Nein, das Tango-Tram stinkt nicht!
Von Lorenz Schmid. Aktualisiert am 12.03.2009 15 Kommentare
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Als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Tram 2000 haben die VBZ das Tram des Typs Tango des Schweizer Herstellers Stadler Rail im Auge. Ein Entscheid ist zwar noch nicht gefallen, dennoch wurde am Donnerstagmorgen ein Tango-Tram für Testfahrten in Zürich abgeladen. Dabei sind auch Fahrten im normalen Personenverkehr geplant, um so die Akzeptanz bei den Passagieren zu ergründen.
Auf welchen Strecken sich das auffällig gelbe Tram bewegen wird, gaben die VBZ noch nicht preis. Wer in den kommenden Wochen an der Tramhaltestelle das gelbe Tram auf sich zukommen sieht, kann sich indes auf ein neues Fahrerlebnis freuen. Der erste Eindruck auf den wenigen Metern Fahrt auf dem Gelände der VBZ-Werkstätten war schon mal vielversprechend.
Über einen sehr tiefen Einstieg kommt man durch breite Türen in das Tram. Man fühlt sich durch den grosszügigen Eingangsbereich denn auch eher wie in einem Zug, als in einem Tram. Einziger Wermutstropfen ist der enge Bereich über dem Drehgestell, wie ein VBZ-Mitarbeiter bemerkt. Im hellen Innenraum machen sich nicht wie bei den Cobras üble, sondern angenehme Gerüche nach neuen Materialien breit. Die Sitze sind zudem angenehm konturiert und bieten ausreichend Platz. Wie sich das Tango-Tram im Verkehr anfühlen wird, konnte bisher in Zürich nur erahnt werden. In Basel sind die Trams hingegen bereits im Einsatz. Doch zumindest auf der kurzen Schleppfahrt vom Vorplatz in die Werkstatt zeigte sich das Tango-Tram flüsterleise: Kein Rumpeln und Quietschen war zu vernehmen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.03.2009, 17:41 Uhr
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15 Kommentare
Mir gefällt der Innenraum des Cobra Trams besser. Der abgebildete Tango Wagen sieht aus wie ein Korridor mit ein paar Sitzen und grossen Türen, erinnert eher an ein Flugzeug oder Space Shuttle. Ich frage mich zudem, wie viele Wagen nötig sein werden wenn jeder Wagen nur so wenige Sitzplätze hat. Antworten





