Prime Tower wächst erst in die Tiefe

In zwei Jahren soll auf dem Maag-Areal, wo zurzeit eine Grube gähnt, das höchste Gebäude der Schweiz stehen.

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Bagger haben in den vergangenen Monaten einen ersten Teil der alten Industriebauten abgebrochen, um Platz zu schaffen. Während dieser Arbeiten entdeckten Spezialisten Asbest in den Unterlagsböden. Diese Altlasten warfen die Bauherrschaft in ihrer Planung um zweieinhalb Monate zurück, was aber den fristgerechten Bauabschluss im Sommer 2010 nicht gefährdet. Bisher haben die Arbeiter eine drei Meter tiefe Grube ausgehoben, fünf weitere Meter müssen sie noch abtragen. Dafür brauchte die Bauherrin Swiss Prime Site eine Spezialbewilligung, weil sie unter dem Grundwasserspiegel gräbt.

Ist die Grube einmal ausgehoben, werden 79 Pfähle bis zu 35 Meter tief durch eine ehemalige Gletschermoräne in den kompakten Fels getrieben, um das Hochhaus zu verankern. Auf diese Pfähle wird im Februar eine dreieinhalb Meter dicke Fundamentplatte gegossen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist vom Turm noch nichts zu erkennen. Wenn der Sockel einmal steht, wird der Turm im Frühling dann geradezu in die Höhe schiessen: Pro Woche sollen die Arbeiter mindestens ein Stockwerk errichten. Im Juli 2010 wird mit dem Erreichen der 36. Etage Aufrichte gefeiert. Auf diesem Stockwerk in 120 Meter Höhe richtet die Eigentümerin ein öffentliches Restaurant ein. Zu Füssen des Towers kauern zwei kleinere Gebäude: das frühere Maag-Speditionshaus sowie ein Neubau. Entlang der Geleise beim Bahnhof Hardbrücke entsteht ein weiterer Komplex. 45 Prozent der Fläche aller vier Bauten sind bereits vermietet. Swiss Prime Site investiert gesamthaft 355 Millionen Franken. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 27.08.2008, 07:47 Uhr

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