Mord in Tankstelle: 20'000 Franken für Hinweise ausgesetzt
Schock und Betroffenheit nach der Tat: Für Yasemin wurden Blumen niedergelegt. (Bild: Thomas Burla)
Artikel zum Thema
Fahndungsaufruf
Gesucht wird eine schätzungsweise 18 bis 35 Jahre alte Person, zirka 170 bis 175 cm gross. Sie trug eine dunkle langarmige Oberbekleidung mit hellem Rand am Bund, eine dunkle Hose, eventuell mit hellem Gürtel, eine dunkle Baseball-Mütze sowie helle Schuhe. War vermutlich mit einem hellen Tuch maskiert.
Wer zur Tat oder über die Täterschaft Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich zu melden.
Telefon: 044 247 22 11
E-Mail: info@kapo.zh.ch
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Der Fall liegt schon zwei Jahre zurück. Doch das Tötungsdelikt in der Nacht auf den 21. August 2008 in Zürich-Seebach ist noch immer ungeklärt. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von bis zu 20'000 Franken für Hinweise zur Ermittlung der Täterschaft ausgesetzt.
In der Tatnacht wurde die aus der Türkei stammende deutsche Staatsangehörige Yasemin Yelocagi um Mitternacht an ihrem Arbeitsort mit mehreren Messerstichen umgebracht. Die Täterschaft konnte den Tankstellen-Shop an der Schaffhauserstrasse unerkannt verlassen – das Geld in der Kasse blieb unangetastet. Die Tatwaffe – ein rund 20 Zentimeter langes Küchenmesser – konnte die Polizei in der Nähe des Tatortes sicherstellen.
Die Kantonspolizei setzte bereits am 25. August 2008 einen Fahndungsaufruf und 10'000 Franken Belohnung aus. Sogar in der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» vom 14. Januar 2009 wurde der Fall thematisiert. Trotz der von privater Seite auf 20'000 Franken erhöhten Belohnung blieb die brutale Tat bis heute ungeklärt, teilt die Kantonspolizei am Dienstag mit.
(tif)
Erstellt: 16.03.2010, 12:24 Uhr


































