Zürich
Neuer Club Q ist Stunden vor Eröffnung eine Baustelle
Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 27.08.2010
Am 10. Juli kam der grosse Regen. Ein schlimmes Unwetter zog in der Nacht auf Sonntag über Stadt und Land, das Wasser drang über eine Türe auch in den leerstehenden Club Q an der Förrlibuckstrasse 151 ein. Das mehrere Zentimeter hohe Wasser kam just zu einer Zeit, als ohnehin schon alles im Umbruch war: Die alte Einrichtung wurde herausgerissen, die Betreibercrew ausgewechselt, ebenso das Konzept. «Wir wollen weg von der Coolness und dem‹Underground Chic›, die bisher das Lokal geprägt haben», erklärte der neue Geschäftsführer Robin Donat gegenüber dem Züritipp. Stattdessen soll die Atmosphäre «wärmer» und «weiblicher» werden.
Selbst der Parkett war kaputt
Dass der Club heute Abend bereit stehen wird, ist wenige Stunden zuvor kaum vorstellbar. Überall wird gebohrt und gehämmert, ein Heer von Arbeitern verlegt Teppiche, verschraubt Verschalungen, trägt Loungesofas herein. Vom DJ-Pult ist noch ebenso wenig zu sehen wie von einer Garderobenausstattung; stattdessen brummen Trocknergeräte um die Wette. «Der Sturm hat uns zurückgeworfen», gibt Donat zu. Selbst der Tanzbodenparkett wurde vom Wasser zerstört und musste deshalb in aller Eile ersetzt werden.
Wie hoch der Wasserschaden ist, hat Donat noch nicht ausgerechnet. Er ist aber «guter Dinge», dass bis zur Türöffnung alles bereit sein wird. «Wir arbeiten wie wild, dass wir noch fertig werden», so der kurz angebundene Clubbetreiber. Damit die 16 DJs, die für die Neueröffnung gebucht sind, auch wirklich auflegen können, haben die Handwerker in den letzten Wochen praktisch rund um die Uhr gearbeitet. «Um 6 Uhr morgens gings los, Schluss war jeweils um 1 Uhr nachts», erklärt Donat.
Imageproblem
Grossen Andrang erwarten die Clubbetreiber morgen Samstagabend, wenn der New Yorker House-Star Armand van Helden auftritt. Mit Acts wie diesem will der Club (Slogan: «The Sunny Side of Clubbing») sein Publikum verbreitern und wohl auch wechseln. Image und Umsätze des Q hatten in der Vergangenheit immer wieder unter Schlagzeilen wegen Drogen und Schlägereien gelitten. Tiefpunkt war der Mord an einem 17-Jährigen, der am 20. März von einem Latinotypen niedergestochen wurde. Der Täter ist auch fünf Monate später noch nicht gefasst. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.08.2010, 15:36 Uhr
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


