Zürich

Retter am Grossmünster

Hochspannung an den Türmen des Zürcher Grossmünsters: Höhenretter bargen zwei Personen – aus 62 Metern.

1/16 Rettung aus dem Turm: Zwölf speziell ausgebildete Feuerwehrleute proben heute den Ernstfall.
Franziska Kohler

   

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Ein Absperrband hindert heute Morgen Touristen daran, das Grossmünster zu betreten. Zu sehen gibt es dafür Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich. Es handelt sich dabei aber nicht um einen Ernstfall, sondern um eine Einsatzübung der Höhenretter.

Dabei trainieren speziell ausgebildete Feuerwehrleute die Bergung von Verletzten aus den 62 Meter hohen Türmen des Zürcher Wahrzeichens. Möglich ist das mit verschiedenen Rettungsmethoden. Leichter Verletzte können zum Beispiel zusammen mit einem Feuerwehrmann aufrecht abgeseilt werden. Gerade Mal zehn Minuten dauert hier der Einsatz.

Tourist in Not

Komplizierter wird es bei Schwerverletzten: Wenn der Patient nur noch liegend geborgen werden kann, muss er in einer speziellen Bahre transportiert werden. Zwei Männer sind nötig, um diese sicher zum Boden zu begleiten. Die Übung dauert hier darum auch fast doppelt so lange. Beide Übungseinsätze verlaufen heute Morgen reibungslos.

Bereits vor eineinhalb Jahren ist es zu mindestens so spektakulären Szenen in der Zürcher Altstadt gekommen. Damals allerdings hatte es sich um einen tatsächlichen Notfall gehandelt: Ein Tourist, der sich den Oberschenkel gebrochen hatte, musste mit einem Helikopter der Rega vom Turm geholt und ins Spital geflogen werden.

Alternativen zur Helikopterrettung

Eine solche Helikopterrettung ist aber nicht immer möglich. Bei schlechtem Wetter beispielsweise müssen die Höhenretter auf alternative Methoden zurückgreifen können – darum die heutige Übung. «Für uns ist das eigentlich keine aussergewöhnliche Sache. Alltäglich ist es aber natürlich trotzdem nicht, schliesslich handelt es sich beim Einsatzort um das Wahrzeichen Zürichs», sagt Roland Portmann, Sprecher von Schutz & Rettung Zürich.

Die grösste Herausforderung der Übung bestand gemäss Portmann in den engen Platzverhältnissen, die im Turm herrschen. Genau für solche erschwerten Bedingungen werden die Höhenretter speziell geschult. Zum Einsatz kommen sie aber meistens in weniger spektakulärer Umgebung, zum Beispiel auf Baustellen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.01.2012, 12:04 Uhr

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2 Kommentare

Peter Fässler

16.01.2012, 17:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher; spielt aber keine Rolle. Es muss alles und jedes beübt, beübt und noch einmal beübt werden. Was hat dieser Zauber gekostet und wer hat ihn bezahlt? Antworten


Eugen Fischer

16.01.2012, 15:49 Uhr
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Und was würde geschen, wenn ein Erdbeben den Kanton Zürich erfassthätte, wäre dann noch immr alles nach Muster abgelaufen? Antworten



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