Neue Offensive gegen Altpapier in Tragtaschen
Von Claudia Imfeld. Aktualisiert am 18.03.2010 118 Kommentare
Altpapier in Papiersäcken entsorgt: Für die Stadt ein Problem.
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Statt mühsam büscheln und bündeln, steckt so mancher Stadtzürcher sein Altpapier lieber einfach in einen Papiersack - und stellt es zur Entsorgung auf die Strasse. «Das funktioniert bestens so», sagt einer, der es seit Jahren so macht. «Der Abfuhrdienst nimmt die Migros-Papiersäcke immer mit.» Irgendwo ist da zwar noch die Erinnerung, dass man das eigentlich nicht tun sollte - aber die verpufft schnell, wenn die Tragtaschen weg sind.
Fakt ist aber: Die Erinnerung täuscht nicht. ERZ Entsorgung + Recycling Zürich sieht es überhaupt nicht gerne, wenn Altpapier in Papiertaschen bereitgestellt wird. Denn die Tragtaschen haben grosse Auswirkungen auf die Wiederaufbereitung des Papiers, wie Sprecherin Leta Filli sagt. «Die Taschen, egal ob vom Detailhändeler oder aus einer Boutique, sind imprägniert, was im Recyclingkreislauf grosse Probleme verursacht.» Die wasserabweisenden Stoffe würden in der Papierfaser-Masse zu Verunreinigungen führen.
Kleber sollen helfen
Deshalb werden in den nächsten Monaten die falsch hingestellten Zeitungen und Prospekte öfter stehen bleiben - und die «Falsch-Bündler» werden vom ERZ angegangen, so Filli. «Falsch gebündeltes Altpapier lassen unsere Mitarbeiter liegen und versehen es mit gelben Klebern.» Auf diesen steht, warum die Zeitungen nicht mitgenommen wurden: weil sie zum Beispiel nicht gebündelt oder nicht geschnürt waren oder weil das Altpapier in Tragtaschen oder zusammen mit Kartons bereitgestellt wurde.
Durch die Kleber sollen die Anwohner sensibilisiert werden. Doch was, wenn die «Übeltäter» diese nicht bemerken? «Ein paar Tage nach dem Abholtagwerfen unsere Mitarbeiter Flyer in die Briefkasten der Umgebung», so Filli. Auf den Merkblättern steht, wie Papier und Karton richtig gebündelt werden. «So erreichen wir einen enormen Lerneffekt», sagt die ERZ-Sprecherin.
Bei Karton Lerneffekt da
Sie spricht aus Erfahrung. Denn seit letztem Sommer hat die Stadt bereits ein Auge auf falsch gebündelten Karton. Das ERZ klebte in den letzten Monaten Hunderte von gelben Hinweiszetteln auf falsch Gebündeltes und warf Merkblätter in die Briefkasten. «Wenn wird das am gleichen Ort über längere Zeit machen, reduziert sich die Menge des Falsch-Gebündelten stark.»
Bei falsch bereit gestelltem Papier reagierte das ERZ bisher auch schon, aber noch nicht flächendeckend. Denn - anders als beim Karton - ist der Aufwand zum Aufkleben beim Papier rein mengenmässig viel grösser. Nach den guten Erfahrungen beim Karton will das ERZ nun aber auch beim Papier den Kampf gegen das falsche Bündeln jetzt wieder verstärken.
Einfach Stehenlassen kann das ERZ aber weder Altpapier noch Karton, egal, wie der Abfall hingestellt wird. Darum werden auch vollgestopfte Tragtaschen spätestens nach ein paar Tagen mitgenommen und fachgerecht getrennt. «Schliesslich ist es unser Auftrag, die Stadt Zürich sauber zu halten», sagt Leta Filli. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.03.2010, 14:27 Uhr
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118 Kommentare
Bevor ich von Zürich nach Lugano zog, habe auch ich Zeitungen gebündelt. Ich war richtig stolz auf meine Fingerfertigkeit. Meine italienische Mamma hat die Zeitungen viel zu locker geschnürt. In Lugano konnte ohnehin kaum einer schnüren. Altpapier wurde einfach in Papiertragetaschen versorgt, die bei Regen platzten. Hier ist man nicht so streng mit den Bürgern und erstellt freundlichst Container. Antworten
Viele hier finden es toll, dass die Luganesi (bzw. die Ticinesi) ihre Zeitungen und andere reklizierbare Abfälle einfach in den Kehricht werfen dürfen. Täten sie dies auch dann noch, wenn sie wüssten, dass dieser Kehricht u.a. nach Zürich und Winterthur exportiert und da verbrannt wird? Antworten
Wenn die Leute die Zeitungen lieber in Papiersäcke abfüllen, was sehr verständlich ist, dann soll doch ERZ einen Verwertungstauglichen Altpapiersack erfinden und bei Migros & Coop verkaufen wie die gebührenpflichtigen Güselsäcke auch. Das kann doch nicht so schwierig sein. Wer das Geld für den Sack sparen will, muss bündeln. So einfach. Antworten
Bewunderswert finde ich das Zuger Modell. An 12 Standorten stehen "Ökihöfe". Dort hat es Container wo man seine getrennten Abfälle reinwerfen kann, ca 20-30 versch., je nach Standort: Glas, Batterien, Nespressokapseln, Möbel, Karton, Papier... Für Leute, die nicht so mobil sind, gibt es zudem die Dienstleistung "Ökibus", der ebenfalls solche Container enthält und die Quartiere abfährt. Fantastisch Antworten
Kein Platz? Aber für die Unterflurcontainer vor ein paar Jahren für den normalen Güsel haben sie problemlos Platz gefunden? Die WOLLEN nicht... Wäre ja noch, wenn genau LUGANO dem tollen Züri ein Vorbild sein wollte! (Für die merkbefreiten: Das war ironisch.) Antworten
@Bettina Mayer: Papiertüten sind speziell behandelt, so dass sie auch in der Lage sind etliche Kilos zu tragen. Dafür können sie aber nicht mehr einfach rezykliert werden. Sowieso die ökologische und ökonomische Alternative sind Mehrwegtaschen aus rezykliertem Kunststoff. Gibt es ebenfalls in den Supermärkten zu kaufen und häufig hängen die gleich neben den Papiertüten. Antworten
@Stefan Jost: Das Ganze liegt genau umgekehrt: Altpapier ist in letzter Zeit im Wert gestiegen. In Deutschland sind sogar Private eingestiegen, da gemischtes Altpapier derzeit Höchstpreise erzielt. Papier hat im Gegensatz zu Plastik aber einen geringen Brennwert. Viel Strom und Wärme wird durchs Verbrennen nicht erzielt. Antworten
@ Ernst Zahner: Ihre Aussage entspricht heutigen Erkenntnissen, das getrennte einsammeln von recyclierbarem Material ist ökologisch unsinnig. Hier in London gibt es nur noch einen Container für alles Recyclierbare, das Material wird anschliessend maschinell getrennt, insbesonders auch jede Art von Kunststoffen. Das ERZ ist in der Entwicklung stehen geblieben. Antworten
Weiss hier eigentlich jemand, warum Papiertragtaschen anstelle der Zeitungsbündel untersagt sind? Was steckt hinter den fadenscheinigen Begründungen, die die Altpapiervrwerter gegen das Verwenden von Tragtaschein darbringen? Ich verstehe das nicht: Ist denn Papier nicht gleich Papier? Antworten
Kein Platz??? Wir haben Platz (und das Geld) für eine bis zu 6 Spuren breite Stadtautobahn am direkt am See - an bester Lage. Weitere Mehrspurige Autobahnen durchziehen das ganze Stadtgebiet. Aber für so ein paar lausige Unterflurcontainer soll der Platz fehlen?!?! Antworten
In Lugano wurde offenbar eine Lösung gefunden, die sowohl umwelt- wie auch bürgerfreundlich ist. In Zürich geht sowas leider nicht: Hier trifft zwinglianische Tradition auf rot-grüne Ideologie: Umweltschutz muss folglich weh tun - entweder im Portemonnaie oder durch Fronarbeit. Übrigens: Lugano hat auch keine schikanöse Kehrichtsackgebühr - trotzdem funktioniert das Recycling. Antworten
Papier bündeln ist eine Zumutung, wie überhaupt die ganze Entsorgung in Zürich total kundenfeindlich organisiert ist. Moderne Kehrichtverbrennungsanlagen im Ausland haben eine Sortieranlage und sortieren Wertstoffe automatisch aus. Fürs Altpapier gibt es in Deutschland die Papiertonne bei den Haushalten. Da schmeisst man Kartonagen und Papier einfach rein und Theman durch. Aber wir sind Zürich... Antworten
Grundsätzlich sollte es nicht zuviel verlangt sein alle zwei Wochen 5min für die Umwelt zu investieren. Solange wir uns aber mit allerlei willkürlichen Absurditäten/Schikanen rumschlagen müssen, kann ich die Motivationsprobleme einiger Mitbürger verstehen. z.B. Wohin mit den Mirgossäcken? Einsammeln von Papier in Papiersäcken durch ERZ in Agglogemeinden inkl. Verbrennung in unseren KVAs. Antworten
Ich habe 12 Jahre in Zürich gewohnt und lebe seit 2 Jahren in Lugano. Die Altpapiersammlung in Zürich war ein konstantes Ärgernis. Diese ewige Bündelei mir der Schnur. Und dann musste man immer noch checken, wann gerade Sammlung war. Einmal bin ich auf die scheinbar geniale Idee verfallen, die Zeitungen in einen Coop-Papiersack zu stellen. Wurde natürlich nicht mitgenommen. Ganz anders in Lugano! Antworten
Der wahre Grund, wieso man in Zürich das System von Lugano einführen will, liegt doch darin, dass unsere Stadtbeamten und Politiker eben kein freies Volk wollen. Die Beamten und Politiker dienen nicht dem Volk, sondern wollen es erziehen, büssen, gängeln, rumkomandieren etc. Dieses Verhalten reicht von der Politesse und dem Güselmann bis zu den Vorstehern der Departemente und den Stadträten. Antworten
In den 80er Jahren war die Schweiz mit Recycling weltweit wegweisend. Leider hat sich seither nicht viel verändert und wichtige Trends wurden verpasst. Es ist längst erwiesen, dass es ökonomisch und ökologisch sinnvoller ist, Recycling Material nachträglich zentral zu sortieren. Damit würden sich die Autoschlangen vor dem Werkhof und das Bündeln und bereit Stellen vor 7 Uhr auch erübrigen. Antworten
Ich bündle mein Papier seit selber wohne, hab's so gelernt und kein Problem damit. Ich denke, der Umwelt ist damit gedient, meinen Beitrag gebe ich zumindest dazu. Aber mal an alle, die z.B. Frankreich und deren Recycling-System so hochhalten; haben Sie sich in dem Land schon mal umgesehen? Müllberge wohin man sieht, die Natur ist schlicht versaut! Da bündle ich lieber in einem sauberen Land! Antworten
Klarere Information wär auch mal was. Ich höre zum ersten Mal, dass Papiertaschen gar nicht recyclebar sind. Auf dem Merkblatt steht zwar, man solle das Papier bündeln und nicht in Taschen stecken, also ich dachte bisher, das sei aus Gründen der Stabilität. Dass man die Taschen auch nicht in die Bündel packen sollte, davon hab ich noch nie was gehört. Antworten
Somit bleibt der Sack mit dem gelben Kleber drauf an der Strasse stehen. Nun fix eine Schnur drum (Plastikschnur: problemlos?!), und dann bleibt das Bündel später wiederum stehen: dank dem plastifizierten Kleber ist nun das Papier auch nicht mehr "rein"!!! Wow, was für eine Lösung! NB: Ich bündle mein Papier schon ewig ;-) aber mit Fenstercouverts, Glanzprospekten, Joghurt-Einfasspapier...etc drin Antworten
Liebes ERZ Team Vielen Dank für den super Service den das ERZ leistet! Meine Frage zu obigem Artikel: wird das Altpapier nicht sowieso aussortiert , da "falsche" Papiere wie Hochglanzmagazine, Bücher mit Bucheinband, Halbkartons, etc. zusammenbündelt werden? Dann könnten ja die Papiertaschen im gleichen Zug eliminiert werden? Und es müssten keine Schnüre entfernt werden. Liebe Grüsse VR Antworten
Unser Grünes MAMI, (Ruth Genner Vorsteherin des ERZ) erzeiht halt lieber ihre Stadtbürger, als dass sie sich mit der Papiertaschen-Industrie und den Grossverteilern sich an einen Tisch setzt! Der eigentliche Skandal ist, dass Papiertragtaschen nicht reziklierbar sind! Wieso sind solche Tragtaschen überhaupt noch zugelassen??? Sind Papiertragtaschen Sondermüll??? Lieber gelbe Kleber drucken-super! Antworten
Warum produziert das ERZ und andere Recycler nicht endlich einen tauglichen "Altpapiersack"? Dann können dies selber bestimmen, woraus der gemacht ist. Die Migros/Coops könnten den dann billig (20 Stück 5.-) verkaufen, und schon sind die Probleme gelöst. Das Bündeln ist mühsam und unpraktisch. Antworten
@ Helena Rupp Grau. Sie kennen wohl die Standards nicht. In Zürich dürfen in die grünen Container nur Gartenabfälle (wäre ja noch schlimmer, wenn der Gartenabfall in Zürisäcke gefüllt werden muss). Zudem Kosten diese Conteiner. In Schlieren ist die Grünabfuhr (Küchen + Gartenabfälle) gratis, wie vielerorts. Dass ERZ will Geld verdienen, Umweltschutz ade! Im Kreis 1,2,4,5,6,7 ist Kompost schwierig. Antworten
@Helena Raup Grau. Zürich hat keine Gründabfuhr, lediglich Gartenabfuhr. In den grünen Container dürfen keine Küchenabfälle wie in den meisten Gemeinden im Kanton. Leider. Die Stadt macht einem den Umweltschutz zum grauss, leider. In den umliegenden Gemeinden gibt es Beispielswies auch Karton und Papierconteiner. Das ERZ erbringt wirklich keine Glanzleistung, es muss billig! Leider! Antworten
Und immer noch bezahlen wir horrend viel Geld für Kehrichtsäcke, was damals, als es eingeführt wurde, durchaus Sinn machte, um ein gewisses Bewusstsein herzustellen. Aber da wir heute ja rundum so sparsam sind und sogar Müll von aussen benötigen, um die Kehrrichtverbrennungseinrichtung auszulasten, denke ich, wäre es an der Zeit, da mal einen Gang runter zu fahren. Antworten
Ich arbeite in einer Altstoffsammelstelle und habe die Order jedermann zurück zu weisen der das Altpapier in Tragtaschen oder unverschnürt zur Sammelstelle bringt. Aber es zeigt sich dass immer und überall jemand zur Kontrolle present sein muss,denn heute glt bei vielen Leuten immer noch AUS DEN AUGEN AUS DEM SINN. schade für die Umwelt Antworten
@Lucas Cannolari: wie kommen Sie darauf, dass Zürich keine Grünabfuhr kennt? Viele Mietshäuser haben einen Grüncontainer und Hausbesitzer können den Service auch abonnieren und/oder haben einen Kompost. Zum Thema: ich seh das Problem auch nicht. Ist es wirklich so schlimm, alle 14 Tage rasch das Papier zu bündeln und 1x pro Monat den Karton? Das ist unser Beitrag zum Umweltschutz. Antworten
Das System ist sowieso hirnrissig und gehoert schnellstens geaendert!!! Warum muss ich Papier und Karton getrennt sammeln??? Warum muss ich ueberhaupt buendeln??? In allen Nachbarstaaten der Schweiz geht das viel einfacher: oeffentliche Kontainer fuer Papier und Karton, wo die Buerger ihren Papierabfall einfach reinschmeissen koennen. Das ist einfach und effizient. Auch ohne der Buendelei ... Antworten
@bart wakker: Nicht nur in anderen Ländern. Auch in anderen Ortschafften in Schweiz. Wo ich herkomme, gibt es nur EINE Papiersammlung - Also für Karton und Papier. Weiter fnde ich die Argumentation etwas eigenartig. Ein ganzes Bündel mit Papiersäcken wird jedes Mal brav mitgenommen, dies sollte dann ja noch ein viel grösseres Problem sein. Nur an der Sortierung kann es ja nicht liegen. Antworten
Wir waren mal Weltmeister, was das Recycling angeht! Aber ander Länder haben uns überholt - Während unsere Methoden auf dem Stand der 80er Jahre stehengeblieben sind, haben ander Länder bessere System eingeführt - wie einige Schreiber unten ja bestätigen. Vieleicht sollte das ERZ seine Energien mehr dahin lenken, anstatt in die Erziehung ihrer Kunden. Antworten
Der Begriff "Dienstleistung" scheint ERZ nicht zu kennen. Umweltschonendes Recycling sollte praktisch und einfach sein. Anstatt Zeit zu verplempern mit Kleber verteilen, soll ERZ die Abfalltrennung einfach selber vornehmen. Offenbar gibt es da noch Personen, die keine ausreichende Beschäftigung haben. Antworten
In unserer Gemeinde im Aargau gab die Gemeindeverwaltung den Grund für ähnliche Vorschriften ehrlich an: man bekommt einen höheren Preis für das "sauber" gebündelte Papier. Manche tun hier so, als wäre die Schweiz in Sachen Recycling Schlusslicht: das Gegenteil trifft zu, die Schweiz steht weltweit auf den vordersten Plätzen, bei Glas auf Platz 1. Übertriebene Vorschriften sind kontraproduktiv. Antworten
Man muss festhalten, dass das ERZ eine der schlechtesten Leistungen im Kantonsvergleich erbringt: z.B. dürfen im Grüncontainer keine Küchenabfälle rein (z.B. in Schlieren schon), ERZ kommt nur 1x pro Woche (in Schlieren 2x) etc. in Schlieren gibt es Zeitungscontainer (nix da mühsam bündeln), etc. Nun, ich lebe seit Geburt dennoch lieber in Züri (wegen Lage), wäre aber froh ERZ wäre besser. Antworten
@Jüge Diener: Ich sage nicht die Städte sind schöner, aber effizienter in Sachen Umweltschutz. Sind Sie gegen besseren Umweltschutz? Das finde ich nun auch ein wenig egoistisch von Ihnen. Sackgebühren kennen diese Länder nicht und die ist mir eigentlich auch recht egal. Antworten
Es ist ja nicht so, dass Zürich die einzige Stadt wäre, wo Papiersäcke verboten sind - dies ist nämlich schweizweit der Fall! Glaubt ihr, die Zürcher würden die Papiersäcke zum Spass verbieten? Fragt die Recycling-Unternehmen, die erklären's euch gerne nochmals.. PS: Die Couvertfenster-Schnipsel sind relativ leicht aussortierbar, mehr Probleme macht der Leim, mit dem die Fenster eingeklebt sind. Antworten
...ist denn dass Bündeln und Schnüren von Altpapier so eine Zumutung? seht es doch als eine Art meditative Handlung. Es erleichtert zudem den Müllmännern die Arbeit : Tragtaschen sind nach einem Tag im Dauerregen völlig aufgeweicht. Wenn man wieder nach Zürich kommt, erscheint alles so angenehm geordnet. Meine ausländischen Freunde schätzen dies enorm. Antworten
Wo ist das Problem? Schnüren ist eine willkommene handwerkliche Aktivität! Und was Vorschriften anbelangt, fällt Zürich nicht besonders auf . In Wien z.B. darf im Tram nicht gegessen werden, in London gibt es oft keine Abfallkübeln, In der Tube wird gebeten mit Ipod und co leise umzugehen. Diese "Bewormundungen", so viel ich weiss, stören niemand, oder nur das "nach mir die Sinflut" Individuum Antworten
@Ammann: Die Papier- und Kartonbündelei ist extrem lästig und zeitraubend und beeinträchtigt somit meine Lebensqualität ganz erheblich. Mein Verdacht: Reine Schikane! Wenn ERZ nicht zufrieden ist, dass ich das Papier separat entsorge, dann sollte ich es vielleicht besser direkt in den Container werfen, natürlich ohne überteuerten Züri-Sack drumherum. Antworten
Wenn ich das so lese, frage ich mich, was für Probleme die Zürcher haben! An meinem Wohnort wird 4 mal im Jahr Papier gesammelt. Auch wir müssen das Papier bündel. Wer jedoch schon selber einmal Papier sammeln durfte (bei uns machen das örtliche Vereine), weiss vernünftig grosse Bündel zu schätzen. Und beim ERZ arbeiten sicher auch Menschen und keine Maschinen. Antworten
krass, was hier rumgejammert wird. ist es so schwierig, papier und karton richtig zusammenzubinden? wer zu faul ist dafür, kann es ja in die kostenpflichtigen abfallsäcke schmeissen. das zusammenbinden war schon vor 20-30 jahren pflicht. man muss jetzt nicht tun, als wär das was ganz neues. kann man echt den kopf schütteln... Antworten
@Andy Egger, anstatt die falsch Reziklierer zu Büssen, wäre es besser, wenn die Gemeinden die KK anweisen täten keine SPAM Mitteilungen in Plastik zu versenden! Diese landen eh direkt in der Sammlung! Und auch die "Amtlichen Publikationen" landen ungelesen in der Papiersammlung! Umweltschutz wäre es, wenn neben dem Recycling auch der Papiermüll durch Parteiwerbung, Reklame, etc verkleinert würde! Antworten
das problem ist doch: bündeln ist viel zu mühsam. ich versteh einfach nicht, weshalb es in der schweiz nicht spezielle tonnen gibt für papier so wie in deutschland. dort bekommt jedes haus eine blaue tonne. da kann man das papier einfach reinschmeissen und alle 2 wochen stellt man die blaue tonne raus. kein bündeln, keine papiersäcke nötig. das wäre 1. service und 2. keine papiersäcke mehr Antworten
Schade, dass ERZ es nicht schafft der Bevölkerung ihre Bitten mit etwas Freundlichkeit und Charm zu erklären - viele der verärgerten Stadtbürger wären nur halb so verärgert, wenn man mit uns als Lohnzahler dieser Behörde und somit als Kunde freundlich umgehen würde! Antworten
Aus ökologischer Sicht wäre ein Überdenken des Recyclingkonzepts aus den 80-er Jahren dringend nötig: Wertstoffe in trockenem Abfall (Papier, Karton, Tetrapack, Kunststoffe, Alu, Stahlblechdosen usw.) lassen sich technisch viel präziser aussortieren, als durch eine unendliche Anzahl Regeln und Übertragung der Verwantwortung an die Konsumenten. Eine Sammlung für alles Trockene! Antworten
Wäre doch gut wenn einfach recycled werden dürfte, statt dessen werden ewig 'geht nicht' Grenzen gesetzt. Der gute Wille der Bürger zählt, das System stimmt nicht. Da wo die 'vermeintliche Aufklärung der Stadt funktioniert hat, wurde der Hausmüll wieder mehr belastet. Es ist dringend an der Zeit allen Müll zu recyclen, gerade weil wir Alle so privilegiert leben. Zürich ist erst dann sauber. Antworten
Wie paradox das tönen mag: Erst wird vorgeschrieben, dass das papierene "Altgut" primär geschnürt am Sammelplatz deponiert werden soll, und zu guter Letzt wird es - im Prinzip zähneknirschend ... - doch noch derm Papiermolochen zugeführt. Ob Schnüre sich für die Papierweiterverarbeitung eher eignen, sei dahingestellt. Und: Die Flyer erscheinen mir als Bürokratie gegenüber dem - Steuerzahler! Antworten
Neueste Untersuchungen zeigen: Wenn Abfall ungetrennt eingesammelt wird und danach von Maschinen/Profis getrennt wird, ist das ökologisch viel effektiver, nachhaltiger und billiger. Aber nein, stattdessen muss man sich bevormunden lassen von "Fachkundigen" , die nicht a jour sind. Die EWZ sind nicht auf dem aktuellen Stand des modernen Recycling, sondern etwa 15 Jahre hintendrein. Antworten
Hat man auch schon überlegt wohin das Altpapier geht "Schön gebündelt" Mit dem Lastwagen nach Holland, dort verschifft nach China (besitzt wenig Waldflächen), verarbeitet zu Kartonschachteln um die Produkte Made in China nach Europa zu schicken. Ein ganz grosses Geschäft. Ich packe mein Altpapier in Kehrrichtsäcke, das Ganze in die KVA so haben wir ein wenig Wärme und Strom. Antworten
In der Hauptsammelstelle wird sowieso einfach alles in eine Mulde geworfen! Das habe ich selbst so miterlebt. Alles reine Schikane. Die Saecke landen eh im Papiermuell. Die Meisten Leute schmeissen eh Kartons mit Tesafilm drauf, Klopapierrollen, bedruckten Karton und Couverts mit Plastikueberzug da rein. Die sollen aufhoeren die Leute zu tyrannisieren. Ist ja schon krankhaft das Ganze! Antworten
Die reine Idiotik ! Die Bürger von heute haben doch anderes zu tun, als ein Schnürchen um alte Zeitungen zu binden, das ist doch lächerlich ! Die Schweiz sollte entlich mal was vom Ausland lernen, z.B. Frankreich, wo es fast in jeder Kommune eine gratis Abfallstation gibt, wo man all seinen Müll, egal was, loswerden kann. Antworten
Ich sehe ehrlich gesagt das Problem nicht - es ist doch absolut keine Sache das Papier zu bündeln! Das "muss" man nicht nur in der Stadt Zürich sondern auch ganz vielen anderen Gemeinden im Kanton! Das ist keine Schikane oder Faulheit der Stadt oder so ähnlich sondern bloss damit möglichst effizient und hochwertig das Altpapier entsorgt und weiter verwertet werden kann. Reduziert Kosten! Antworten
In vielen ländern darf man papier und karton zusammen und beliebig abliefern. Es wird dann noch von den verarbeitern nachsortiert bevor das eigentliche recycling beginnt. Damit wird es viel einfacher um alt papier und karton zu sammeln. Hierzulande sorgen solch lächerliche vorschriften nur dazu dass weniger gesammelt wird als möglich wäre. Antworten
Wieder mal typisch ERZ - statt Service immer wieder Vorschriften und neunmalkluge Erklärungen. Alles was praktisch ist, wird akademisch hinterfragt. Geben denn Plastikschnüre keine Verunreinigungen? Oder wird jedes Paket aufgemacht um Arbeitsplätze zu sichern? Also bitte - eInfach mal einen Service erbringen, das Beispiel von Frankreich von Pankraz ist gut, ich kann dies bestätigen! Antworten
Muss denn Recycling wirklich so kompliziert sein? Warum schaffen es ausnahmslos alle anderen Städte ein viel bequemeres Recycling-System zu machen (z.Bsp. Brüssel, EIN Sack für alles recyclebare) und Zürich nicht? Warscheinlich soll das Recycling möglichst mühsam sein, um damit die Möglichkeit für Kasteiung und Abbitte zur Beruhigung des schlechten Umweltgewissens zu geben. Antworten
Es gibt sachlich keinen Grund, Altpapier nicht in Tragtaschen an die Strasse zu stellen. Es wird im Recyling so oder so separiert, wie Konservendosen aus dem Haushaltkericht. Vor einiger Zeit hat ein Professor (in Mannheim?) vorgeschlagen, Abfall erst nach dem Einsammeln technisch zu separieren, weil es ökologischer ist. Antworten
Stinkt mir auch gewaltig;- immer und überall diese Vorschriften. Anderseits nehme ich immer öfters zur Kenntnis, dass heute jeder sich so benimmt, als sei er der einzige Mensch auf dieser Welt. Darum braucht es heute diese Reglemente. Sie sind nur unserer Verhaltungsweise angepasst und darum in der Folge leider nötig;- weil eben jeder sich für "den Grössten" hält und sich nichts mehr sagen lässt! Antworten
David Maimon@ und bezahlen darum mehr Sackgebühr! Wenn Ihnen das nicht passt wieso ziehen Sie dann nicht wieder in diese , ach so schöne Städte, von denen Sie schwärmen. Es geht um Umwelschutz und nix anderes, wenn da dem einten das bündeln etc zu viel ist, sorry dann wunderts mîch nicht geht das zusammen leben der Menschen langsam vor die Hunde! Egoistisch bis zum geht nicht mehr! Antworten
Die Schweiz erstickt in einer Regulationsflut. Aber das, was wirklich reguliert werden müsste, nämlich der Finanzmarkt, da versagen bis dato alle ohne Ausnahme. In Anbetracht der letzteren Tatsache, kommt mir diese Bündelei wirklich als läppische Schikane vor. Antworten
@Jürg Ammann: Ich spare 80% des Altpapiers ein, seitdem ich auf die Papierversion meiner zeitungen verzichte. Mit dem iPad werde ich dann nochmals einen guten Teil einsparen. Für den Rest lasse ich mich nicht vom ERZ mit hanebüchenen Regeln schikaniere. In allen anderen Städten in denen ich gelebt habe, gab es nie solch stupide Recycliingverhinderungsmassnahmen ... Antworten
Im Artikel steht nicht, dass die Säcke nicht geeignet für das Altpapiersammlung sind, da sie sehr oft andere Sorten von Abfall verstecken können. Das verteuert / verunmöglicht das Recyclingsprozess (und verpufft somit unser Steuergelder -> Argumentation für Leute die nichts anders verstehen) Antworten
Wenn Zürich in einem Bereich Weltmeister ist, dann sind es Verbote! Wieso gibt's in Zürich im Jahr 2010 keine Grünabfuhr? Ich hab schon in diversen Städten auf der ganzen Welt gelebt, aber so kompliziert wie in Zürich ist Recycling nirgends! In Kalifornien wird Recycling Material (Papier/Karton,Glas,Alu,PET...) in einer blauen Box wöchentlich abgeholt und dann von Arbeitslosen/Häftlingen sortiert. Antworten
@David Maimon: Der Anreiz für ein Recycling liegt in der Wahrnehmung der Eigenverantwortung der Umwelt und späteren Generationen gegenüber. Das ist viel verlangt; zu viel.... @Daniel Landwehr: Stellen Sie sich vor, ich bezahle auch Steuern in der Stadt, und nicht wenig, aber nicht ungern, weil ich als Gegenleistung viel Lebensqualität erhalte. Aber das ist Ihnen wohl zu hoch! Antworten
Im Artikel sollte erwähnt werden warum das Altpapier gebündelt werden muss, das hat nähmlich seine Gründe. Die bisher fast ausnahmslosen Nörgeler auf dieser Seite sollten mal in einer Altpapierverwertung vorbeischauen. Da kann es vorkommen, dass übelster Abfall (Windeln etc.) in den Tragtaschen entsorgt werden. Aber wie auch bemerkt wurde, man kann das Papier ja auch gebührenpflichtig entsorgen. Antworten
Statt Geld für lächerliche Kleber zu verschwenden, sollen die fehlbaren Leute lieber konsequent und hart gebüsst werden! Das würde viel mehr Nutzen, wenn jemand mal ca. 500.- Busse bezahlt hat, so wird er sein Altpapier in Zukunft brav bündeln. Aber mit solch komischen Klebern erreicht man überhaupt nichts! Antworten
@ Jürg Ammann et al: Wenn jemand will, dass ich recycle, dann hat er die Anreize richtig zu setzen. Ich sehe null Grund für irgendwelche Schikanen mit Papiersäcken ja aber nein oder vielleicht doch etc. Da gehe ich den Weg des geringeren Widerstands und nutze den den Abfallsack. Antworten
Wieso diese Bürokratie`? In Frankreich ist jeder Haushalt mit einem zweiten (gelben) Abfallchübel ausgestattet, der mit Papier + Karton (+ Abfallsäcken!) gefüllt und wöchentlich von der Abfuhr geleert wird. Das ist wesentlich praktischer und auch für die Abfuhrleute einfacher, da sie nicht jedes Bündeli einzeln aufheben müssen. Antworten
Einmal mehr. Die Beamten haben wieder eine Arbeit gefunden, damit ihr Arbeitsplatz nicht wegrationalisiert wird! Die Schweizer sind ja Weltmeister im Recyclen. Nun werden wir also zukünftig auch lernen bei den Fenstercouverts die Plastikfenster zu entfernen und seperat zu entsorgen! Antworten
@ Ammann: Zahlen Sie auch Steuern? Möchten Sie Tag für Tag von denen, die Sie mit Ihren Steuern bezahlen auch noch belehrt werden? Mit Papier wird Geld verdient. Wieso wird man denn für das Sammeln auch noch schikaniert. Lesen Sie die anderen Zuschriften, dann sehen Sie, dass langam aber sicher die Zürcher die Nase voll haben von Bevormundung und Schikanen und "Respekt"-Aktionen der Müllpolizei! Antworten
Ein Zeitungsbündel schnüren macht halt viel Arbeit. Was sind das für Jammergestalten die immer gleich aufheulen, wenn Sie etwas Verantwortung mittragen sollen. Die Flaschen werft ihr ja auch in die Behälter der dafür vorgesehenen Glasfarbe. Aber es Schnüerli ums Bündeli wickle isch halt scho e Söibüez. Der Grund warum das so gemacht werden soll müsste eigentlich allen einleuchten. Erbärmlich... Antworten
Wenn ich so die Leserkommentare überfliege, zeigt sich wie faul, egoistisch und rücksichtslos diese Gesellschaft geworden ist. Zusammenleben heisst Spielregeln respektieren, damit es allen leichter geht und eine gewisse Ordnung herrscht. Genau dieser Egoismus wird unserem Land und unserem System das Grab schaufeln. Zum Glück. So gibt es Platz für was neues, besseres. ZUSAMMENleben, ZUSAMMENstehen. Antworten
@urs huggentobler: ".. eine Menge Geld verdient..." Aha, und die Angestellten des ERZ, die Fahrzeuge und deren Unterhalt, das kostet alles nichts? Denken Sie mal, es geht hier nicht darum, Geld zu verdienen aus Ihrem wertvollen Altpapier, sondern darum, dass Papier nicht einfach im Abfall landet, sondern wieder verwertet werden kann. Dann müssen ein paar Bäume weniger dran glauben. Kapiert? Antworten
Was für eine doofe Argumentation... Ich muss also das Altpapier brav mit schnürchen bündeln, statt in die Tasche zu stecken, ok... ABER, wieviele Leute bündeln denn die hunderten alten Migros/Coop Taschen mit ins Altpapier rein? Im Altpapier sind sie sowieso. Oder soll ich die Papiertaschen als Karton mitgeben? Als Sondermüll? Und Verbrennungen LECHZEN nach Papier, da Restmüll kaum brennt! Antworten
Wo ist da die Logik? Was ist mit Plastikschnüren für die Bündel? Und was ist mit all den Werbeprospekten und dergleichen, die plastifiziert sind? Und die Plastik-Sichtcouverts? Und heisst das, dass Detailhändler-Papiertragtaschen nicht ins Altpapier gehören? Bietet das ERZ nun Kurse für Papierzusammensteller an? Und nebenbei: Heinz Durrer, schon mal was von Steuern gehört? Antworten
Ich kann die Leute nicht verstehen. Das ist doch völlig normal, dass ERZ auf das Einhalten einfachster Regeln pocht. An die Herren und Damen Nörgler weiter unten: wenn ihr es nicht gebacken kriegt, euer Altpapier zu bündeln, dann schmeisst es doch in den Zürisack und bezahlt dafür. Drum gibts ja ne Sackgebühr: die faulen bezahlen und die schlauen können sparen. Antworten
Das Altpapieraufkommen bei mir hält sich dank Antiwerbestickern und Onlinezeitungen im Rahmen denoch habe auch ich alle Jahre wieder ein Bündel zusamen das ich korrekt und am richtigen Datum auf die Strasse stelle. Was ich störender empfinde sind so Orte wo die Leute ihren Abfall deponieren in schwarzen Säcken oder gleich im Papiersack und dazu noch der ganze andere Haushaltsmüll. Antworten
So könnte es weitergehen mit Papiersammelvorschriften: - Bündel nur noch maximal X kg und oder maximal x cm Höhe - Bündeln nur noch mit teuren Spezialschnüren - Zeitungs- und Druckerpapier separat bündeln - Verbot von Umweltschutzpapier - Nur noch mit Adressettikette, später nur noch mit Formular - Papiersammlung wird kostenpflichtig - Nur noch kostenpflichtige Abgabe bei Zentralstelle. Antworten
Vorschriften, nichts als Vorschriften. In verschiedenen Gemeinden heisst es "nicht zu schwere Bündel machen" wegen den Jugendlichen die das Papier einsammeln. Ist denn 5-8 kg zu schwer für die Jugendlichen? Ich habe schon lange aufgegeben mein Papier zu bündeln und mehrere Wochen zu verstauen. Was ich zu entsorgen habe, geht in den allgemeinen Müll. So einfach ist das. Antworten
Das Schnüren der Bündel bedeutet 3min Arbeit. Aber für manche ist dies halt schon zuviel Aufwand oder zu kompliziert (siehe unten)! Ausserdem bin ich froh, meine Zeitungen vor der "Haustüre" entsorgen zu können und nicht erst zur Sammelstelle bringen zu müssen. Dies erspart mir dann wieder einigen Aufwand. Antworten
@Daniel Landwehr und David Maimon: Ja, glauben Sie denn, ERZ sammle das Papier zu seiner Freude? Man nennt das "Recycling", und es hängt mit einem möglichst sinnvollen Umgang mit Rohstoffen zusammen. Das müsste uns eigentlich alle interessieren, aber eben: kosumieren, verschwenden, nach-uns-die-Sintflut-Mentalität, das ist halt schon einfacher. Ich kapier das einfach nicht ... Antworten
Diese Sch..stadt hat wirklich keine andern Sorgen mehr als ihre Bewohner zu schikanieren. Werft doch einfach die Zeitungen wieder in Container, wieso sollen wir denen eigentlich noch helfen, gratis zu Papier zu kommen. Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo Kinder /man dafür Geld kriegte. Sollen das Zeug nur liegen lassen, bei uns hat schon manche Windböe dafür gesorgt, das dem nicht lange so blieb Antworten
Wäre es nicht einfacher und längerfristig günstiger die Detailhändler zu einer "papierkonformen" Tragetasche zu bewegen ? So spart man sich Kleber, Personal und jeder einzelne jede Menge Aufwand das Papier zu bündeln.... Wieso setzt Züri nicht auf Papiercontainer, wie z.B. Glascontainer ? Da gibts auch schöne, in den Boden eingelassene, unauffällige,... Antworten
Super Aktion! Zuerst wird das Volk erzogen das Papier separat zu sammeln, dann noch genauer zu trennen und nur gebündelt auf die Strasse zu stellen. Nach dieser Erziehungsaktion jetzt werden die Strassen nach ein paar Tagen mit alt Papier übersät sein. Das ERZ kann dann die einzelnen Zeitungsblätter überall zusammenklauben, SUPER! Typische kurtsichtige arrogante Sichtweise unserer Verwaltung. Antworten
So ein Terror! Die sollen doch froh sein, dass sorgfältig gesammelt und sortiert wird. Sattdessen hat die Stadt nichts als neue Vorschriften zu bieten. Wie wäre es mit einem dicken Dankeschön, dafür, dass man die Arbeit anderer macht? Glauben die vom ERZ, man hätte nichts anderes zu tun, als Papier und Karton zu bündeln? Antworten






Roger Schneider
@handermann: Zu faul bin ich nicht, aber ich weiss Besseres mit meiner Zeit anzufangen, als sie mit Altpapierbündeli binden zu vertrödeln. @Zumthuer: Ihr Beispiel zeigt auf, wie bescheuert die Deutschschweizer diesbezüglich sind. Zuerst lässt man sich von den Behörden unsinnige Kehrichtsackgebühren aufschwatzen und dann muss man Kehricht von weit herkarren um die Verbrennungsanlagen auszulasten. Antworten