Neuer Rekurs gegen Stadion Zürich
Aktualisiert am 05.06.2009 57 Kommentare
Das Stadion bleibt Modell: Hardturm-Projekt der Architekten Meili und Peter
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Der Entscheid des Regierungsrates, dass das Stadion tiefer als üblich ins Grundwasser gebaut werden dürfe, sei zu Unrecht erteilt worden, findet die IG Hardturmquartier. Zu diesem Schluss sei sie aufgrund eines Fachgutachtens gelangt, schreibt die Anwohnervereinigung in einer Mitteilung von heute Donnerstag.
Das Beharren der Bauherrschaft auf einem Projekt, das der langjährigen Bewilligungspraxis im Kanton Zürich krass zuwiderlaufe, sei in ökologischer Hinsicht unverantwortlich. Es widerspreche den eigenen Ansprüchen der Stadt Zürich als «Energiestadt mit Goldlabel» diametral.
Rechtsstreit dauert schon mehrere Jahre
Der Zürcher Regierungsrat hatte Ende Januar das Ausnahmegesuch bewilligt, das eine Unterkellerung unter den mittleren Grundwasserspiegel vorsieht. Der Regierungsrat bezeichnete das Gesuch als gerechtfertigt, da der Durchfluss sowie die Nutzung des Grundwassers vollständig erhalten blieben.
Die Bauherrschaft hatte das entsprechende Gesuch Mitte letzten Jahres eingereicht. Es sieht vor, Bauteile des Fussballstadions leicht unterhalb des durchschnittlichen Grundwasserspiegels zu erstellen. Gemäss Gewässerschutzgesetz ist dafür eine Ausnahmebewilligung der Behörden erforderlich. Der Rechtsstreit um den geplanten Stadion-Neubau dauert schon mehrere Jahre.
(mlu/sda)
Erstellt: 05.06.2009, 16:52 Uhr
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57 Kommentare
Jawohl jetzt noch Abstimmen für die Duplex Arena und dann fängt das Spiel von neuem an. Bis irgendein Stadion gebaut wird sind dann alle IGler in Pension und brauchen nicht mehr dort zu wohnen. Lasst Euch nicht täuschen Zürcher. Das mit dem Duplex ist nur ein fauler Köder. Ein Stadion wo jeden Sonntag und 2x während der Woche fürs Eishockey besetzt ist, wird nie und nimmer von denen toleriert. Antworten


































