Zürich

Neuer Strassenstrich am Tiefenbrunnen

Aktualisiert am 23.02.2010 2 Kommentare

Der Konkurrenzdruck im Zürcher Sex-Gewerbe ist enorm. Nun weichen die Prostituierten, die bislang vor allem am Sihlquai ihre Dienste anboten, auf die Bellerive-Strasse aus.

Immer noch Hauptverkehrsachse in Sachen Strassenstrich: Der Sihlquai. (Bild: TA)

Immer noch Hauptverkehrsachse in Sachen Strassenstrich: Der Sihlquai. (Bild: TA)

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Sinkende Preise, wachsendes Angebot: Wegen der prekären Situation am Zürcher Sihlquai suchen offenbar immer mehr Prostituierte neue Arbeitsgebiete: Seit kurzem schaffen Sexarbeiterinnen auch im Riesbach-Quartier an. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt einen entsprechenden Bericht des Pendlerblattes «20 Minuten»: «Wir haben Kenntnis davon, dass sich seit ein paar Wochen in Zürich-Tiefenbrunnen ein Strassenstrich gebildet hat.»

Die Frauen tun jedoch nichts Verbotenes. Der Abschnitt der Bellerive-Strasse zwischen Stadtgrenze und Seefeldstrasse ist im Strichplan der Stadt Zürich eingetragen. Bei der Polizei hätten sich vereinzelt besorgte Anwohner gemeldet. Man wolle die Situation im Auge behalten und eine Verlagerung der Szene ins Wohnquartier verhindern. (mro)

Erstellt: 23.02.2010, 09:25 Uhr

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2 Kommentare

Thomas Werner

23.02.2010, 12:11 Uhr
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Finde ich auch eine gute Idee von den Prostituierten, die Stadtseite zu wechseln. Wenn die da schon soviel Miete bezahlen müssen, sollen sie auch was dafür kriegen. Wir am Sihlquai sind jedenfalls dankbar für jede die nicht vor unserer Haustüre steht! Antworten


Philipp Schmucki

23.02.2010, 10:48 Uhr
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Zwischen dem Bahnhof Tiefenbrunnen und der Stadtgrenze stört das älteste Gewerbe der Welt kaum jemanden. Auf der einen Seite der See, auf der anderen die Geleise, dazwischen die Autowaschstrasse für die meist vornehmen Autos der Bewohner der Goldküste. Ein nicht ganz abwegiger Standort für die Frauen. Antworten



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