Nach Mauchs Wahlsieg: Fulvio Pelli kritisiert SVP

Aktualisiert am 30.03.2009

Die FDP-Spitze macht die SVP für den Sieg Corine Mauchs bei den Zürcher Stadtpräsidiumswahlen verantwortlich. Pelli bezeichnet die SVP als die «schlechte Gesellschaft», auf die man künftig lieber verzichte.

«Lieber allein als in schlechter Gesellschaft»: Nach Mauchs Wahlsieg will Fulvio Pelli nichts mehr von der SVP wissen.

«Lieber allein als in schlechter Gesellschaft»: Nach Mauchs Wahlsieg will Fulvio Pelli nichts mehr von der SVP wissen. (Bild: key)

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Die Niederlage von FDP-Stadträtin Kathrin Martelli gehe direkt und indirekt auf den SVP-Wahlboykott zurück, teilte die Partei am Montag in Bern mit. Die SVP sei verantwortlich, dass in der grössten Wirtschaftskrise der vergangenen Jahrzehnte die grösste Stadt der Schweiz weiterhin ein linkes Präsidium habe. Die SVP habe ihren Kompass verloren und liege bei immer mehr Vorlagen im Bett mit der Linken, heisst es weiter. Als Beispiele genannt werden unter anderem die Ablehnung biometrischer Pässe, die staatliche Lohnkontrolle bei Grossunternehmungen, die Armee- und Sicherheitspolitik und die Ablehnung der Bahnpolizei. Noch schlimmer sei, dass die SVP immer öfter eine wirtschaftsfeindliche Politik betreibe und damit Arbeitsplätze gefährde. So habe die SVP die Interessen von Unternehmungen und Arbeitnehmern bei der Abstimmung über die Bilateralen im vergangenen Februar bekämpft.

FDP-Präsident Fulvio Pelli wurde mit der Äusserung zitiert, die FDP wolle im Rahmen ihrer Herausfordererstrategie eine klare, liberale Politik mit raschen Positionsbezügen, wie sie bei den Bilateralen ohne zusätzliche flankierende Massnahmen und bei der ausgabenseitigen Revision der Arbeitslosenversicherung gelungen sei. «Unabhängig der Zickzackkurse der SVP und ihrem populistischen Liebäugeln mit der SP wird die FDP ihren Kurs fahren: Lieber allein als in schlechter Gesellschaft», wurde Pelli zitiert. (fsc/ap)

Erstellt: 30.03.2009, 15:18 Uhr

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