Polizeivorsteherin Esther Maurer bricht ihr Schweigen

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen vom Wochenende nimmt die Zürcher Polizeivorsteherin Stellung. Gegenüber Tagesanzeiger.ch kündigt sie ein neues Alarmierungssystem an.

1/18 Protest gegen die «Aktion Respekt», mit der die Stadtpolizei kleine Vergehen hart ahndete.
Leser-Reporter:

Stellungnahme nach drei Tagen: Polizeivorsteherin Esther Maurer.

Stellungnahme nach drei Tagen: Polizeivorsteherin Esther Maurer. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

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Zwei lange Tage des Schweigens

In der Nacht auf Sonntag liess sich die Polizei von Randalierern übertölpeln. Sie war auf die Demonstration nicht vorbereitet, hatte zu wenig Polizisten im Dienst und konnte keinen einzigen Krawallmacher verhaften. Weder am Sonntag noch am Montag war die Polizeivorsteherin Esther Maurer für die Medien erreichbar und stiess damit die Öffentlichkeit vor den Kopf. Erst jetzt, zwei Tage nach dem Saubannerzug, nimmt sie Stellung. (fsc)

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Die Stadtpolizei Zürich hat keinen Pikettdienst für Einsatzkräfte. Bestehen nach den Krawallen des vergangenen Wochenendes Bemühungen Ihrerseits etwas daran zu ändern?
Die Stadtpolizei erarbeitet schon seit längerem ein neues Alarmierungssystem für derart überraschende Einsätze - in Analogie zur Pager-Alarmierung bei der Feuerwehr. Man darf sich aber keine Illusionen machen: Einrückzeit und Bereitstellung mit OD-Ausrüstung brauchen ihre Zeit. Es ist aber verfehlt, deswegen nun eine stehende Einsatzreserve zu fordern. Diese Kosten würden in keinem Verhältnis stehen zum Nutzen, zumal es etwa 7 Jahre her ist, seit eine solche Aktion «Reclaim the Street» zum letzten Mal zu Ausschreitungen geführt hat.

Die Stadt Zürich hat am Wochenende gezeigt, wie verwundbar sie im Ausnahmefall ist. Sucht man nun nach Möglichkeiten, um mit dem bestehenden Polizeikorps auch bei einer spontanen Notsituation mit genügend Beamten vor Ort zu sein?
Eine spontane, gewalttätige Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmenden ohne jede Vorankündigung, das ist wirklich eine absolute Ausnahme in der Stadt Zürich. Die verfügbaren Kräfte haben mit ihrem Einsatz ein Maximum an Schadensbegrenzung erreicht. Um aber in solchen Situationen gleich reagieren zu können wie an einem 1. Mai oder bei Ausschreitungen an Fussballspielen, d.h. um «genügend» Einsatzkräfte zu haben, bräuchte es eine stehende Einsatzreserve - was erhebliche finanzielle Konsequenzen hätte. Es ist eben wie beim Risk Management allgemein: Man beurteilt die Kosten aufgrund der Eintretenswahrscheinlichkeit eines Szenarios und aufgrund des möglichen Schadensausmasses. Und da kann man unschwer feststellen, dass die Kosten für eine derartige Einsatzreserve pro Tag gleich hoch wären wie die Schadenshöhe, wenn effektiv eine solche Krawalldemo stattfindet.

Vorwiegend bürgerliche Politiker fordern mehr Polizei, scheiterten in der Budgetdebatte aber an SP und Grünen. Setzen Sie sich für mehr Polizei ein?
Ich habe mich immer konsequent für das Erreichen unseres Sollbestandes bei der Stadtpolizei eingesetzt und bin stolz, dass wir - wohl schweizweit als einziges Korps - bereits 2007 diesen Sollbestand erreicht haben - was ja nicht selbstverständlich ist bei unserer Grösse, denn wir sind das zweitgrössten Polizeikorps der Schweiz. Und seither ist die Stadtpolizei angehalten, aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen wie z. B. die 24-Stunden-Gesellschaft und das Nachtleben am Wochenende, ihre Organisation laufend anzupassen und zu verbessern und gleichzeitig aber auch den Sollbestand zu überprüfen und wo nötig anzupassen.

Obwohl die Ausschreitungen am vergangenen Wochenende massiv waren, äusserte sich bis anhin nur der Medienchef der Stadtpolizei. Warum äussern Sie sich erst jetzt?
Am 1. Mai gibt es einen Rahmenauftrag des Stadtrates an die Stadtpolizei. Ich verfolge das Geschehen den ganzen Tag lang in der Einsatzzentrale und bin in der Folge in der Lage, die Leistung der Polizei an diesem Auftrag zu messen und entsprechend zu kommunizieren. Bei den Ausschreitungen der vergangenen Samstagnacht musste ich mir erst ein vollständiges Lagebild verschaffen. Ich kann aber heute sehr wohl sagen, dass die Äusserungen des Medienchefs der Stadtpolizei sehr korrekt waren.

Ist die Kommunikation in einem solchen Fall nicht Chefsache?
Ich habe in der Kommunikation zwei Grundsätze: Erstens sollen jene kommunizieren, die etwas zu sagen haben, und zweitens soll man sich dann äussern, wenn man die Situation auch tatsächlich überblickt. Beide Grundsätze waren in den letzten 3 Tagen berücksichtigt.

Das Interview wurde schriftlich geführt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 09.02.2010, 15:23 Uhr

74 KOMMENTARE

Edith Habermann

10.02.2010, 10:24 Uhr

Frau Maurer hat ihr Departement einfach nicht im Griff, wenn sie 3 Tage braucht um die Situation zu überblicken. Da Frau Maurer, den Kopf dauernd in den Sand steckt und von den brennenden Problemen in dieser Stadt wegsieht, bzw diese schönredet, wundert es mich nicht, das sie sich erst mal 3 Tage die Augen reiben muss, bevor sie den Mund aufkriegt. Der Fisch stinkt vom Kopf. Auf Nimmerwiedersehn!


Peter P. Odermatt

10.02.2010, 07:41 Uhr

Zürich hat genug Polizisten.


Markus Schwarz

09.02.2010, 23:28 Uhr

@Pascal Buehrer Bitte nicht Äpfeln mit Birnen vergleichen. Ich denke, dass in der Nacht bedeutend weniger Personal und soviel ich weiss keine Hilfspolizisten im Einsatz.sind. Gegen Terror ist eigentlich kein Kraut gewachsen. Oder wie soll man eine durchgeknallte Menschenmasse aufhalten, die in kleinen Gruppen in den Nebengassen wütet?


Pat Studer

09.02.2010, 19:38 Uhr

@ Charles Dupond: Es hat alles seinen Preis! Wenn sich ein Flachmaler, Reinigungsfachmann oder Lebensmittelverkäufer zum Polizeidienst meldet und damit ein höheres Gehalt zu erzielen, muss er auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.


Christoph Geiser

09.02.2010, 18:11 Uhr

Wir haben in der Schweiz keine Bereitschaftspolizei. Und auch dann würde es seine Zeit dauern, bis sie am Einsatzort sind. In der kurzen Zeit... Auch die Polizei kocht nur mit Wasser und dass sie dem letzten Kiffer nachrennen müssen, haben wir den Bürgerlichen zu verdanken. Frau Maurer macht das richtig. Informieren, denken, sprechen. In der Reihenfolge.


Ernst Haldemann

09.02.2010, 17:54 Uhr

Ich bin der Meinung dass doch ein absolutes Vermummungsverbot herrscht, ob Demo bewilligt oder nicht. Also wer vermummt erwischt wird, ab in den Knast, bei Wasser und Brot, und natürlich alten Zeitungen für den WC-Besuch. Ach ja die Dauer des Aufenthaltes, so ab 30 Tagen. Vielleicht sollte man den Polizisten Prämien in Aussicht stellen, für jeden vermummten der verhaftet wird.


Kurt Hauser

09.02.2010, 17:01 Uhr

Als grösste Schweizer Stadt, nur das 2. grösste Korps.....es wäre doch eine Sache der Organisation am Wochenende ein Pikett zur Verfügung zu haben, ohne die Polizei gross aufzustocken. Aber die liebe Frau Maurer hat doch gar kein Interesse mehr, da sie nicht mehr zur Wahl antritt!


Sabrina Meier

09.02.2010, 16:40 Uhr

Schade, wirklich schade, dass man die SP-Stadträtin und Polizeivorsteherin nicht mehr abwählen kann... (denn sie tritt ja nicht mehr an! Hatte sie schon eine Vorahnung?)


Thomas Müller

09.02.2010, 16:28 Uhr

@anja dräger: Ja. An die Wand stellen, filzen und einbuchten. Sorry: Mitgegangen mitgefangen.


Marina Müller

09.02.2010, 16:21 Uhr

@anja dräger:Wie wäre es, wenn diese unbescholtenen,nur Freude suchenden 500 Personen,der Handvoll Frustrierter entgegen getreten wäre,statt sich nun zu beklagen,dass sie falsch eingeschätzt würden?Da ist s halt schon einfacher,nichts zu tun,Fun zu suchen + die Schuld der Gesellschaft und der Polizei zuzuschieben!Letztere soll dann die Drecksarbeit machen und sich kritisieren lassen.Tolle Haltung!


Franz Brunner

09.02.2010, 15:59 Uhr

@Pohl--wie erklären sie sich, dass es in Singapur (ohne scharfe Munition) nie und nimmer zu deratigen auswüchsen kommt?


Charles Dupond

09.02.2010, 15:49 Uhr

Stadtpolizisten wie Feuerwehrleute aus ihrer Freizeit reissen zu wollen ist eine Frechheit sondergleichen. Sie arbeiten schon waehrend den Schichten mehr als voll und brauchen ihre Freizeit zur Erholung. Das Pikettsystem von polizistenausbeuterischen Landkantonen abzukupfern - wo der Polizist nur einen halben Stundenlohn einer Krankenschwester verdient - ist in einer Stadt absolut verfehlt....


Tamara Vujadinovic

09.02.2010, 15:46 Uhr

@anja dräger: Meine Güte... bitte nicht so pseudo-moralisch. Diese "lieben, braven, unschuldigen" Mitbürger sind Krawallbrüder und teilweise fast schon terroristisch organisiert. Stadt-Guerillas. Also bitte machen sie hier nicht einen auf Empörung, dass ein paar Unschuldige ins Kreuzfeuer der Justiz geraten könnten. Diese Typen habens verdient, ich will nicht ständig für sowas zahlen.


lukas steffen

09.02.2010, 15:44 Uhr

Eine effiziente "Crime Control" beruht auch darauf, die grösse einer Stadt (Einwohnerzahl) zu beschränken. Ein berühmter Professor, Marhall. B. Clinard., hatte schon vor über 40 Jahren empfohlen die grösse der CH Städte nich über 200'000 Einwohner ansteigen zu lassen. Nachzulesen in "Cities with little crime the case of Switzerland. Auch die Agglos müssen ebenfalls begrenzt werden.


Erich Richter

09.02.2010, 15:43 Uhr

@ Durrer - man wird nicht unabsichtlich zum Mitläufer. Die Polizei nimmt einfach die vermummten fest. Einmal abgesehen, dass unbewilligte Demo strafbar sind, Vermummung ist es auch und niemand macht was dagegen.


Daniel Landwehr

09.02.2010, 15:22 Uhr

Gemäss Frau Maurer ist - wie immer - alles bestens gelaufen. Kein Wort fällt in diesem Interview über die Tatsache, dass viele Zürcher einfach die Nase von der autoritären, unfreundlichen und aggressiven Zürcher Rambo-Polizei gestrichen voll haben. Sowas entsteht nicht über Nacht. Aktionen wie "Respekt" und VBZ-STAPO-Überfallkommandos fordern ihren Tribut! Mehr Polizei = mehr Krawall.


Kurt Dolder

09.02.2010, 15:06 Uhr

Alles Gut und Recht: Eigentlich sollten wir die Gesetze ändern und zwar so dass Hooligans u. Chaoten durch die Polizei mindest 48 bis 72 Std. in Gewahrsam bleiben müssen. Eltern, Lehrer, Lehrmeister u. Arbeitgeber erfahren sonst nie was Ihre "Schützlinge" so übers Weekend betreiben. Angst vor derlei Konsequenzen würden viele abhalten an solchen Saubannerzügen teilzunehmen.


Barbara Gasser

09.02.2010, 15:01 Uhr

Und was wäre, wenn die Polizei genau wusste, was passiert und es einfach darauf ankommen liess? Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polizei mit ihrer Chefin unglücklich ist. Und es sind gerade Stadtratswahlen und man will nicht wieder eine SP-Politikerin als Chefin. Ist ja rein zufällig, dass das jetzt kurz vor den Wahlen passiert...


anja dräger

09.02.2010, 15:01 Uhr

@ Thomas Müller: Sie möchten also Ihre Mitbürger ("Uni-, Büro- und städtische Angestellte, Arbeiter, Künstler, Mütter, Väter, Junge, Alte, Häuserbesitzer- und Besetzer, Arbeitslose, Selbständige" ) AN DIE WAND STELLEN, um Sachbeschädigung zu verhindern? Ich glaube, Sie leben in der falschen Staatsform.


Paul Mathieu

09.02.2010, 14:58 Uhr

Ach wie ist das doch bequem, auf Polizei und Amtsvorsteherin herumzuhacken. Aber sind diese denn verantwortlich, wenn die Gesellschaft der heutigen Jugend keine Werte mehr beibringt, geschweige denn vorlebt. Aber wie war das noch, mit dem Splitter im Auge des nächsten und dem Balken im eigenen ?


Heinz Durrer

09.02.2010, 14:51 Uhr

Wenn man gewisse Kommentare hier liest, dann wird es einem Angst und Bange. Ein Grossteil der Leser wünscht sich wohl tatsächlich scharfe Munition gegen Sachbeschädigung, 30 Jahre Gefängniss wegen Teilnahme an einer unbewilligten Demo etc. In 20 Jahren wird Freiheit wohl nur noch eine Erinnerung sein und dies alles zum Schutze der Gesellschaft....


Ludwig Gehrig

09.02.2010, 14:50 Uhr

Jedes Jahr gibt es zumindest eine solche Demo mit erheblichen Sachbeschädigungen. Jedes Jahr zeigt man sich überrascht über die zunehmende Gewaltbereitschaft. Jedes Jahr erklären uns " EXPERTEN" was zu tun ist um künftig solche Demos zu verhindern. Fast alle 4-8 Jahre gehen dann die zuständigen Polizeivorstände in die VERDIENTE und SUPER bezahlte Pension ohne etwas gelöst zu haben. USW......


Heinz Durrer

09.02.2010, 14:47 Uhr

@Thomas Müller: Ich hoffe Sie werden nie unabsichtlich irgendwo zum Mitläufer. @Peter Vogt: Lausige Gesellschaft in der Stadt? Ich könnte wetten, dass ein grossteil der Randalierer nicht in der Stadt Zürich wohnt, sondern schön über die gutbürgerliche Agglomeration verteilt.


tom frei

09.02.2010, 14:33 Uhr

jeder der sich hier gegen die null-toleranz enerviert: gehen sie mal am abend/nacht an die langstrasse und schauen sie zu,was sich polizisten gefallen lassen müssen (meist von ausländern aus kulturkreisen,in welchen sich die polizei solche frechheiten niemals bieten lassen würde).ich möchte mal sehen,ob sich diese kommentatoren das gefallen lassen würden?!


Thomas Müller

09.02.2010, 14:27 Uhr

@anja dräger: Ja. Denn nur dank diesen Mitläufern ist es für die Krawallmacher möglich in der Menge Deckung zu suchen.


Thomas Frei

09.02.2010, 14:24 Uhr

"Eine spontane, gewalttätige Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmenden ohne jede Vorankündigung" diese Aussage ist beschönigend und lachhaft. Es waren Stunden zuvor Flier im Umlauf und die Reclame the Street - Aktion war Monate zuvor geplant. Diese Informationen sind öffentlich zugänglich und das Ergebnis zeugt von unprofessioneller Polizeiarbeit oder zeigt zumindest deren Grenzen auf.


Richard Kunz

09.02.2010, 14:19 Uhr

Ich sehe schon lange dass die ganze CH nur auf einen Mythos beruht. Sie ist weder Aussenpolitisch stark noch innenpolitisch. Konzeptlos und schwach. Eine Armee die nicht mal einsatzfähig ist, Polizei mit Unterbeständen, Politiker die keine Konzepte haben, das Volk belügen, eine Nationalbank die 60% ihrer Goldreserven verkauft als Land ohne eigene Rohstoffe. Das verbliebene Gold in den USA lagern..


Jacques Schmid

09.02.2010, 14:11 Uhr

Die Lösung liegt auf der Hand. Gezielte Verhaftungen durchführen. Harte Bestrafung wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Ruhestörung und Körperverletzung und dann ab in den Bau mit der Maximalstrafe. Mal schauen wie lange dann noch destruktiv demonstiert wird. Dass geht dann ganz schnell wenn die ersten 20 oder 30 Chaoten für 3-4 Jahre im Gefängnis platz nehmen. Und plötzlich kehrt Ruhe ein!


anja dräger

09.02.2010, 14:09 Uhr

500 Leute sind aufgrund einer Handvoll Frustrierter zur ‚organisierten Vandalenmeute‘ gemacht worden. Darunter Uni-, Büro- und städtische Angestellte, Arbeiter, Künstler, Mütter, Väter, Junge, Alte, Häuserbesitzer- und Besetzer, Arbeitslose, Selbständige – ein Züri Querschnitt, wie wir ihn jederzeit in Badi, Kino, Park, Migros und im Ausgang antreffen. An die Wand stellen wegen Sachbeschädigung??


Georg Porti

09.02.2010, 14:08 Uhr

Es wird von Kosten gesprochen? Wer an an einer gewalttätigen Demo mitmacht ist mitgegangen und gehangen und hat für die Kosten der Schäden und die Kosten der Polizei vollumfänglich mitzutragen. Ob der anwesende Demonstrant aktiv oder passiv an den Schäden und Unkosten beteiligt ist spielt keine Rolle. Jeder Mensch kann rechtzeitig sich von einer Demo distanzieren indem er sich entfernt.


Pascal Buehrer

09.02.2010, 14:04 Uhr

40 Polizisten um am Löwenplz Billetkontrollen durchzuführen. 6 Polizisten und 2 Einsatzwagen fangen an der Langstrasse einen verkehrswidrigen Velofahrer ein. Auch die Ruheordnung von Nachbars Party, wird pünktlich um 22.30 durch 2 Beamten vollstreckt. Es schient mir Frau Maurer, die Ressourcen sind vorhanden? Nur eben durch sinnlose Repression ist wohl die Polizeiaufgabe nicht getan.


Tamara Vujadinovic

09.02.2010, 14:01 Uhr

Doch doch, David Meili... die eingeschlagenen Scheiben SIND der Wahlkampf. Der Street Fighting-Trupp der links-grünen wappnet sich bereits für einen kräftigen 1. Mai...


Reto Meier

09.02.2010, 14:00 Uhr

Hm und immer wieder NYPD, USA und Guliani. Wie ist das mit California und Gefängnissen? NY ist ein wenig grösser als ZH und hat bei etwa 40'000 Cops eine grössere Manövriermasse. Wie flach würde wohl zB Uster rauskommen bei bloss schlappen 200 Randalierern und etwa 5 Polizisten in der Nacht? Null-Tolerance gab und gibt es aber auch bei einem kaputten Licht, Littering, falsches Parken, Pöbeln etc.


Tom Kuhn

09.02.2010, 13:58 Uhr

Ratlosigkeit verführt Politiker jeglicher Farbe zum Aufruf für mehr Polizei. Wie viel sollen es werden? 300? Absolut lächerlich, wie Politiker Probleme lösen wollen. Dann gibt es Bürger, die schärfere Gesetze fordern. Wer randalieren will, der kann auch ohne Aufmarsch der Polizei wüten. Es kommt mir vor wie in Frankreich. In den Ghettos brodelt es. Gewalt, Kriminalität, Sucht, Arbeitslosigkeit ...


Hans Müller

09.02.2010, 13:54 Uhr

Wenn die Polizei alle Sicherheits-Kameras abgegrast und ausgewertet hat, welche hier, dort und sonst noch installiert sind, dann werden ein paar Chaoten Besuch bekommen. Die Polizei ist doch nicht doof! - Alles was der Staat machen muss, ist jetzt ein konsequentes Vermummungsverbot durchsetzen. Dann gibt das nächste Mal bereits die Vermummung das Signal und den Grund zur Verhaftung.


Marina Müller

09.02.2010, 13:48 Uhr

All jenen,die hier wieder auf der Polizei und Esther Maurer rumhacken:Lest mal den Beitrag"Wir alle erwarteten einen Polizeieinsatz".Soll diese unsägliche Haltung tatsächlich unterstützt+mit Steuermitteln finanziert werden?Junge Menschen,die in ihrer Freizeit Fun wollen+sich nicht darum kümmern,was die Folgen sind?Nur "die Stimmung ist gedrückt+sie gehen enttäuscht nachhause".Wie wär s Engagement?


David Twerenbold

09.02.2010, 13:46 Uhr

An dieser Ausschreitung ist eindeutig die repressive Haltung der Polizei und diese krankhafte nulltoleranz Politik schuld. Nun hat sich der Zorn des Volkes mal entladen. Je mehr repressiver unser Staat wird desto auch mehr Gewaltpotenzial wird auf der anderen Seite freigesetzt! Denke das könnte der Anfang sein wie in anderen Ländern.Wieso begreifen das nicht unsere allzu noch so klugen Politiker??


david meili

09.02.2010, 13:42 Uhr

Ach wie schön. Esther Maurer hat ein geruhsames Wochenende mit ihrem ebenfalls gutverdienenden Ehemann und der Familie verbracht. Die angetrunkenen Jugendlichen haben sich während dem Umzug gefragt, wo bleibt die Polizei? Drei Tage brauchte die Polizeidirektorin, um sich zu "erklären". Da es in Zürich keinen Wahlkampf gibt, ist ausser einigen zerbrochenen Scheiben alles gut. Oder?


peter Schwab

09.02.2010, 13:38 Uhr

Nicht die Vandalen oder die Polizei, sondern in erster Linie die Eltern dieser Vandalen und die Politiker sind das Problem


Peter Vogt

09.02.2010, 13:37 Uhr

Ich staune, über das Verhalten der Zürcher (Medien en masse, Volk, Pöbel etc.) nach den Ausschreitungen vom Wochenende. Man könnte wirklich meinen, die Polizei sei für die Ausschreitungen verantwortlich und nicht jene, welche daran teilgenommen haben. Was für eine lausige Gesellschaft in Eurer Stadt. Das Kernproblem wird nicht erkannt, ja sogar toleriert.


Ernst Pauli

09.02.2010, 13:37 Uhr

Da schlägt doch ein Kommentator vor, mit scharfer Munition auf unsere Kinder loszugehen! Wo leben wir eigentlich? Uns schon wieder das duemmliche politische Links-rechts-Spielchen. Wie hätte wohl ein SVP Stadtrat reagiert? Und dann die Frage bezüglich "nur" 2. grösstem Pol.-Korps. Schon überlegt, dass es auch Kantöne und nicht nur Städte gibt. Zuerst überlegen und dann schreiben.


Werner Guntli

09.02.2010, 13:37 Uhr

Mit den heutigen Kommunikationsmethoden (Internet, SMS & Co) lässt sich offenbar in kürzester Zeit ein Chaotenauflauf organisieren. Da nützt auch ein grösserer Polizeibestand nichts. Wollen wir wirklich eine Polizeipräsenz, die präventiv allen Unfug, alle Sachbeschädigungen verhindern könnte? Zudem: Auch mit Polizei vor Ort kommt es zu massivsten Sachbeschädigungen. Das ist der Preis der Freiheit.


andi Haltinner

09.02.2010, 13:31 Uhr

Genau jene Leser, die hier völlig überzogene Kritik äussern, sind doch diejenigen die sich sofort auch über den "Polizeistaat" auslassen würde, sollte die Polizeipräsenz ausgebaut werden. Das grösste Polizeikorps Herr Zaugg hat dann wohl der Kanton Zürich, könnte man aber auch selber drauf kommen. Alle grossen Städte sind links regiert, von daher hat die Aussagen von Herr Schwarz keine Grundlage


Tom Roth

09.02.2010, 13:30 Uhr

@Res Zaugg: Bitte Verstand einschalten... Welches ist wohl das grösste Polizeikorps der Schweiz. Wahrscheinlich dasjenige der Kantonspolizei aus dem Kanton mit der grössten Stadt. Hats klick gemacht?


Ernst Boller

09.02.2010, 13:30 Uhr

"... erarbeitet schon seit längerem ein neues Alarmierungssystem...". Für eine moderne Polizei echt lächerlich. In meinem Kanton kann gar der Zivilschutz über 1000 Mann per Knopfdruck telefonisch alarmieren. Will diese Zürcher Stadt-Regierung nicht , oder schläft sie?


Roman Racine

09.02.2010, 13:27 Uhr

Einmal mehr wird es so kommen, dass Budgetmittel in Form von mehr Polizisten für die aufgewendet werden, die sich daneben benehmen. Anstatt dass das Geld denen zukommt, die etwas Positives schaffen wollen, stellt man den Randalierern einmal mehr neue Gegenspieler zur Verfügung und lässt ihnen die volle Aufmerksamkeit zuteil werden.


Robert Schuman

09.02.2010, 13:26 Uhr

Es gibt ja immer nur zwei mögliche Schuldige in der Schweiz: Linke oder Ausländer. Ich bin mir sicher das irgendjemand bei der "Demonstration" hochdeutsch gehört hat. Darüber werden dann auch noch mehrere Artikel veröffentlicht.


Patrick Meyer

09.02.2010, 13:25 Uhr

Das Interview wurde schriftlich geführt. Dies zeigt ja schön, wie Frau Maurer als Führungskraft qualifiziert ist, und nicht mal den Mut für ein persönliches Gespärch hat. Aber Giorgio Gasser hat in seinem Kommentar die vergangenen Heldenpersonen in Zürich bereits schön hervorgehoben. Nur weiter so, bald werdens auch noch die Touristen merken, zu was die City verkommt.


Markus Altdorfer

09.02.2010, 13:25 Uhr

Mich wundert halt nichts mehr wenn der politische Wille fehlt entsprechend dagegen vorzugehen. Diese Stadt verdient solche Saubannerzüge weil sie solche Politiker wählt die Kuschelkurs fahren gegenüer diesen Terroristen. Zum Glück bin ich kein Steuerzahler in dieser Stadt. Die städtische Politik hätte es in der Hand Gesetze und Vollzug entsprechend anzupassen. Tun es aber nicht. Tja...


Kurt Pohl

09.02.2010, 13:22 Uhr

@J Schwarz: Bei Methoden wie in den USA "löst sich das Problem von selbst"? Das wäre somit der Grund, wieso in den USA praktisch keine Straftaten vorkommen? Und wer bei uns an der Langstrasse mehr Polizei fordert, war wohl schon lange nicht mehr hier – und wer schärfere Strafen fordert, kann kaum den gesamten (riesigen und überaus schwerwiegenden) Strafkatalog kennen. Aber tönen tut alles gut.


Richard Bachmann

09.02.2010, 13:22 Uhr

Wer links wählt bekommt links. Zuwenig Sicherheit, zuviel Sozialmissbrauch, drohender Verkehrskollaps etc., alles Hausgemacht von der Rot/Grünen Hochburg. Aber die Stadtzürcher wollen und wählen ja nichts Anderes, so scheint mir.


Christian Kohler

09.02.2010, 13:20 Uhr

Schwache Antworten und das 3 Tage danach. Am Montag morgen brauchts wohl kaum ein Pikett, das beschränkt sich auf Freitag + Samstag Abend. Frau Maurer soll endlich mehr Polizei anstellen, die bestehnden Polizisten arbeiten ja jetzt schon viel zu viel.


Tanja Gerber

09.02.2010, 13:18 Uhr

Ich verstehe nicht, warum die Polizei nicht vom Militär unterstützt wird.


hansruedi tobler

09.02.2010, 13:18 Uhr

@res zaugg: das stadtzürcher polizeikorps wird hinsichtlich der grösse lediglich von demjenigen der kantonspolizei zh geschlagen. maurers aussage hat also durchaus ihre berechtigung!


Pasang Damchoe

09.02.2010, 13:17 Uhr

Ich bin Schweizer (usrprünglich aus Tibet), es wird immer von Rechtsextremen geredet! Aerger machen aber immer die Linksextremen.


Dominiq Büttiker

09.02.2010, 13:14 Uhr

Die Chaoten sind in einem Rechtsstaat zur Verantwortung zu ziehen, es gibt genügend Kameras zur Beweisführung im Kreis 4. Für die Polizei nun ein dankbarer Anlass, mehr Polizisten zu fordern. Solange die Polizei Zeit hat, Razzien des ZVV zu unterstützen, unbescholtene Ausländer anzuhalten und zusätzliche Steuern durch Verkehrs-Bussen einzutreiben, braucht es keine Aufstockung des Polizei-Korps!


Marco Keller

09.02.2010, 13:10 Uhr

Man müsste nur das Vermumungsverbot konsequent durchsetzen!! Solange die Randalierer sich in der Masse sicher fühle, wird es keine Veränderung geben. Auch einzelne aus der Masse hohlen hätte eine Signalwirkung, die Gesezte sind da, nun müssen Sie mal umgesetzt werden.


Moshe Edelstein

09.02.2010, 13:10 Uhr

Wenn ich mir die Einträge so ansehe, als ob Politiker und Politikerinnen in die Zukunft sehen könnten. Tipp: Seht euch die Ausgabe der Sendung "10vor10" an. Dort wird klar, warum die Polizei überrumpelt werden konnte.


Hedvika Post

09.02.2010, 13:06 Uhr

Ganz vernünftig! Esther Maurer hat wirklich einen gesunden Menschenverstand!


marc Mosimann

09.02.2010, 13:06 Uhr

Die Polizei sagt, Sie haben nicht genug Leute gehabt? Aber was ist mit all den Polizisten, die Wochenende für Wochende zu Dutzenden die Leute vor den Clubs auseinandernehmen und aufs übelste Kontrollieren und behandeln! Offenbar ist es wichtiger einen harmlosen Partygänger zu kontrollieren/belästigen auf eventuelle Drogen, als für die Sicherheit der Bürger und der Stadt zu sorgen?


Heinz Durrer

09.02.2010, 13:02 Uhr

@Josef Schwarz: scharfe Munition?!


suter rene

09.02.2010, 13:00 Uhr

danke ihnen giorgio gasser. brauch dem nichts mehr beizufügen! kann das gesülze und geschwafel der links stehenden politik nicht mehr anhören. jetzt braucht es taten! aber subito.


Andreas Müller

09.02.2010, 12:59 Uhr

Diese Frau hat einfach seit Jahren nichts gelernt! Ich war Besitzer einer Liegenschaft im Kreis 4 und wurde jedes Jahr von der 1. Mai Demo geschädigt. Ich habe regelmässig die Polizei alarmiert, wenn die Demonstration begonnen hat, weil weit und breit keine Polizei zu sehen war. Die Antwort war: WIR HABEN ALLES IM GRIFF, WIR`KOMMEN WENN ES SOWEIT IST! Wähler von Zürich, wann wählt Ihr die SP ab?


Thomas Wirth

09.02.2010, 12:57 Uhr

Die fehlende, zeitlich ungenuegende Reaktion der Stadt- und Kantonspolizei wirft ein erschreckendes Licht auf dessen 'Intelligence' Arbeit, und auf das Alarmierungssystem. Ich rate den Kollgen mal beim NYPD (New York Poilce Department) vorbeizuschauen , wie die rund um die Uhr Bedrohungslagen auf lokaler und nationaler Ebene analysieren. Es scheint dass die ZH Polizei kein Informantennetz haben!


Rene Wetter

09.02.2010, 12:55 Uhr

Ich höre schon die "Motzis" aufschreien, wenn die Rechnung für eine schnelle Eingreifstruppe präsentiert wird, und ich höre das Geschrei der Gefängnisforderer wenn der Antrag für neue Gefängnisbaten. Hat jemand eine Idee wie gross so eine Truppe sein müsste um so ein Saubannerzug von 500 Personen einzukesseln um Verhaftungen vorzunehmen? Und wenn dann die Falschen verhaftet, das Geschrei dann!


Peter Studer

09.02.2010, 12:54 Uhr

Immer das reinschlagen auf Politiker, von Leuten die keine Ahnung haben. Frau Maurer macht meist einen guten Job. Dennoch müsste man sich fragen, weshalb der erwähnte Pikettdienst analog der Feuerwehr nicht schon längst Tatsache geworden ist. Es geht nicht nur um Demo's. Was macht man bei Ereignissen wie Terroranschlag oder Flugeugkatatstrophe? Zum Glück hat nun die Demo Schwachstellen aufgezeigt.


Peter Broger

09.02.2010, 12:54 Uhr

Was für eine Katastrophe, jeder weis, wie schnell sich so etwas entwickeln kann und dann existiert kein Pikett? Das ist doch überall normal, von der Dorf- bis zur Bundespolizei. Bei Feuerwehr, Sanität, Swiss etc. vorhanden, aber Frau Maurer und Herr Neukom habne nichts. Ausserdem sieht man jetzt, wass die Aktion für Respekt bei Randgruppen bewirkt. Die beiden Stadträte müssten den Schaden bezahlen


giorgio gasser

09.02.2010, 12:47 Uhr

es wäre einfach langsam notwendig, wenn die tagi redaktion ihren politischen kurs kritisch hinterfragen würden. solche politiker/innen wie esther maurer oder monika stocker, ruth genner sind ja jahrelange der darling der linksintellektuellen zunft gewesen. die auswüchse wären schon lange sichbar, jetzt aber überdeutlich.


Res Zaugg

09.02.2010, 12:38 Uhr

Als Abstand grösste Stadt der Schweiz hat Zürich nur das zweitgrösste Polizeikorps? Frage an Maurer: Wieso ist sie stolz darauf? Zum einen ist die Polizei unterbesetzt und zum anderen fehlt der politische Wille, die entsprechenden Mittel zu sprechen. So gesehen, sind mit Vorfälle wie oben beschrieben in Zukunft öfters zu rechnen. Aber das ist nicht der Fehler der Polizei sondern der Politik.


Kurt Aegeri

09.02.2010, 12:37 Uhr

Ach Gott, bloss jetzt nicht wieder dieses unsägliche Maurer-Bashing, bitte. Schlimm finde ich jene Kopflosen, die auf ein SMS hin wie die Lämmer zum Bahnhof rennen, um an einer illegalen Parade "friedlich Fun" zu haben. Dümmer gehts nimmer. Jede Demo muss bewilligt sein. Das muss jedes Kind wissen. Ansonsten geht man nicht hin, denn dass es zu Kravallen kommt, ist vorauszusehen.


Josef Schwarz

09.02.2010, 12:37 Uhr

Es braucht nicht mehr Polizei ! Es braucht schärfere Gesetze. Ich bin überzeugt, wenn diese linken Raudaubrüder wüssten, dass die Polizei u.U. scharfe Munizion einsetzt (in USA Standart) und dass man mit einer 4-wöchigen Untersuchungshaft rechnen muss, dann löst sich das Problem von selbst. Es ist ein SP Problem. In welchen Städten gibts solche Probleme: Bern, Basel, Zürich. Alles Rot/Grüne Städte


Herbert Berger

09.02.2010, 12:33 Uhr

Die letzte Antwort ist aber sehr aufschlussreich: Frau Maurer hat nichts (mehr) zu sagen und hat(te) keine Ahnung, was passiert ist. Schwach. Auch wenn sie schon geistig weg ist, ihr "Arbeitsvertrag" läuft immer noch und dafür liess sie sich wählen und wird gut dafür bezahlt. Also soll sie gefälligst ihren Job machen bis zum letzten Arbeitstag. Oder dann eben weg und auf den Restlohn verzichten.


Marcel Mueller

09.02.2010, 12:32 Uhr

Madam meldet sich endlich zu Wort. Sonst haben Politiker zu allem immer was zu sagen. Aber wenn’s brenzlig wird, schweigt man erst einmal – inkl Stadträte. Ich erwarte von Politikern, dass sie solche Randalenakte öffentlich verurteilen, und damit zeigen wie sie dazu stehen. In diesem Fall wäre dies gerade mal von roten Politikern wünschenswert gewesen. Für mich ist diese Partei nicht mehr wählbar.


hans thomann

09.02.2010, 12:30 Uhr

wir brauchen nicht 200 weitere polizisten. aber jeder dieser "Terroristen" sollte man per sofort für 200 Tage in den Knast senden. Wir gehen nach wie vor viel zu grosszügig mit diesen Leuten um. Und das muss sich ändern. Sonst nichts !



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