Regierungsrat will Kongresszentrum auf dem Kasernenareal
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 10.07.2009 2 Kommentare
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Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kanton
Bei der weiteren Planung eines neuen Kongresszentrums soll eng mit der Stadt Zürich zusammengearbeitet werden. Der Stadt Zürich wird die Zusammenarbeit für die planerischen Verfahren angeboten. Dabei soll den Potenzialen, der Bedeutung für den Wirtschaftsstandort und für den Tourismus sowie der regionalen, nationalen und internationalen Ausstrahlung eines neuen Kongresszentrums Rechnung getragen werden. Die Wahrung der kantonalen Interessen erfolgt durch die Baudirektion in Zusammenarbeit mit der Volkswirtschaftsdirektion, teilt der Zürcher Regierungsrat am Freitag mit.
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Drei Standorte für den Bau eines neuen Kongresszentrums kommen für den Zürcher Regierungsrat in Frage: Das Kasernenareal, das Seeufer Enge und der Carparkplatz beim Hauptbahnhof. Bei diesen drei Standorten könnte der Beitrag des Kantons aus der Zusammenarbeit mit der Stadt bei der Erarbeitung des kantonalen Richtplans und des Gestaltungsplans bestehen. Beim Kasernenareal käme die Gewährung des Baurechts hinzu, beim Seeufer Enge eine allfällige Erteilung der notwendigen Konzession, heisst es in einer Medienmitteilung des Zürcher Regierungsrates vom Freitag.
Das Kasernenareal an der Sihl wird von der Regierung als Standort des neuen Kongresszentrums bevorzugt. Die Lage in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und die vorhandene Verkehrsinfrastruktur sei hervorragend, begründet der Rat diesen Entscheid. Zudem könnte ein neues Kongresszentrum in diesem Gebiet in Ergänzung zur Entwicklung des Areals Europaallee (vormals Stadtraum HB) einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des gesamten Stadtraumes am linken Sihlufer bieten.
Hochschulquartier ungeeignet
Für ein Kongresszentrum am See käme einzig der Standort Seeufer Enge in Frage. Er weist aber insbesondere bezüglich Hotellerie für das Kongresswesen und bezüglich Erreichbarkeit Nachteile auf. Der Carparkplatz beim Hauptbahnhof, der Mitte Juni 2009 als möglicher Standort vorgeschlagen wurde, ist ein stadteigenes Grundstück. Die Lagequalität sei vergleichbar mit jener des Kasernenareals und daher prüfenswert, allerdings sei das Synergiepotenzial im Umfeld der Kaserne höher, so der Regierungsrat.
Ganz abgelehnt wird der Standort Hochschulquartier. Wie der Masterplan «Zukunft des Hochschulstandortes Zürich» und der kantonale Richtplan für das «Hochschulgebiet Zürich-Zentrum» zeigen, stossen die Universität, das Universitätsspital und die ETH Zürich bereits heute an ihre Grenzen der Entwicklungsmöglichkeiten. Auch dem Standort Geroldareal steht der Regierungsrat derzeit ebenfalls kritisch gegenüber. Die Synergien wie auch der Nutzen für die Innenstadt sind beschränkt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.07.2009, 10:44 Uhr
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2 Kommentare
Ein Kongresszentrum in Oerlikon - beim Flughafen, Zug und der Autobahn - wäre sinnvoll. Ausserdem gibt's dort billigere Parkplätze. Wieso erweitert man in Anbetracht der kommenden Sparmassnahmen nicht die Räumlichkeiten der Messe Zürich/HS/T11, die oft leer stehen? Statt auch noch eine letzte Grünfläche im Zentrum zuzubetonieren? Die Kaserne sollte ein schöner Park für alle werden... Antworten





