Münsterhof soll «repräsentativer und belebter» werden
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Das Zürcher Tiefbauamt hat in einer Medienkonferenz am Donnerstag über die Hintergründe und Leitgedanken der geplanten Veränderungen am Zürcher Münsgerhof informiert. Die Eingriffe am historischen Platz sollen minimal sein, die gewachsene Geometrie des Areals soll durch die Neugestaltung betont werden, wird dabei betont.
Geplant ist eine durchgängige Kopfsteinpflästerung ohne Abstufungen und Trottoirs. Die farbliche Nuancierung der Pflästerung nimmt die spezifische Form des Platzes auf. Zudem gibt es einen Brunnen und eine Baumgruppe.
Münsterhof soll wieder repräsentativer werden
Die Stadt Zürich verspricht sich davon, dass der Münsterhof wieder ein «repräsentativer und belebter Stadtplatz» wird. Die Alltagsnutzung soll dabei im Zentrum stehen.
Der Münsterhof soll weiter für Grossanlässe wie zum Beispiel Übertragungen von Opern genutzt werden können. Unter Mitwirkung der Anwohner soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, das den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt. Erste Vorgespräche sind für Herbst 2009 geplant.
Dass Parkieren auf dem Münsterhof künftig verboten ist, war schon mit der Abstimmung vom Mai 2003 über den öffentlichen Gestaltungsplan «Sechseläutenplatz-Theaterplatz (Opernhaus-Parking), Zürich-Altstadt» festgelegt worden.
TCS: Bisherige Lösung beibehalten
Gegen die Pläne der Stadt wehrt sich die Gruppe Stadt Zürich des TCS. Die Region Münsterhof sei eine hochwertige Einkaufsgegend, heisst es in einer Mitteilung.
Dementsprechend sei rund die Hälfte der Parkierenden Geschäftskunden, der Rest zum überwiegenden Teil Restaurant- und Dienstleistungskunden. Diese seien auf Parkplätze in Gehdistanz angewiesen. Die Parkplätze im Opernhaus seien hingegen viel zu weit entfernt. (tif/sda)
Erstellt: 09.07.2009, 17:35 Uhr





