Zürich

«Nur Diener und Gutzwiller sind tragbar»

Aktualisiert am 26.10.2011 36 Kommentare

Am 27. November fällt die Entscheidung, wer den Kanton Zürich im Ständerat vertritt. Die SP gab heute bekannt, welchen Kandidaten sie unterstützen will: Keinen – weil es «nicht nötig» sei.

Ihre Aussichten auf eine Wiederwahl sind gut: Felix Gutzwiller und Verena Diener.

Ihre Aussichten auf eine Wiederwahl sind gut: Felix Gutzwiller und Verena Diener.
Bild: Keystone

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Die SP des Kantons Zürich verzichtet darauf, im Hinblick auf den zweiten Ständeratswahlgang vom 27. November eine Wahlempfehlung abzugeben. Dies beschloss die Geschäftsleitung am Mittwochabend.

Angesichts der «eindeutigen Ausgangslage» sei eine Wahlempfehlung unnötig, teilte die SP mit, zudem wäre für eine Empfehlung auch noch eine Delegiertenversammlung nötig. Es sei klar, dass «nur Diener und Gutzwiller als Vertreter des Standes Zürich tragbar» seien, nicht aber ihr Gegenkandidat.

Blocher auf Platz drei

Im ersten Wahlgang vom vergangenen Sonntag hatte keiner der neun Kandidierenden das absolute Mehr erreicht. Die drei Erstplatzierten waren die beiden bisherigen Ständeratsmitglieder Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP). Auf Platz drei kam SVP-Mann Christoph Blocher.

Zum 2. Wahlgang tritt nur noch das Spitzentrio an. SP-Kandidat Thomas Hardegger, der auf Platz vier gelandet war, verabschiedete sich noch am Wahltag aus dem Rennen. (mrs/sda)

Erstellt: 26.10.2011, 22:05 Uhr

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36 Kommentare

Dietrich Michael Weidmann

26.10.2011, 23:20 Uhr
Melden 62 Empfehlung

Blocher hat in diesem Wahlgang gegen zwei Bisherige, die ihre Arbeit gut gemacht haben, absolut keine Chance. Eigentlich täte er gut daran zu verzichten, dann wäre eine stille Wahl möglich und das würde uns diesen überflüssigen Wahlgang und damit rund eine Million Franken ersparen. Antworten


Bernhard Rindlisbacher

27.10.2011, 09:22 Uhr
Melden 54 Empfehlung

Dieser starrsinnige alte Mann weiss ganz genau, dass er nicht gewählt wird. Würde es Blocher wirklich um das Volk und den Steuerzahler gehen, würde er freiwillig auf eine Kandidatur verzichten und dem Zürcher Steuerzahler die Kosten für einen unnötigen Wahlgang ersparen. Aber das ewige BlaBla ist halt einfacher als wirklich auch mal danach zu handeln. Antworten



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