mit dem Master sei sie nun bereit für eine neue teilberufliche Tätigkeit, sagt sie. Bereits habe ihr Beratungsbüro erste Aufträge von Nonprofit-Organisationen erhalten. Daneben hat Stocker auch Lehraufträge an der Hochschule für Soziale Arbeit. (mth) (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.07.2009, 07:49 Uhr

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